Monatsarchiv für September 2009

Infos zum isländischen Anwalt Sveinsson bzw. zu dessen Beauftragung

29. September 2009

 

In den letzten Wochen habe ich versucht, u.a. einige Informationen über den Anwalt Þórður Heimir Sveinsson (Thordur) und dessen Assistentin Sólveig Lilja Einarsdóttir (Lilja) – speziell in Hinblick auf die mögliche Beauftragung zur Anmeldung der Zinsansprüche – zu sammeln. Zur Erinnerung: Thordur ist der auf Foren-City empfohlene Vertrauensanwalt.

Hierzu habe ich sowohl im Internet recherchiert als auch Lilja und Thordur per Mail kontaktiert.

Aus dem Kontakt ergab sich ein sehr ausführlicher E-Mail-Schriftwechsel. Seit dem 23.08 waren dies bis dato 12 – zum Teil sehr umfangreiche – Mails von Lilja sowie 13 Mails von mir. Die wichtigsten Punkte habe ich in untenstehenden Bericht, der aus zwei Teilen besteht, zusammengefasst.

 

Teil 1: Die Anwaltskosten und die Leistungen, die man dafür erhält

 

120 € beinhalten gemäß Mail Lilja/Thordur vom 08.09.09

– sämtliche mit dem Mandanten erforderliche Kommunikation,
– eine professionelle Aufbereitung des Anspruchs,
– Anmeldung der Zinsansprüche als (Priority Claim) nebst Begründung

Wichtig: Für 120 € werden ausschließlich die vom Mandanten mitgeteilten Buchungstermine und Zinssätze zugrunde gelegt.

weitere 50 € werden im Falle einer Erweiterung der Beauftragung fällig gemäß Mail Lilja/Thordur vom 08.09.09

– für Thordurs Anfrage bei Kaupthing zum Kaupthing-Konto des Mandanten bzgl. der Buchungstermine und/oder der jeweils gültigen Zinssätze.

Lilja schreibt auf meine Frage, was Thordur mit „I will seek information from KB bank“ meine:

Thank you for pointing this out this needs more explanation. This should be more detailed. If you do not have sufficient information for example statements of all deposits/withdrawals, statements showing interest accrued, your attorney will request them from Kaupthing bank on your behalf.

What it means is that in the „power of Attorney“ Thordur will be able to request information on behalf of his client. We should give out more detailed information here as in these instances people need to have sent the signed form as well as this includes additional cost of 50 EUR.

Kurz zusammengefasst: Anfragen bei der Bank bzgl. Buchungsdaten (wg. fehlender Auszüge) oder zur Höhe der aufgelaufenen Zinsen kosten zusätzliche 50 €.

Thordur schreibt zu den Erfolgsaussichten:

I expect that the changes are high that the windup committee will reject the claims as a priorty which will lead to having to take them to court, most likely supreme court.

Ich gehe davon aus, dass das Abwicklungs-Komitee die Ansprüche als Priority Claims ablehnen wird, was eine Klage vor Gericht, sehr wahrscheinlich vor dem obersten Gerichtshof erforderlich machen wird.

Die Kosten für eine solche Klage sind in den o.a. Anwaltsgebühren natürlich nicht enthalten. Diese sind sehr hoch könnten evtl. auf mehrere Mandanten aufgesplittet werden – so Thordur weiter.

Um zu bewerten, ob sich die Beauftragung eines Anwalts zur Anmeldung der Ansprüche für 120 € oder 170 € lohnt, hier noch folgende Betrachtung:

Wenn die Zinsansprüche – wovon Thordur ausgeht – nur als allgemeine Forderungen anerkannt werden, so werden wir nach Aussagen von Steinar Thor Gudgeirsson – Mitglied des Resolution-Komitees und Anwalt beim obersten Gerichtshof – mit einer Quote von ca. 20 % rechnen müssen (s.a. http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aoeMrq6UOkgk).

Wer mehr will, wird lt. Thordur mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit klagen müssen.

 

Nachfolgend ein Rechenbeispiel mit rein fiktiven Daten zur Veranschaulichung:

Max Mustermann hat(te) bei KED ein Tagesgeldkonto, auf das er am 01.07.08 eine erste Einzahlung über 10.000,00 € tätigte. Am 01.10.08 zahlte er weitere 10.000,00 € ein und erhielt am 01.07.09 seine ursprüngliche Einlage von insgesamt 20.000,00 € zurück.

Sein Zinsanspruch berechnet sich unter der Annahme eines über die gesamte Zeit konstanten Zinssatzes von 5,65 % p.a. wie folgt:

Zinsen 2008:
(10.000,00 € x 0,0565 / 360) x 90
     +
(20.000,00 € x 0,0565 / 360) x 90
     =    423,75 €

Zinsen 2009
(20.423,75 € x 0,0565 / 360) x 180
     =    576,97 €

Zinsanspruch gesamt:
     = 1.000,72 €

Bei einer Quote von 20 % sind dies ca. 200 €

Max Mustermann hat in unserem Beispiel seine Freibeträge bereits ausgeschöpft und muss daher von diesen 200 € 25 % Abgeltungssteuer zzgl. 5,5 % Solidaritätszuschlag und ggf. 8 bzw. 9 % Kirchensteuer zahlen.

Ihm bleiben damit netto 147,25 €, bzw. nach Abzug von Kirchensteuer sogar nur 143,03 € bzw. 142,50 €. Es kann zudem viele Jahre dauern, bis der diesen Betrag ausbezahlt bekommt.

Max hat aber allein für die Anmeldung der Ansprüche 120 € Anwaltsgebühren bezahlt. Ist er sich mangels Kontoauszügen wegen der Buchungstermine und/oder der aufgelaufenen Zinsen unsicher und lässt diese durch Thordur anfragen, so hat er sogar 170 € Anwaltsgebühren gezahlt.

Fazit:

Es sollte jeder selbst nachrechnen, ob sich die Investition von 120 € oder gar 170 € für ihn lohnt.

Dies soll aber niemanden entmutigen zu versuchen, die Zinsen auf anderem Wege als Priority Claim durchzusetzen. Auch ich finde mich mit Thordurs ziemlich ernüchternden Aussagen nicht so einfach ab.

Dennoch halte ich es für wichtig, dass jedem bewusst ist, wie der Anwalt Thordur die Chancen einer Anerkennung als Priority Claim ohne Klage einschätzt.

 

Teil 2: Infos zu Thordur und Lilja als Ergebnis eigener Recherchen, speziell aber als Ergebnis von Anfragen bei Thordur und Lilja

 

Das E-Mail-Konto von Lilja gehört zum Mail-Server der Universität Reykjavik (http://www.reykjavikuniversity.is), das von Thordur gehört zum Mailserver der Firma Virtus (http://www.virtus.is ).

Thordur ist seit 2008 bei Virtus als Anwalt beschäftigt. Die Web-Seiten von Virtus gibt es leider nur auf isländisch.

Lilja taucht im E-Mail-Verzeichnis der Universität, in der alle Angestellten von der Lektorin bis hin zu den Professoren aufgeführt sind, nicht auf.

Bei der Firma Virtus handelt es sich um ein Unternehmen, das Personalberater, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und auch 7 Anwälte beschäftigt. Es handelt sich nicht um eine klassische Anwaltskanzlei. Kunden sind – nach dem was ich in Erfahrung bringen konnte – ausschließlich Unternehmen. Virtus ist auf folgenden Gebieten tätig:

– Innheimtuþjónusta
– Bókhalds- og rekstrarráðgjöf
– Lögmannsþjónusta (Lögmenn = Rechtsanwalt)
– Mannauðsráðgjöf

Thordur selbst arbeitet in der Rechtsabteilung von Virtus. Wer ihn als Anwalt in Sachen „Anmeldung von Zinsansprüchen beauftragt“, schließt aber keinen Vertrag mit Virtus ab, sondern mit Thordur persönlich, wobei die Anwaltsgebühren hierfür i.H.v. 120 € bzw. 170 € auf Thordurs eigenes Konto zu überweisen sind.

Bzgl. seiner bisherigen Tätigkeiten konnte ich nur folgende Infos auf der Virtus-Homepage in Erfahrung bringen:

Þórður H. Sveinsson útskrifaðist frá lagadeild HÍ 1988 og hóf sama ár störf hjá bæjarfógetanum í Vestmannaeyjum. Hann fékk réttindi til málflutnings fyrir héraðsdómi 1991 og löggildingu sem fasteigna- og skipasali 1996. Árin 1991 – 1995 starfaði Þórður hjá Tollstjóranum í Reykjavík og sá m. a. um rekstur dómsmála fyrir tollstjóraembættið. Á árunum 1996 – 1999 rak Þórður sína eigin fasteignasölu og lögfræðiskrifstofu. Á árunum 2000 – 2003 starfaði Þórður eingöngu sem lögmaður. Þórður starfaði hjá sýslumanninum á Akureyri á árunum 2003 – 2004. Á árinu 2004 tók Þórður við starfi lögfræðings hjá Fiskistofu og gegndi því til ársloka 2007. Þar fékkst hann við hin ýmsu mál m.a. öll millifærslumál aflaheimilda, umframaflamál, veiðiskyldumál, samþjöppun aflaheimilda, veiðar án veiðileyfis, framhjálöndunarmál, bakreikningsmál, álagningarmál, meðaflamál, veiðar ESB skipa og ýmis brotamál. Þórður gekk til liðs við VIRTUS lögmenn í ársbyrjun 2008.

Ansonsten habe ich im Internet zu ihm oder von ihm weiter leider nichts gefunden außer, dass er in Island als Rechtanwalt zugelassen ist.

Zu Lilja konnte ich leider überhaupt keine Infos in Erfahrung bringen.

In meiner ersten Mail hatte ich zunächst angefragt, warum es aus Thordurs Sicht sinnvoll sei, einen Anwalt mit der Anmeldung der Ansprüche zu beauftragen – und insbesondere, warum man speziell ihn beauftragen solle.

Vor dem Hintergrund, evtl. auch hier sein Angebot (http://kaupthingedge.foren-city.de/download.php?id=580)  zu veröffentlichen, hatte ich mit Hinweis auf eine solche mögliche Veröffentlichung zusammen mit dazu benötigten Hintergrundinformationen diese erste Mail mit Fragen an Thordur gesendet.

Lilja, die sämtliche Mails allein beantwortet hat, schreibt dazu im Namen von Thordur:

Frage: Besteht für den Fall, dass jemand einen falschen Zinssatz oder eine falsche Priorität angibt, tatsächlich ein Risiko, dass sein gesamter Anspruch zurückgewiesen wird?

Antwort (Original und Kurzzusammenfassung):

Yes there is really a risk involved as if the claim is incorrect it can be rejected. Actually this is really is challenging and a deep law question. Let me frame it in a few lines; Incorrect claims face high risk of being rejected, but there is a possibility in the instances where there are enough assets to meet all accepted claims that the remaining otherwise rejected claims will be considered by certain rules for estimates….. the bottom line is, claims should be professionally prepared and it´s most important that they are accurate, the data provided for calculation correct.

Due to my experience in this field as well as my close contact with members of the sollution committee as well as employees of KB I am in a position to gain proper and correct information regarding each account and therefore prepare accurate claims.

Thordur schreibt, dass tatsächlich ein Risiko der Rückweisung solcher Anspruchsanmeldungen bestehe und betont noch einmal, dass ein hohes Risiko der Rückweisung bestehe. Er schreibt weiter, dass – wenn genug Mittel zur Befriedigung aller Ansprüche zur Verfügung ständen, diese evtl. aber dennoch befriedigt werden könnten. Zusammengefasst sei es wichtig, dass die Anspruchsanmeldungen professionell erstellt sein sollten, und dass alle Angaben inkl. der Berechnungen korrekt seien.

Aufgrund seiner Erfahrungen auf diesem Gebiet und auch seiner engen Kontakte zu Mitgliedern des Resolution-Komitees und zu Mitarbeitern der Kaupthing Bank sei er – so wörtlich – in der Lage, vollständige und korrekte Informationen zu jedem Konto zu erhalten. Daher sei es ihm möglich, Anspruchsschreiben korrekt zu erstellen.

Frage: Wie kommt es, dass Ihre Assistentin eine E-Mail-Adresse der Universität von Reykjavik hat? Ist sie dort vielleicht als Jura-Dozentin tätig?

Antwort (Original und Kurzzusammenfassung):

My assistant is an MBA (master of business administration) with a 15 years of experience from the financial market. She is a freelance project manager and she has her own email adress. Her experience and knowledge of the financial market is highly regarded and she will assist with the calculation of the interests. She and her team is highly service oriented and will take good care of communicating with every customer on a personal level as each case is personal.

Lilja sei MBA (Diplom-Kauffrau) mit 15-jähriger Finanzmarkt-Erfahrung. Sie sei Freiberuflerin und Ihre Kenntnisse der Finanzmärkte genössen höchste Anerkennung. Lilja werde ihm bei Berechnung der Zinsen assistieren. Sie und ihr Team würden sich ferner um die persönliche Betreuung jedes einzelnen Mandanten kümmern.

Da man mir die Beantwortung weiterer Fragen definitiv angeboten hatte, erweiterte ich meine Fragen, hier der Kürze wegen zum Teil nur die Zusammenfassung der Antworten auf deutsch:

Frage: Ist der Begriff in Ihrem Angebot „Einklagen“ so korrekt oder ist damit die Anmeldung beim Abwicklungs-Komitee gemeint? (Ich erklärte Lilja den Begriff Einklagen auf englisch)

Antwort: Nachdem ich die Erklärung gelesen habe, ist Einklagen nicht richtig. Es soll tatsächlich nur Anmelden heißen. Dabei hatten wir doch einen isländischen Fachübersetzer beauftragt . . .

Frage: Was genau würden Sie für die angegebenen 120 € für mich tun? (Ich habe bereits Original-Kaupthing-Unterlagen darüber, wann welcher Zinssatz galt und nach welcher Methode und auch wie die Zinsen zu berechnen sind). Angenommen, ein Anspruchsteller macht hier keine Fehler, welches Risiko besteht dann noch?

Communication with parties/customers – Gathering of Information from them – Professionally peparation of the claim (my form and arguement) – Calculation of the interest – Communication with the wind-up committee – Filing of the claim as a priority claim

Kommunikation mit den Parteien/Mandanten – Einholen der Informationen von ihnen – Professionelle Aufbereitung des Anspruchs (mein Formblatt und meine Begründung) – Berechnung der Zinsansprüche – Kommunikation mit dem Abwicklung-Komitee – Anmeldung der Ansprüche als vorrangige Forderungen

Antwort: (Auszug im Original)

I expect that the changes are high that the windup committee will reject the claims as a priorty which will lead to having to take them to court, most likely supreme court. But my claiments will never the less receive payments as they were ordinary claims. That takes us to the step to decide wether to take them to court. In that case I would go to court on behalf of 2-3 claimants where the ruling would make an example for the rest of my claimants.

Sie schreibt weiter, dass er erwarte, dass die Ansprüche – obwohl er eine entsprechende Begründung für den Vorrang mit einreichen werde – nicht als vorrangig anerkannt werden würden und man werde wohl vor Gericht, sehr wahrscheinlich sogar vor den obersten Gerichtshof ziehen müssen. Das müsse aber noch entschieden werden. Für den Fall einer entsprechenden Entscheidung, würde er zwei oder drei Mandanten vor diesem Gericht vertreten. Er betont jedoch, dass bei Ablehnung als vorrangige Forderung, die Ansprüche in jedem Fall aber als allgemeine Forderungen (d.h. nach Quote) berücksichtigt werden würden.

Frage: Wer oder was ist Virtus?

Es werden mir nur meine eigenen o.a. Erkenntnisse bestätigt.

Frage: Könnten Sie uns eine englische Version Ihrer Job-History von der Virtus-Homepage zur Verfügung stellen?

Lilja redet „drum herum“ und verweist auf die im Angebot genannten Job-Erfahrung.

Frage: Gibt es Referenzen bzw. Veröffentlichungen zu Ihrer Tätigkeit als Anwalt und zu Liljas Tätigkeit als selbstständige Diplom-Kauffrau?

Auch hier wird „drum herum“ geredet und auf die bereits gegebenen Infos (siehe oben) verwiesen.

Man weiß, dass ich u.a. Dokumente des Abwicklungs-Komitees übersetzt habe und sendet mir mit dieser und auch folgenden Mails Dokumente, verbunden mit der Bitte, ob ich diese für sie übersetzen könne.

So erhielt ich u.a. eine englische, teilweise unvollständige Anleitung, die man bis dato an deutsche Klienten zum Beantworten gesendet habe sowie eine recht fehlerhaft ins Deutsche übersetzte Anwaltsvollmacht.

Ich habe bis dato alle Übersetzungs- und Lektoratsarbeiten – sozusagen als „ehrenamtlicher“ Helfer  – für Thordur erledigt und vor allem auch auf fehlende Punkte hingewiesen, die dann auch ergänzt wurden.

Unter anderem hatte ich Thordur auch einen englischen Vorschlag einer von den Mandanten auszufüllenden Excel-Tabelle für die Ein- und Auszahlungen übersandt. Thordur hatte diese Infos bis dahin formlos (Bitte um Mitteilung Ihrer Ein- und Auszahlungen) von seinen deutschen Mandanten angefordert. Man hat auch diese Excel-Tabelle aufgegriffen, mit eigenen Kopfzeilen versehen und mir in englisch zurückgesendet mit der Bitte um Übersetzung ins Deutsche. Auch dies habe ich für Thordur erledigt.

Ferner wurde ich gebeten, Thordur doch eine Liste darüber zu senden, wann bei KED welcher Zinssatz bei Festgeld und bei Tagesgeld galt. Auch diese habe ich ihm zugesandt.

Ich wies in einer meiner Antworten u.a. auf den ab Anfang 2009 zu berücksichtigenden Zinseszinseffekt hin. Daraufhin erhielt ich die Frage, was denn „compound interest“ (Zinseszins) bedeute.

Tipp: Wer es nicht weiß, gebe in der Google-Suchleiste define: compound interest ein. Man erhält eine große Anzahl von Erläuterungen auf englisch.

Ich habe aber natürlich höflich geantwortet und den Begriff erläutert.

Zuletzt erfahre ich dann noch, dass Thordur die AGBs der KED nicht kennt. Aufgrund des Umfangs konnte ich diese für ihn mit dem besten Willen nicht ins Englische übersetzen . . .

Hier noch ein letztes Zitat, bei dem ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen konnte 😉

I feel to some degree ashamed of what a financial institute from mycountry has done and innocent people are suffering from their mistakes. If Ican in any way with my experience and education be of assistance I’m honoured to do so. Therefore I’ve also minimized my fee’s.

Thodur schreibt, er schäme sich zu einem gewissen Grade dafür, was eine Bank seines Landes getan habe, und dass nun Unschuldige unter deren Fehlern zu leiden hätten. Er fühle sich geehrt, wenn er mit seiner Ausbildung und seinen Erfahrungen Hilfestellung leisten könne. Daher habe er auch seine Gebühren so niedrig angesetzt.

. . .

Die deutsche Version von Thordurs Angebot (http://kaupthingedge.foren-city.de/download.php?id=580) wurde ausweislich der Dokument-Eigenschaften übrigens am 18.07.09 erstellt – mithin bereits vor der Veröffentlichung von Guidelines: How to file a claim (http://www.kaupthing.com/lisalib/getfile.aspx?itemid=20351), die am 28.07.09 erfolgte.

Fairerweise muss ich aber noch erwähnen, dass Thordur mir vor Kurzem für meine Bemühungen angeboten hat, meine Zinsforderungen kostenfrei anzumelden. Ich habe mich dazu entschlossen, von diesem Angebot keinen Gebrauch zu machen.

Um zum Abschluss auch noch eine Frage zu beantworten, die sich der Leser dieses Artikels evtl. stellen wird:

Warum habe ich soviel Zeit investiert, um Thordur mit Übersetzungen und Infos zu Zinsen, etc. zu unterstützen?

Der Grund war nicht ganz uneigennützig. Natürlich hatte ich damit beabsichtigt, auch selbst Infos zu erhalten. Die wichtigste Info, die ich erhielt, ist folgende:

Thordur wird die Zinsen als Priority Claim anmelden, geht dabei zwar von einer Ablehnung aus, bestätigt aber, dass dadurch kein Schaden entstehen werde. Denn – so Thordur weiter – die als Priority Claim angemeldeten Ansprüche würden in jedem Fall als „Ordinary Claims“ berücksichtigt.

Ich hoffe, dass diese Infos für den einen oder anderen hilfreich waren.

 

Gruß

Stefan

Neue Kaupthing-FAQ: Tagesgeld 5,65 % über die gesamte Laufzeit

29. September 2009

Unter einem mir zunächst gar nicht aufgefallenen Link (http://www.kaupthing.com/pages/4141#faq2) findet man Folgendes:

Kaupthing Edge Depositors

1. Kaupthing Edge offered two types of deposit accounts

1) Savings account (Tagesgeldkonto)
2) Fixed term deposit account (Festgeldkonto)
Below are the applicable interest rates for Kaupthing EDGE accounts as published on Kaupthing EDGE website in October 2008.

2. Savings account (Tagesgeldkonto)

Fixed interest rate of 5.65% throughout the entire term.
Fester Zinssatz von 5,65 % über die gesamte Laufzeit (Anm.: StefanM)

3. Fixed term deposit account (Festgeldkonto)

Fixed Term (Festgeld) – Interest rates (Zinssatz p.a.)
1 month – 5,75%
2 month – 5,80%
3 month – 5,85%
6 month – 5,90%
12 month – 6,10%
24 month – 5,75%
36 month – 5,60%

Disclaimer: This information is for informational purposes only and shall not be made legally binding towards Kaupthing Bank hf., the Resolution Committee or the Winding-up Committee. Please note the terms of the general disclaimer governing use of this website and the information contained on the website.

Gruß

Stefan

Neuer Disclaimer in Kaupthing Deutschland Seite (News)

28. September 2009

Seit heute steh am Ende der News-Seite ein neuer Disclaimer

Rechtlicher Hinweis:
Die vorstehenden Angaben dienen ausschliesslich informatorischen Zwecken und sind für die Kaupthing Bank hf., das Winding-up-Committee und das Resolution Committee nicht rechtsverbindlich. Im Hinblick auf die Nutzung dieser Webseite und der darin enthaltenen Informationen wird ferner ausdrücklich um die Beachtung der allgemeinen rechtlichen Hinweise gebeten.

Scheint wohl irgendwas passiert zu sein…

Auch in Luxemburg ist das Kapitel Kaupthing Geschichte

20. September 2009

Denn vor wenigen Tagen wurde der Schriftzug der Banque Havilland, die die ehemals größte Kaupthing-Auslandstochter übernommen hatte, an dem Gebäude der ehemaligen luxemburger Kaupthing-Tochtergesellschaft angebracht. Siehe den Bericht von Luxemburger Wort.

Den Teil der Kaupthing-Geschichte um die luxemburger Gesellschaft und die daran hängenden Folgeprobleme kann man über den Artikel vom 16.07.2009 und die dort enthaltenen Links nachlesen.

Deutsche Übersetzung der neuesten FAQ des Abwicklungs-Komitees vom 11.09.09

20. September 2009

Deutsche Übersetzung der neuesten FAQ des Abwicklungs-Komitees vom 11.09.09 aus http://www.kaupthing.com/pages/4141

Übersetzung: StefanM. (nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne jedweden Anspruch auf Richtigkeit!)

Vorab noch ein wichtiger Hinweis:

Es wird in der FAQ noch einmal betont, dass sämtliche in Landessprache (deutsch) beigefügten Belege zusätzlich in englischer oder isländischer Übersetzung beizufügen sind.

Diese Forderung des Abwicklungs-Komitees mag rechtens sein oder auch nicht. Ich rate jedoch dringend davon ab, es „darauf ankommen zu lassen“ und damit evtl. seine Ansprüche zu verlieren.

Sämtliche aus Jan’s und meiner Sicht notwendigen Beweise für Zinssätze, relevante Auszüge aus den ABGs, etc. werde ich in den nächsten Tagen übersetzen und hier einstellen.

– Beginn der Übersetzung der FAQ –

1. In welcher Form muss ich meine Ansprüche gegen die die Kaupthing Bank hf. geltenden machen?

Formblätter zur Anmeldung von Ansprüchen finden Sie auf der Webseite der Kaupthing Bank zusammen mit detaillierten Anleitungen zur Anmeldung der Forderungen unter http://www.kaupthing.com/Pages/4147.

Anmerkung des Übersetzers:

Die deutschen Übersetzungen der Anleitungen findet Ihr unter http://kaupthing-edge.helft-uns.de/2009/07/19/uebersetzung-der-bekanntmachung-zur-einleitung-des-abwicklungsverfahrens/ und http://kaupthing-edge.helft-uns.de/2009/07/30/deutsche-uebersetzung-des-dokuments-guidelines-how-to-file-a-claim-httpwww-kaupthing-comlisalibgetfile-aspxitemid20351-veroeffentlicht-am-28-07-09/

Jegliche Forderungen gegenüber der Kaupthing Bank müssen eindeutig formuliert sein und sind schriftlich entweder mittels der o.a. Formblätter oder auch anderer (selbst erstellter) Formblätter gemäß den Vorgaben des Artikel 117 des (isländischen) Insolvenz-Gesetzes Nr. 21/1991 (http://eng.domsmalaraduneyti.is/laws-and-regulations/english/nr/6570) einzureichen.

2. In welcher Sprache muss ich meine Ansprüche geltend machen?

Gläubiger, die ihren Wohnsitz im europäischen Wirtschaftsraum oder in Mitgliedsstaaten der europäischen Freihandelszone haben, können ihre Ansprüche in ihrer Landessprache geltend machen. Solche Anspruchsschreiben müssen jedoch zusammen mit einer isländischen Übersetzung eingereicht werden. Es ist jedoch auch gestattet, die Ansprüche in englischer Sprache anzumelden, ohne dass eine isländische Übersetzung beigefügt werden muss. Andere Gläubiger können ihre Ansprüche in isländisch oder in englisch anmelden. Falls beigefügte Dokumente in einer anderen Sprache als isländisch oder englisch verfasst sind, so muss eine Übersetzung in eine dieser beiden Sprachen beigefügt werden.

3. Welche Belege muss ich zum Nachweis meiner Ansprüche beifügen?

Gemäß den isländischen Gesetzen sind die Gläubiger letztendlich dafür verantwortlich, alle zum Beweis ihrer Ansprüche erforderlichen Unterlagen beizubringen. Erforderlichen Beweismittel sind (Aufzählung nicht abschließend!): eine Kopie des Kreditvertrages, des Anleihevertrages, des Schuldscheins oder eines anderen Vertrages. Falls die beigefügten Beweismittel in einer anderen Sprache als isländisch oder englisch verfasst sind, so muss eine Übersetzung in eine dieser beiden Sprachen beigefügt werden. Sämtliche Beweismittel müssen gemeinsam mit der Anmeldung der Ansprüche eingereicht werden.

4. Kann ein Rechtsanwalt oder Bevollmächtigter die Forderung eines Gläubigers in dessen Namen anmelden?

Ein Rechtsanwalt oder auch ein anderer vom Gläubiger bevollmächtigter Vertreter kann Ansprüche im Namen des Gläubigers anmelden. Der Anwalt oder bevollmächtigte Vertreter muss angeben, für wen er Ansprüche anmeldet und bestätigen, dass er/sie im Besitz sämtlicher Vollmachten ist, die Ansprüche im Namen des Gläubigers anzumelden und ihn ohne jedwede Einschränkungen gesetzlich vertreten zu dürfen. Es wird empfohlen, der Anspruchsanmeldung eine unterzeichnete Vollmacht beizufügen.

5. Kann ich auch Forderungen bzgl. Zinsen oder Kosten für den Zeitraum nach dem 22. April 2009 geltend machen?

Gemäß Artikel 117 des Gesetzes Nr. 21/1991 zur Insolvenz etc. muss eine Partei, die eine Forderung anmelden will, diese so eindeutig wie möglich artikulieren, wobei dies auch Auslagen im Zusammenhang mit der Anspruchsanmeldung und einer etwaigen (anwaltlichen) Vertretung beinhaltet, die im direkten Zusammenhang mit der Forderungsanmeldung stehen. In unserem Formblatt zur Anmeldung der Ansprüche sehen Sie, dass Sie auch Forderungen bzgl. Zinsen und anderer Ihnen nach dem 22. April entstandenen Kosten eintragen können. Das Abwicklung-Komitee kann den Gläubigern keine Empfehlung bzgl. der Höhe der anzumeldenden Forderungen geben. Gläubiger sollten daher die Beträge ansetzen, die sie für angemessen halten.

6. Wie sollen Eigentümer noch nicht fällig gewordener oder unbezahlter Ansprüche diese geltend machen?

Ansprüche, die vor Ablauf der Frist noch nicht fällig wurden, müssen auf Basis des entsprechenden Kontostandes einschließlich bis zum 22. April 2009 aufgelaufener Zinsen und Kosten angemeldet werden.

7. Warum wurde der 22. April 2009 als zeitliche Grenze für Zinsen und andere Kosten festgelegt?

Das Datum für den Beginn der Bearbeitung der Ansprüche basiert auf dem Inkrafttreten des Gesetzes Nr. 44/2009. Diese Datum ist der 22. April 2009.

8. Ich war Anleger bei Kaupthing Edge und habe meine ursprünglichen Einlagen in voller Höhe zurück erhalten. Wie soll ich meine Zinsansprüche geltend machen?

Anleger, die beabsichtigen, Zinsansprüche geltend zu machen, müssen diese unter Angabe deren Höhe mittels Formblatt (Formblätter und Anleitungen unter http://www.kaupthing.com/Pages/4147) beim Abwicklungs-Komitee einreichen. Anleger, die Ihre Einlagen bereits in voller Höhe zurück erhalten habe, müssen unter „Principal Claimed“ Null (0) eintragen.

9. Wie kann ich den Ablauf der Bearbeitung der Ansprüche sowie den Abwicklungsprozess mit verfolgen?

Auf der Webseite der Kaupthing Bank erhalten Sei Informationen zur Forderungsanmeldung unter http://www.kaupthing.com/pages/4140 und zum Verlauf des Abwicklungsverfahrens unter  http://www.kaupthing.com/pages/4138. Interessierte können unter http://www.kaupthing.com/?pageid=4144 auch Newsletter zu Presseveröffentlichungen und neueste Meldungen abonnieren.

10. Wie geht es weiter, nachdem ich meine Forderung angemeldet habe?

Ihr Anspruchsschreiben muss bei der Adresse:

Winding-up Committee of Kaupthing Bank hf., Borgartun 19 105 Reykjavik, Iceland

spätestens am 30. Dezember 2009 eingegangen sein.

Ansprüche gegen Kaupthing Bank hf., die nicht innerhalb der o.a. Frist angemeldet werden, sind nichtig und verfallen in Übereinstimmung mit Artikel 118 des Gesetzes Nr. 21/1991 zur Insolvenz etc., es sei denn die Ausnahmen gemäß Ziffern 1-6 dieses Gesetzes sind hier anwendbar.

Sobald die Frist zur Anmeldung von Ansprüchen abgelaufen ist, wird das Abwicklungs-Komitee eine Liste der eingereichten Forderungen erstellen, wobei das Komitee seinen unparteiischem Standpunkt zu jeder einzelnen Forderungsanmeldung darlegen wird, wie diese anerkannt werden soll.

Falls das Abwicklungs-Komitee eine Forderung in der Form, in der sie eingereicht wurde, nicht in voller Höhe anerkennen sollte, so wird es den entsprechenden Anspruchsteller spätestens eine Woche vor der Gläubigerversammlung, auf der die Liste der Ansprüche geprüft werden soll, davon in Kenntnis setzen.

Die erste Gläubigerversammlung zur Prüfung der Ansprüche gegen die Kaupthing Bank findet statt am am Freitag, den 29. Januar 2010 um 10:00 Uhr im Hilton Nordica, Sudurlandsbraut 2, Reykjavik. Jede Partei, die Ansprüche gegen die Bank angemeldet hat, ist berechtigt, an dieser Versammlung teilzunehmen. In der Versammlung wird die Liste der angemeldeten Ansprüche in Hinblick auf die Anerkennung der einzelnen Ansprüche durchgesprochen – soweit das Abwicklungs-Komitees jeweils bereits zu einem Ergebnis gelangt ist.

Falls es auf der ersten Gläubiger-Versammlung Einsprüche gegen den Standpunkt des Abwicklungs-Komitees gibt, so ist das Komitee angehalten, etwaige Streitigkeiten beizulegen. Direkt im Anschluss an die erste Gläubiger-Versammlung wird das Abwicklungs-Komitee sich bemühen, diese Streitfälle zeitnah beizulegen. Falls ein Streitfall nicht auf diesem Wege gelöst werden kann, so muss das Abwicklungs-Komitee diesen Fall an das Bezirksgericht von Reykjavík zur Entscheidung abgeben.

11. Wann wird eine Gläubigerversammlung zur Prüfung der Ansprüche gegen die Kaupthing Bank stattfinden?

Die erste Gläubiger-Versammlung zur Prüfung über gegen die Kaupthing Bank gestellte Ansprüche findet statt am Freitag, den 29 Januar 2010 um 10:00 Uhr im Hilton Hotel Nordica, Sudurlandsbraut 2, Reykjavik. Jeder, der Ansprüche gegen die Bank angemeldet hat, ist berechtigt, an dieser Versammlung teilzunehmen.

In der Versammlung wird die Liste der angemeldeten Ansprüche in Hinblick auf die Anerkennung der einzelnen Ansprüche durchgesprochen – soweit das Abwicklungs-Komitees jeweils bereits zu einem Ergebnis gelangt ist.

12. Wie viel werde ich zurück erhalten und wann wird die Auszahlung erfolgen?

Zum jetzigen Zeitpunkt ist es nicht möglich, den erzielbaren Erlös der Aktiva der Bank abzuschätzen. Aufgrund dessen ist es nicht möglich, die Höhe der an die Gläubiger der Bank zur Auszahlung kommenden Geldbeträge abzuschätzen.

Bitte beachten Sie auch, dass es nicht unmittelbar nach der ersten Gläubiger-Versammlung zu Auszahlungen kommen wird. Weitere Informationen bzgl. des zeitlichen Ablaufs der Liquidation der Aktiva und der Zahlungen an die Gläubiger wird veröffentlicht werden, sobald diese Informationen verfügbar sind.

Anmerkung des Übersetzers:

Am Ende der hier übersetzten Kaupthing-Seite mit den FAQs findet sich folgender Haftungsausschluss (Disclaimer):

Die hier gemachten Aussagen dienen ausschließlich zur Information. Sie dürfen gegenüber der Kaupthing Bank hf., dem Resolution-Komitee oder dem Abwicklungs-Komitee nicht als rechtsverbindlich betrachtet werden. Bitte beachten Sie auch den allgemeinen Haftungsausschluss, der die Benutzung dieser Website (www.Kaupthing.com) und die auf ihr veröffentlichten Informationen regelt.

– Ende der Übersetzung der FAQ –

Nochmal zum Thema Musterantrag

19. September 2009

Liebe Leser(innen) von helft-uns.de,

wir möchten noch einmal ausdrücklich zum Thema „Erstellen einer Art Musterantrag für die Anmeldung von Zinsforderungen“ Stellung nehmen. Dazu möchten wir festhalten, dass wir genau dies nicht leisten können und wollen. Wir haben versucht, alle Informationen zusammen zu stellen, die man aus unserer Sicht braucht, um die Zinsforderungen im Abwicklungsverfahren anzumelden (siehe hier). Dies ist uns aus unserer Sicht auch gelungen, hat uns – und StefanM – aber mal wieder eine Menge Arbeit gekostet. Wenige Baustellen, die wir noch bearbeiten wollen, sind noch offen, die werden hoffentlich bald bearbeitet sein. Weiter gehen wir nicht.

Diese und die weiteren Gründe haben wir von Anfang an mehrfach kommuniziert und sind auch heute noch gültig (siehe u.a. Artikel vom 15.09.09, 27.08.09, noch einmal 27.08.09, 14.08.09, 29.07.09, 30.07.09 und 01.07.09). Hier noch einmal zusammen gefasst:

  • Dieses Abwicklungsverfahren, in dem die Zinsen geltend gemacht werden sollen, bietet zahlreiche rechtliche Fallstricke. Wir sind keine Spezialisten im isländischen Bankensonderinsolvenzrecht, haben aber trotzdem versucht, so gut es ging, hier die wichtigsten Probleme darzustellen und zu lösen. Wenn wir nun einen „Musterantrag“ einstellen würden, würden wir so tun, als ob wir den sicheren Weg zum Ziel kennen würden. Wir wollen uns nicht auch noch die Bürde auferlegen, dass z.B. 3000 Sparer unseren „Musterantrag“ abschreiben und die Anträge aufgrund eines Fehlers abgelehnt werden. Außerdem kann es keinen „Musterantrag“ geben, da es viele unterschiedliche Fallgruppen gibt. Daher kommt leider niemand um seine eigene Verantwortung für seinen Antrag herum, indem die von uns und StefanM aufbereiteten Kaupthing-Infos aufmerksam durchgearbeitet werden oder andere Informationsquellen genutzt werden.
  • Wir wollen kein neues Kompetenzgerangel mit anderen Webseiten und lassen uns auch nicht mehr wegen unseres Einsatzes für die Kaupthing-Sache persönlich angreifen.
  • Wir haben auch mehrfach klargestellt, dass wir das Zinsverfahren nicht mehr aktiv begleiten werden, denn unser Ziel war von Anfang an die vollständige Rückzahlung der bei Kaupthing eingezahlten Gelder.

Aus all diesen Gründen ziehen wir uns daher – aus unserer Sicht wohlverdient – in unser Privatleben zurück. Die Seite steht weiterhin Mitstreitern zum Austausch offen, die selbst Musteranträge oder weitere Hilfen hier einstellen wollen. Kommentare und Artikel werden allerdings nur noch unregelmäßig frei gegeben. Was für uns noch bleibt, sind die noch fehlenden Einlagen und die Dinge, die wir noch im Leitfaden ergänzen wollen.

Euer Team von helft-uns

Zinsen

17. September 2009

Gibt es Anwälte, die sich mit dem Thema bereits auseinandergesetzt haben? Könnte man sich eventuell an diese wenden, um seine Ansprüche geltend zu machen?
Ich kann mir vorstellen, dass dafür gewisse Kenntnisse der „Materie“ hilfreich wären und sich nicht jeder RA erst mit der ganzen „Vorgeschichte“ auseinander setzen möchte oder kann. Wer kann mir hierbei helfen? PLZ 747..

Jahrestag der Lehman-Pleite : Obama warnt vor Rückkehr der Gier der Banker

16. September 2009

Ein Jahr nach dem Beinahe-Zusammenbruch des weltweiten Finanzsystems hat Barack Obama die Geldinstitute davor gewarnt, in alte Selbstzufriedenheit zu verfallen.

Ob diese Rede, über die auch im Wall Street Journals und auch hier sehr ausführlich und detailliert berichtet wird, allerdings bei den Verantwortlichen / Managern Gehör findet mag ich zu bezweifeln.

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