Wirtschaftskrminalität in Island: Zentralbankchef verlangt Untersuchung

26. Februar 2009

Darin meint David Oddsson (siehe bereits unsere Artikel vom 14.02., 11.02.10.02., 08.02. und 06.02.), dass zahlreiche Unternehmen eine Vorzugsbehandlung durch isländische Banken erfahren hätten (siehe z.B. unseren Artikel vom 10.01.). Diese Informationen seien ihm privat zugetragen worden.

Außerdem meinte David Oddsson, dass die Anwendung der britischen Anti-Terror-Gesetze im Zusammenhang mit Geldabzügen aus der britischen Kaupthing-Tochter i.H.v. umgerechnet ca. 450 Mio. und 800 Mio. € zusammen hingen. Der Zentralbankchef argumentierte, dass die britischen Behörden besorgt gewesen sein könnten, dass Landsbanki dasselbe mit ihrer Tochtergesellschaft hätte tun können und habe daher gegen diese die Gesetze angwandt.

Außerdem erklärte David Oddsson, dass er es gewesen sei, der am 02.12.2008 die Polizei über die Umstände des Kaufs eines Kaupthing-Anteils durch Scheich Mohammed bin Khalifa Al-Thani aus Katar (siehe dazu bereits unseren Artikel vom 19.01.) informiert habe.

Siehe Iceland Review (auf Englisch).

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