Iceland Review: Zur Einrichtung der drei neuen isländischen Banken

30. Januar 2009

Der Zeitplan, auf den sich die isländische Regierung und der IWF zur Verteilung von Vermögen und Schulden auf die drei neuen Banken geeinigt haben, kann wohl nicht eingehalten werden. Statt Ende Februar werde man voraussichtlich bis in den späten April brauchen. Das Verfahren habe sich als zeitraubender erwiesen als ursprünnglich gedacht.

Dennoch sei es wichtig, dass die Arbeit beschleunigt werde, damit Familien und Unternehmen in diesen schwierigen Zeiten den bestmöglichen Bankenservice bekommen und damit die Banken wieder zu unabhängigen Einheiten werden könnten. Es wird erwartet, dass der Staat die neuen Banken mit etwa 2,5 Milliarden € ausstatten werde. Der endgültige Betrag bleibe aber solange unklar, bis die Bewertung von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten abgeschlossen sei. Das Anteilskapital [des Staates?] werde in Form von Schatzbriefen zu Marktpreisen ausgegeben.

Eines der ersten Ziele bei der Bewertung der Vermögenswerte und Schulden gegenüber den Gläubigern der alten Banken bestehe darin, dass kein Vermögenswert unberücksichtigt bleiben dürfe. Die neuen Banken würden daher Anleihen für alle Vermögenswerte ausgeben, welche die Schulden übersteigen. Diese Anleihen müssten angemessen für die neuen Banken sein und würden als Sicherheiten an die alten Banken ausgegeben.

Siehe den vollständigen Bericht hier.

Trackback URI | Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben

Du musst angemeldet sein, um kommentieren zu können.