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- Friedrich Nietzsche -

"Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden."
- John F. Kennedy -

Pressemeldung der Kaupthing Bank: Neue Mitglieder im Winding-up Committee (WUC)

6. Januar 2012

Hier die Meldung im Wortlaut:

As of the beginning of the year, resolution committees appointed to financial undertakings ceased to exist in accordance with legislative changes made last year. Consequently, the Winding-up Committee has assumed all responsibility for managing the Kaupthing estate as of 1 January 2012.
The Winding-up Committee requested that the District Court of Reykjavik increased the number of members of the Winding-up Committee from two to four. The Court approved the request by appointing Johannes Runar Johannsson, Supreme Court Attorney and Theodor S. Sigurbergsson, CPA, former members of Kaupthing’s Resolution Committee, to the Winding-up Committee.  As of today, the members of the Winding-up Committee are: David B. Gislason, Feldis Lilja Oskarsdottir, Johannes Runar Johannsson and Theodor S. Sigurbergsson.
The creditors of Kaupthing have emphasized the importance of completing the restructuring of Kaupthing as expeditiously as possible. The increased number of members of the Winding-up Committee at this point strengthens the Committee in handling important tasks ahead, including managing restructuring work and continuing to preserve and maximize the value of Kaupthing’s assets. This will ensure that the operations of Kaupthing are minimally disrupted and continuity is assured despite the fact that Kaupthing’s Resolution Committee has been disbanded by law.

Eigentlich nichts weltbewegendes, außer dass nun vier statt zwei Mitglieder im WUC sind. Das WUC besteht nun aus David B. Gislason, Feldis Lilja Oskarsdottir, Johannes Runar Johannsson and Theodor S. Sigurbergsson. Man verspricht sich dadurch eine Beschleunigung im Restrukturierungsprozess sowie einen Erhalt bzw. Maximierung der Assets (Anlagen) der Bank.

DeutschlandSIM geht “ALL IN”

5. Januar 2012

DeutschlandSIM hat einen neuen Handytarif in sein Angebot aufgenommen, der besonders junge Menschen ansprechen dürfte, die auf ihr Geld achten müssen, aber trotzdem nicht auf die Annehmlichkeiten eines Smartphones verzichten möchten. Getauft ist das Angebot auf die Bezeichnung “ALL IN”. Der Tarif kombiniert die positiven Eigenschaften von Prepaid mit denen eines Vertrags.

Das Angebot “ALL IN” von DeutschlandSIM
DeutschlandSIM Handytarife sind schon immer dafür bekannt, dass sie einen anderen Ansatz verfolgen als die von sonstigen Anbietern. Der neue Tarif “ALL IN” bildet keine Ausnahme. Der Anbieter vergibt ihn vertragsfrei. Das bedeutet, er kann jederzeit abbestellt werden. Wer dies nicht tut, der zahlt für den neuen Tarif 4,95 Euro monatlich. Für dieses Geld bekommt man eine Internet-Flatrate sowie 50 Frei-Minuten und 50 Frei-SMS in alle Netze. Anders als andere Anbieter refinanziert DeutschlandSIM dieses sehr günstige Angebot jedoch nicht dadurch, dass es die Leute bestraft, die mehr Geld ausgeben. Wer beispielsweise statt 50 Minuten in einem Monat 51 Minuten telefoniert, der zahlt lediglich neun Cent mehr. Dieser Preis wird auch für jede weitere Kurzmitteilung, die über das “50er Paket” hinausgeht, veranschlagt. So zahlt selbst jemand, der in einem Monat 180 Minuten telefoniert, nicht mehr als 16,65 Euro.

Der Kosten-Stopp-Tarif als clevere Alternative
Wem das Risiko dennoch zu hoch, der hat bei DeutschlandSIM auch die Wahl, sich für den Kosten-Stopp-Tarif zu bezahlen. Bei diesem zahlt man eigentlich nur, was man verbraucht. Eine Minute Telefonie kostet genauso wie eine SMS wieder neun Cent. Doch sobald die Rechnung eine Höhe von 35 Euro erreicht, greift ein Fangseil. Die Rechnung steigt keinesfalls über diesen Betrag hinaus. Der Tarif verwandelt sich faktisch in eine Flatrate. Der Vorteil dabei ist jedoch, dass im nächsten Monat der Rechnungsbetrag wieder bei null beginnt. Wer dann weniger Geld ausgibt, der muss auch weniger bezahlen. So wird die Benutzung eines Handys wirklich fair abgerechnet.

Alles Gute für 2012…

2. Januar 2012

… wünscht auch das Team von helft-uns.

Den guten Wünschen unserer Nachbarn kann ich mich nur anschließen, sie fassen es gut zusammen.

Als ,,letztes Gefecht” in Sachen Zinsen halte ich übrigens folgende Aktion unserer Nachbarn für sinnvoll. Daher sei (noch einmal) darauf hingewiesen. Allen, deren Ansprüche (zurückgezahlte Einlage plus nicht ausgezahlte Zinsen) unter 20.887 Euro liegen, schuldet der TIF noch Zinszahlungen. Daher sollte an dieser Stelle noch einmal Druck ausgeübt werden, damit der TIF sich das uns zustehende Geld aus der Insolvenzmasse von Kaupthing besorgt. Näheres HIER.

Icesave-Kunden werden entschädigt

8. Dezember 2011

3 Jahre nach dem Zusammenbruch des Bankensystems in Island werden die Kunden der Icesave nun entschädigt.

Fragen zum Thema Zinsen und Vertretungsvollmachten

4. Dezember 2011

Hallo liebe Leser,

uns erreichen immer wieder Anfragen mit ähnlichem Inhalt zum Thema Zinsen. Auszug:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir hatten seinerzeit ebenfalls Einspruch eingelegt und bislang nichts gehört, außer dass wir letztens 3 x 188.- Gerichtskosten zahlen mußten, weil wir nicht zum Meeting erschienen sind. Über die 3x 188 euro Gebühren hatten wir uns schon gewundert, obwohl wir doch für Michael Becker und Michael Fortmann Vollmacht erteilt hatten.  Wie müssen wir uns nun in der Sache verhalten?

Unsere Antwort:

Sehr geehrte(r) XXX,

was die Herren Becker und Fortmann angeht, bitte ich euch diese Frage auch an diese zu richten. Es gab seinerzeit unsere Seite und ein anderes Forum. In eben diesem Forum sind Herr Fortmann (k.o.pthing) und Herr Becker (bx) Mitglied. Auf unserer Seite haben wir nur zum Thema Zinsen informiert, aber keine aktive Unterstützung angeboten. Nach der Rückzahlung der Einlagen waren wir nicht mehr aktiv im „Kampf um Zinsen“ tätig.

http://kaupthing-edge.helft-uns.de/2010/02/17/ein-leises-auf-wiedersehen/

Tut mir leid, dass ich hier nicht weiter helfen kann.

Das Forum findet sich unter: [LINK]

Persönliche Kontaktdaten geben wir nicht heraus, da wir nicht wissen ob das gewünscht ist.

Einspruchsgläubiger erhalten bis zum 22.04.2009 aufgelaufene Zinsen

25. November 2011

Unglaublich! Was lange währt, scheint am Ende doch noch Zinsen zu bekommen!

Das Winding-up Committee (zur Erinnerung: Insolvenzverwalter der Kaupthing Bank) hat massenhaft Bescheide verschickt. Darin erkennt es die Vorrangigkeit der Zinsforderungen an, die bis zum 22. April 2009 aufgelaufen sind. Heißt: Wer solch einen Bescheid bekommt, kann mit der Bezahlung eines großen Teils  seiner Forderung rechnen. Diese Forderung wird (wie schon unsere Einlagen) vorrangig vor allen anderen Gläubigern aus der Insolvenzmasse bezahlt!

Tja, da  scheint sich die ganze Arbeit, die wir uns vor eineinhalb Jahren noch HIER gemacht haben, doch noch zu lohnen. :-) Insbesondere mit der Argumentationshilfe, die viel Mühe gemacht hat, lag ich nicht schlecht. Vielleicht spezialisiere ich mich ja doch noch auf isländisches Insolvenzrecht. ;-)

An dieser Stelle geht auch ein großer Dank an unsere Nachbarn von Ex-foren-city, deren Hartnäckigkeit – trotz mancher Irrwege – letztlich (zusammen mit ihren guten isländischen Anwälten) viel zum Gelingen beigetragen hat. Ein ehrlicher Glückwunsch von dieser Stelle aus!

P.S.: Wann die Zinsen ausgezahlt werden, ist nicht bekannt, das kann noch eine Zeit dauern. Wer mit dieser Einstufung noch unzufrieden ist, kann bis zum 14.12.2011 auf bekanntem Wege wiederum Einspruch beim Winding-up Committee einlegen.

 

Post vom Winding-up Committee der Kaupthing Bank

24. November 2011

Nach langer Stille kam heute wieder mal etwas neues von der guten alten Kaupthing Bank. Wie sich in den letzten Tagen bereits durch Versandmitteilungen von DHL abgezeichnet hat, kam heute auch bei vielen Post aus Island. Im Wesentlichen steht im Brief, dass die Zinsen bis zum 22. April 2009 nun als “Priority Claims” (bevorzugte Forderungen) und nicht mehr als “General Claims” (reguläre Forderungen) behandelt werden. Wenn man etwas dagegen hat, dann muss man bis spätestes zum 14. Dezember 2011 10:00 Uhr GMT (nächste Gläubigerversammlung) Einspruch einlegen.

Für alles Weitere darf sich gerne Jan noch auslassen ;-) . Ich denke als Info genügt das hier erst Mal. Danke an Klaus für die Einsendung.

Aufstieg nach der Krise

7. Oktober 2011

Ein ganz netter Artikel zum Thema Island.

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