Zinsen – so „einfach“ kann es auch gehen

11. März 2010

„Zinsen sind da“

Liebe Nathalie, lieber Dirk und natürlich auch lieber Jan,

es wird ruhig auf Eurer Seite, auch ich kommen nicht mehr jeden Tag dazu, zu gucken, ob was interessantes gemeldet wird. Im Handelsblatt ist gerade wieder ein toller Artikel über Island und die Abstimmung am Samstag.

Eigentlich wollte ich auch ganz zufrieden melden, dass unsere Rechtsschutzversicherung 500,- € (1000,- € Zinsanspruch gegenüber Kaupthing) gezahlt hat. Ohne Eigenbeteiligung und ziemlich unkompliziert und unbürokratisch. Wir haben uns sehr gefreut und können sogleich einen Teil sowohl nach Haiti und nach Chile weiterleiten.

Im Anhang eine „Baustelle“ des letzten Jahres….

Mit ganz vielen Grüßen und den besten Wünschen für viel Freizeit

gudrun m.


Anmerkung Nathalie:
Erst einmal vielen Dank, dass wir die Mail veröffentlichen dürfen. Wie schon per E-Mail geschrieben, freuen wir uns natürlich mit euch.
@all: So schnell und „unbürokratisch“ kann es gehen. Siehe auch schon unsere Artikel hier und hier
.

6 Reaktionen zu “Zinsen – so „einfach“ kann es auch gehen”

  1. Karl-Heinzam 12. März 2010 um 12:24 Uhr

    Hallo Nathalie,

    ich hätte größtes Interesse daran, welche Rechtsschutzversicherung (RV) das ist und was diese Ihnen mitgeteilt hat. Meine RV weigert sich beharrlich, für die Angelegenheit (Zinsforderung an KE) Rechtsschutz zu gewähren. Ich habe schon vd. Argumente gebracht, nichts nützt es. Daher wäre ein solcher „Aufhänger“ prima für meine Argumentation. Vielleicht könnten Sie (die persönl. Daten geschwärzt) den Brief der RV ins Forum stellen.

    Besten Dank für die Mühe.
    Karl-Heinz

  2. Janam 14. März 2010 um 15:48 Uhr

    Hallo Karl-Heinz,

    ein Schreiben der RV liegt uns nicht vor. Das ist nicht Nathalies ,,Zinserfolg“, sondern Gudruns. Nathalie hat gar keine Zinsen angemeldet. Nachzulesen auch in dem HIER verlinkten Artikel.

    Anscheinend haben die RVen einen sehr unterschiedlichen Umgang mit der Angelegenheit. Denn die Argumente sind ja allen Parteien hinlänglich bekannt. Vielleicht warten die anderen RVen noch ab?

    Gruß.
    Jan

  3. Karl-Heinzam 14. März 2010 um 18:59 Uhr

    Hallo Jan,

    okay, ich dachte, weil Nathalie die Absenderadresse war, der Beitrag stamme auch von ihr!

    Nun gut, eigentlich muss doch irgend etwas schriftliches ggf. bei dem handelnden Rechtsanwalt sein?!

    Könnte ich wenigstens erfahren, um welche RV es sich handelt? Ich konnte zwischenzeitlich im Forum eruieren, dass die DEVK- RV eine Zusage für Deckung der Kosten erteilt, während die ARAG- RV offenbar nur teilweise Kostenerstattung geleistet hat.

    Ich möchte eben nur meine RV, das ist die WGV (Württ. Gemeindeversicherung), darauf hinweisen, dass andere RV’s Rechtsschutz gewährt haben, denn meine RV meint, dass es sich um keinen versicherbaren Vorgang handle, obwohl ja die Forderung an die KE aufgrund eines Vertrags (ich überweise der KE Geld zur Kapitalanlage, die KE zahlt Zins und erbringt sonstige Leistungen lt. AGB) entstanden ist.

    Ich verstehe die Welt nicht mehr!
    Gruß K.H.

  4. Janam 15. März 2010 um 17:22 Uhr

    Wie gesagt, wir haben nur diese Mail bekommen. Offensichtlich handelt es sich um eine von den zahlungswilligen RVen. 😉

    Wer Erfahrungsberichte mit seiner RV veröffentlichen will, kann dies gerne tun.

  5. Nathalieam 17. März 2010 um 15:36 Uhr

    Gudrun hat diese Diskussion mitverfolgt und hat mir eine Mail geschrieben, die ich wieder veröffentlichen darf:

    Hallole Nathalie,

    habe gerade gesehen, dass es nicht alle so leicht hatten, wie wir. Wir haben unsere Rechtsschutzversicherung bei der HUK-Coburg und haben uns schon im Oktober eine Bestätigung geben lassen, dass dieser „Fall“ zumindest mit einer Erstberatung abgedeckt war. Die empfohlenen Anwälte [….]. Wir haben uns dort aber nie hingewandt, da Eure Seite immer die Informationen meldete, dass auch mit anwaltlicher Unterstützung keine Beschleunigung zu erreichen sei.

    Und jezt hab` ich es einfach aufgrund Eures Vorschlages ins Blaue hinein versucht und hatte Erfolg. Man muss dazu sagen, dass wir die Rechtsschutzversicherung bisher noch nie so richtig in Anspruch genommen haben, vielleicht waren Sie deshalb so kulant?!

    Viele Grüße

    gudrun

  6. tobomiram 19. März 2010 um 23:13 Uhr

    Ich hatte kurz vor der Gläubigerversammlung Anfang des Jahres Kontakt zu meiner Rechtschutzversicherung (Huk-Coburg) aufgenommen und auch den ganzen Packen Papier, mit dem ich durch Eure Unterstützung hier die Zinsforderung beim Winding-Up-Commitee geltend gemacht habe, nach Coburg geschickt und nachgefragt, was meine RV mir in diesem Fall raten würde, da die Priorität der Zinsforderung abgelehnt sei. Daraufhin waren dort die Leute nach zwei Telefonaten sehr kulant und haben einen Teil der Zinsforderung anerkannt und mir ganz unbürokratisch überwiesen.
    Ich hatte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet. Die Freude war umso größer. Und das Kapitel Zinsen war damit für mich endgültig beendet.

    Wenn ich mich recht erinnere, hat der Sachbearbeiter der Huk mir erklärt, dass solche Kulanzregelungen in Deutschland gesetzlich eigentlich nicht möglich sind, aber da es in diesem Fall nicht um deutsches Recht geht, sondern um isländisches, eine Entschädigung möglich ist.

    Auf jeden Fall: Viel Glück!
    tobomir

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