Handelsblatt berichtet über die Lage nach der Gläubigerversammlung

1. Februar 2010

Wieder ein guter Artikel von Helmut Steuer im Handelsblatt – bis auf zwei kleine Schönheitsfehler: Es geht auf Deutsch um 7,3 Billionen ISK an Forderungen (dieser Fehler trat allerdings schon vorher auf, z.B. bei SPIEGEL Online). Und „die Isländer“ stehen für keine Kaupthing -Forderung „in der Kreide“, sondern nur die Kaupthing Bank hf. mit ihrem Unternehmensvermögen.

Interessant für alle, die Einspruch gegen die Entscheidung der Kaupthing-Bank eingelegt haben: Substanziell hat die Gläubigerversammlung wohl nichts ergeben, es wird jetzt auf die nächste Versammlung am 18. Mai 2010 gewartet. Ich gehe davon aus, dass bis dahin für Einsprüche, die deutsche Zinsforderungen betreffen, ein Verfahren zur Bewertung von Schlichtungsaussichten gemäß der gesetzlichen Vorgaben in die Wege geleitet wird… Alles andere wird wahrscheinlich dem Verfahren folgen, das hier unter Weg 2 in Umrissen beschrieben ist.

Schön übrigens zu sehen: Das Logo, das einst bei kaupthingedge.foren-city in basisdemokratischer Abstimmung ausgewählt wurde (nachdem eine Einzelperson gegen dieses Verfahren – aus welchen Gründen auch immer – zunächst erheblichen Widerstand leistete), ist auch nach so langer Zeit noch medial präsent.

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