Immer wieder was Neues bei der Euro-Rettung

17. März 2013

Jetzt geht es sogar an die Sparanlagen. Jedenfalls in Zypern. Während der ein oder andere Kaupthing-Sparer noch bitter über nicht erhaltene Zinsen klagt, werden in Zypern mal eben ,,Negativ-Zinsen“ in Höhe von 6,75% bzw. 9,9% auf alle Einlagen erhoben. Trotz des besonderen Schutzes von Einlagen bis 100.000 Euro! Wer etwa 110.000 Euro bei einer Bank in Zypern angelegt hat, ist auf einen Schlag um 9,9 % ärmer.

Im Vergleich zum weiteren Verlauf der globalen Schuldenkrise seit 2008 war die Geldanlage bei einer isländischen Bank noch vergleichsweise richtig sicher…

Eine Reaktion zu “Immer wieder was Neues bei der Euro-Rettung”

  1. Janam 17. März 2013 um 20:28 Uhr

    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wieso man so eine komische Lösung gefunden hat?

    Wenn man sich auf die ungesicherten Großgläubiger konzentriert hätte (z.B. Schuldenschnitt um 25% auf Anleihen der Zypern-Banken und Einlagen über 100.000 Euro), wäre das Ganze gerechter gewesen und hätte nicht so einen Wirbel ausgelöst…

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