Monatsarchiv für Februar 2009

Standardantwort von MdB Dr. Ole Schröder, CDU

28. Februar 2009

Zusätzlich zu dem uns bekannten Standardtext (siehe auch diesen Artikel) wollen wir diesen Satz nicht unkommentiert lassen:

Ich kann nachvollziehen, dass Sie Ihr angelegtes Geld nicht verlieren möchten. Es ist allerdings auch nicht Aufgabe des deutschen Staates und der Steuerzahler risikoreiche Anlagen deutscher Staatsbürger im Ausland abzusichern.

Anmerkung Dirk: Sehr geehrter Herr Dr. Schröder. Das kann ich so nicht stehen lassen. Ich habe keine risikoreiche Anlage getätigt. Ich habe ein Tagesgeldkonto bei einer Bank mit deutscher Bankleitzahl, Handelsregistereintrag in Frankfurt eröffnet. Ich habe 2340€ zu einem Einstiegszins von 5.65% (jährliche Zinsauszahlung), begrenzt auf 6 Monate angelegt. Cortal Consors bietet aktuell noch 6%. Bin ich nun ein Zocker? Oder sind all diejenigen Zocker, die uns diese Krise eingebrockt haben?

Danke an Frau Wieczorek-Zeul

28. Februar 2009

Heute abend, 28.02.2009, hatten wir einen Termin bei MdB Frau Wieczorek-Zeul in Wiesbaden (ihrem Wahlkreis). Sie ist Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Dieser Termin kam überraschend diese Woche zu Stande und Dirk, ich, Stephan und Sven haben -zusammen mit Hans-Georg, einem weiteren Geschädigten – diesen Termin wahrgenommen. Durch Hans-Georg kam auch dieser Termin zu Stande, vielen Dank nochmals dafür.

Wir hatten die Möglichkeit unser Anliegen eine Stunde lang zu schildern und Fr. Wieczorek-Zeul wird sich um unsere Sache kümmern. Natürlich kann sie nichts versprechen, aber sie machte einen sehr netten und interessierten Eindruck.

Wir bitten euch, von Anfragen an Fr. Wieczorek-Zeul Abstand zu nehmen. Sie meldet sich bei uns. Über den weiteren Verlauf werden wir natürlich berichten.

Gruß Nathalie

Siehe auch Berichtet über euren Termin mit eurem Bundestagsabgeordneten

Zugriffe auf unsere Seite

28. Februar 2009

In den letzten 5 Monaten hatten wir auf der Seite mehr als 300.000 Zugriffe. Es wurden nun schon fast 800.000 einzelne Seiten angeschaut. Das sind immerhin mehr als 60.000 Besucher pro Monat. Aktuelle Zugriffszahlen findet ihr immer auf der Seite „Auswertungen„.

Christian von Stetten (MdB) meldet sich im Forum zu Wort!

27. Februar 2009

Die Vorgeschichte könnt ihr hier nachlesen. Die Antwort von Herrn von Stetten im Forum:

Meine Mitarbeiter wollten mir die hier stehenden Kommentare eigentlich gar nicht zum Lesen geben. [Anmerkung: gemeint ist in diesem Zusammenhang das Forum, nicht diese Seite]

Sie haben die Befürchtung, dass die zum Teil unverschämt geschriebenen Kommentare (über zwei getrennt voneinander stehende Zeitungszitate, die nicht im direkten Zusammenhang stehen) meinen bisherigen Einsatz für die „Kaupthing-Geschädigten“ schmälern würden.

Bisher habe ich mich als Mitglied des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages vehement für die unverschuldet in Not gekommenen Anleger eingesetzt.

Auch habe ich nie behauptet, dass man zwölf Prozent Zinsen auf Tagesgeldkonten bei der Kaupthing-Bank bekommen hat. Ein Anruf bei dem zuständigen Redakteur, Herrn Fritze (Hohenloher Zeitung in Künzelsau), hätte ergeben, dass der Redakteur dies auch nicht so verstanden hat und denjenigen, die seinen Zeitungsbericht falsch interpretieren, dies auch gern persönlich mitteilt.

Ich habe mich mit sehr vielen Geschädigten unterhalten, weiß genau, worüber ich spreche und hoffe, dass meine Mitarbeiter Unrecht behalten und ich mich weiterhin für die Geschädigten einsetzen werde. Das ist die Aufgabe von uns Abgeordneten.

Ich freue mich auf Ihre Rückmeldungen.

Mit freundlichen Grüßen

Christian von Stetten MdB
Mitglied im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages
www.christian-stetten.de

Anmerkungen:

Zur Klarstellung von Herrn von Stetten: Zunächst einmal Hut ab, dass Herr von Stetten den Mut zu einer solchen Klarstellung inmitten von bösen Kommentaren hat! Allerdings sollte er nicht vergessen, dass die Zitate mit ,,12%“ und ,,Kaupthing-Sparer“ so aneinander gefügt waren, dass der Leser den Eindruck gewinnt, der erste Satz würde sich auf den zweiten beziehen. Und – worauf Mitstreiter Horst zutreffend hingewiesen hat – warum haben Sie nicht längst eine Richtigstellung der Zeitung verlangt?

Allgemein: Wir als Team weisen hinsichtlich Beleidigungen oder sogar Schlimmerem auf Dirks Klarstellung vom 22.02. hin. Mit Beleidigungen erreichen wir nichts, außer dass wir die Menschen verprellen. Was sich lohnt, ist das vernünftige und sachliche, persönliche Gespräch.

Vorwürfe gegen die Bafin

27. Februar 2009

Islands Behörden werfen der deutschen Banken- und Versicherungsaufsicht „klägliches“ Verhalten bei der seit fünf Monaten ausstehenden Auszahlung eingefrorener Guthaben deutscher Kunden der zusammengebrochenen Kaupthing-Bank vor.

Kompletter Artikel auf telebörse.de sowie auf  n-tv.de

Printmedien am 28.02.2009 Badische Zeitung

Nachtrag 01.03.2009: ausführlichster Bericht bei handelsblatt.de

Reykjavic war New York und ist Simbabwe

27. Februar 2009

Bericht der Stuttgarter Zeitung vom Samstag, 21.02.2009

Islands Nationalbankchef gibt auf

27. Februar 2009

David Oddsson wurde bei vielen Isländern als der Hauptschuldige der Krise des Inselstaates gesehen. Der Bankchef scheiterte nun mit seinem Vorhaben, die Vorwürfe gegen ihn auszusitzen berichtet die Netzeitung.de. Siehe auch IceNews (in Englisch).

Damit kam er wohl dem Reform-Gesetzes zur Zentralbank zuvor, das u.a. seine automatische Berufung vorsah, dessen schnelle Verabschiedung aber zunächst unsicher erschien (siehe unseren Artikel vom 26.02.). Siehe zum verabschiedeten Gesetz Iceland Review und IceNews (beide in Englisch).

Auf icelandreview.com nimmt er selbst dazu Stellung (in Englisch).

Iceland Review fragt (in Englisch), ob nun ein Fremder die Zentralbank leiten wird.

Interview Karlheinz Bellmann bei Deutsche Welle

27. Februar 2009

Auf dieser Seite ist ab Minute 7 ein Interview von Karlheinz mit der Deutschen Welle zu hören.

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