Island könnte auswärtige Gläubiger zu Eigentümern der neuen Banken machen

29. März 2009

Finanzminister Steingrimur Sigfusson meinte, dass die Regierung eine vollständige Privatisierung  diesmal aber wohl nicht vornehmen werde.

Dabei sei [New] Kaupthing ,,diejenige Bank, wo das Interesse möglicherweise am Größten sei und wo es möglicherweise am leichtesten zu verhandeln sei“, dass Gläubiger Anteile übernehmen würden. ,,Das ist definitiv eine offene Möglichkeit“. Steingrimur Sigfusson erklärte aber, dass eine endgültige Entscheidung noch ausstehe.

Die Regierung wartet auf Deloitte & Touche, die eine Abschlussprüfung für die Bilanzen der zusammengebrochenen [alten] Banken vornehmen. Diese soll ergeben, inwiefern die den Kreditgebern zustehenden Vermögenswerte die Schulden decken können. Deloitte werde die Abschlussprüfung ,,in einer oder zwei Wochen“ abgeben, sagte Steingrimur Sigfusson. Zu diesem Zeitpunkt oder in den folgenden Wochen werde man in der Lage sein, einen Entwurf vorzulegen, wie die Ansprüche der Gläubiger behandelt werden sollen.

Siehe den ganzen Bericht bei Bloomberg (in Englisch). Siehe zum Thema bereits unseren Artikel vom 20.02.

Anmerkung Jan: Sehe ich da Parallelen zu einem anderen Zeitplan („Ende April“) oder fantasiere ich? 😉

Eine Reaktion zu “Island könnte auswärtige Gläubiger zu Eigentümern der neuen Banken machen”

  1. h.hettam 30. März 2009 um 08:10 Uhr

    @Jan
    Zwei Zeitpläne, die zu einem Zeitpunkt führen. Wo ist die Fantasie ? Ich sehe nur eine Schlußfolgerung von Dir.
    Na dann, schaun wir mal.

    Horst

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