Quelle: Forum

Besuch im Kaupthing Headquarter am 5. Juni

2. Juni 2009

Nachdem ich seit einer Woche in Island weile und mich ueber das voellig normal erscheinende Auftreten von Kaupthing dort wundere, werde ich dem Kaupthing HQ in Reykjavik mit meinem Schreiben am 5. Juni einen Hausbesuch abstatten.

Medial besser verwertbar waere der Besuch natuerlich, wenn ich mit moeglichst vielen Schreiben auftauchen wuerde. Wenn Ihr das wollt, koennt Ihr eure Schreiben z.H. Robert Fuerst an folgende fax nummer senden: 00354 5889201 (oeffentliches fax auf dem campingplatz in Reykjavik).

Viele Gruesse

Robert

P.S.: deadline 4. Juni abends

Quelle: Forum

Hoffnungsvolle News aus Island zum Auszahlungsverfahren

18. Mai 2009

Uns erreichte folgende Mail (Danke an blau):

Hallo, liebes helft-uns-Team

habe gerade folgendes im Forum gefunden, Übersetzung durch MacMoso:

http://www.mbl.is/mm/frettir/innlent/2009/05/17/lidkad_fyrir_greidslum_af_edge/

Übersetzung:
Die Regierung hat auf Vorschlag des Wirtschaftsministers beschlossen, einen Entwurf zur Änderung des Bankgesetzes vorzulegen, der den Weg für die Rückzahlung der Kontoinhaben bei Kaupthing in Deutschland freimachen soll.
Etwas mehr als 30 Tausend Sparer haben ca 330 Millionen Euro auf den Edge-Sparkonten bei Kaupthing in Deutschland, was etwa 56 Milliarden Kronen entspricht.
Der Wirtschaftsminister Gylfi Magnússon sagt dazu dass es notwendig sei, um alle Zweifel auszuräumen das es legal sei diese Gelder auszuzahlen bevor alle Forderungen an die Konkursverwaltung eingegangen sind, dem Gesetz eine einfache provisorische Klausel zuzufügen. Der Entwurf wird demnächst den Abgeordnetenfraktionen der Regierungsparteien presentiert, bevor er dem Althing vorgelegt wird.

Dies würde ja bedeuten:

– die Auszahlung wird sich weiter verzögern und weiter nach hinten verschieben ;-(

– wir sind keine priority claims, wie viele user sicher noch der Annahme sind

Anmerkung Jan: In der Tat sind wir rechtlich noch keine Priority Claims (siehe dazu bereits die Erklärung von „Priority Claims“ in den FAQs). Bevor jetzt alle in Panik ausbrechen: Ich sehe die Nachricht als positives Signal aus Island. Denn die Gesetzesänderung ist notwendig, damit unsere Auszahlung gegen Anfechtungen durch andere Gläubiger der Kaupthing Bank rechtlich abgesichert wird. Denn schließlich ist es nicht „normal“, dass eine bestimmte Gläubigergruppe einfach so ihr Geld von einem Unternehmen erhält, das sich in einem Vorverfahren (Moratorium) zu einem Insolvenzverfahren befindet – das wissen auch die anderen Gläubiger. Deshalb ist es für mich ein gutes Signal, weil es zeigt: Die Isländer arbeiten nun anscheinend endlich an der technischen Umsetzung der Auszahlung. Es scheint voran zu gehen, wenn auch mit kleinen Schritten.

Infos von Stephan – Stand: 12.05.2009

18. Mai 2009

Hallo zusammen,

ich habe eben [Anmerkung: also am 12.05.] lange mit Island gesprochen. Nach Aussage der Bank ist man im Fahrplan. Die Briefe sind in der Fertigstellung und sollen bis Ende der Woche das Haus verlassen haben.  Wenn wir dann alle unsere Briefe bekommen haben, schnell ausfüllen, Marke drauf und zurück nach Island.

Sobald die ersten Briefe angekommen sind soll mit der Bearbeitung begonnen werden und Kaupthing Island rechnet mit den ersten Auszahlungen ab ca. 08.06.2009.

Das wurde mir eben am Telefon so gesagt. Ich übernehme natürlich keine Garantie oder sonstiges. Ich kann es mir sehr gut vorstellen, Kaupthing sagte mir, in Island gäbe es einige Leute für dieses Projekt und man möchte das ganz schnell beenden.

Uns wurde auch noch angeboten, sollten wie heute bei der Vorendscheidung zu Eurovision Song Contest alle für Island stimmen, könnte es sogar noch etwas schneller gehen. Also in diesem Falle hat Island meine Stimme.

Ich gehe mal weiter mit der Hoffnung auf ein schnelles Ende schwanger..

Gruß

Stephan

Quelle:  Forum

Treffen mit MdB Michaela Noll, CDU

29. April 2009

Quelle: Forum
Anmerkung: Der Artikel befindet sich in einem Teil des Forums, der nur noch angemeldeten/registrierten Benutzern zur Verfügung steht

Hallo Zusammen,
der mit Spannung erwartete Bericht wurde nun abgestimmt und zur Veröffentlichung von allen 5 Teilnehmern freigegeben:

[„die 5-Mettmann-Reisenden“ haben folgendes geschrieben:]
Fünf betroffene Bürger aus dem Wahlkreis Mettmann-Süd haben am Montag, 27.04.09 über eine Stunde mit Frau Michaela Noll ein sehr ausführliches und interessantes Gespräch über den Kaupthing-Skandal in Deutschland geführt. Frau Noll (CDU) tritt in Mettmann-Süd als direkte Gegenkandidatin zu Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) an.

Frau Noll konnte uns kurzfristig einen Termin zu einem Bürgergespräch einräumen, obwohl ihre Themen nicht den Wirtschafts- / Finanzbereich berühren (Sie betreut die Themen: Familie, Kinder, Jugend, Gewalt etc. http://www.michaela-noll.de/reden_videos.php .). Frau Noll hat sich thematisch gut auf das Gespräch vorbereitet und war vollkommen im Bilde. Die DZ-Problematik war ihr ebenso bekannt wie das sog. „Merkelversprechen“ vom 5. Oktober, das dann wenige Tage später eingeschränkt wurde, und die Zusage von Peer Steinbrück im November 2008, auf deren Umsetzung wir Kaupthing-Sparer bis heute warten.

Frau Noll sagte deutlich, wir sollten diese Zusage einfordern. Es ging ihr um das Prinzip, uns seien Versprechungen gemacht worden (24. November 2008 von Herrn Steinbrück), die nicht eingehalten wurden. Da wir bisher (sofern überhaupt) lediglich nichtssagende Standardantworten aus dem Finanzministerium oder der BaFin erhielten, wird sie persönlich bei Herrn Steinbrück nachfragen. Sie wird hierzu in Abstimmung mit uns einen kurzen Brief aufsetzen und ihn an Herrn Steinbrück senden und ggf. im Bundestag persönlich nachfragen.

Frau Noll ist eine sehr toughe Persönlichkeit, zudem Anwältin und professionelle Politikerin. Wir gehen davon aus, dass sie sich weder mit einer Standardantwort abspeisen lässt noch mit Beruhigungspillen, die wir seit über 6 Monaten ertragen müssen, zufrieden geben wird. Auch aufgrund ihrer direkten Gegenkandidatur von Herrn Steinbrück im Kreis Mettmann ist damit zurechnen, dass sie fundiertere Antworten erwarten kann.

Frau Noll riet uns ferner, hinsichtlich der uns gemachten Zusage beim regionalen SPD-Treffen am Aschermittwoch, 25.02.09, an dem Herr Steinbrück aus Krankheitsgründen nicht teilnahm, nachzuhaken, wann die Einladung zu einem Treffen mit Herrn Steinbrück nachgeholt werden würde. Inzwischen seien auch hier bereits 2 Monate vergangen. Die Zusage der lokalen SPD bezog sich darauf, dass alle – also auch die Kaupthing-Sparer, die sich auf einer entsprechenden Liste eingetragen haben – eine persönliche Einladung zu einem Nachholtermin erhalten würden. Trotz Registrierung in der Liste erfolgte in den letzten Wochen keine Reaktion. Möglicherweise sind nur SPD-Mitglieder
eingeladen worden.

Falls wir nach zwei weiteren Wochen keine Reaktion mit einer verbindlichen Antwort erhalten, werden wir uns an die Presse wenden mit dem Hinweis, dass Zusagen nicht eingehalten werden.

Wir fünf Kaupthing-Sparer sind uns sicher, dass es ihr auch etwas Spaß macht sich für ihre Bürger einzusetzen.

gez. die 5-Mettmann-Reisenden [Zitat Ende]

Köppi persönlich möchte sich bei Frau Noll bedanken: Für die Zeit, die Anteilnahme und das „offene Ohr“, das uns Bürgern (und Wählern!) von ihr geschenkt worden ist. Das war beispielhaft vorbildlich…. auch für Finanzminister… Danke Frau Noll!

Infos einer Forums-Nutzerin von einem Telefonat mit Kaupthing Island

29. April 2009

Hier die laienhafte Übersetzung von Anirugh:

Ich sprach mit einer Mitarbeiterin von Kaupthing um 21:00 Uhr isländischer Zeit). Es ist nicht viel neues zu berichten, sie hofft, dass der Rückzahlungsplan in den nächsten Wochen und spätestens bis 15. Mai (vorläufig) fertig ist. Unter der Berücksichtigung, dass frühere Versprechen nicht gehalten wurden, wollte sie nur widerwillig etwas garantieren…

Zweitens: der Brief wird NUR verschickt, wenn der Rückzahlungsplan fertig gestellt ist. Mit Gewissheit wird der Brief weitere Instruktionen zur Wiedererlangung unseres Geldes enthalten.

[…] Posting 2

Der andere Hauptpunkt ist, dass die Mitarbeiterin eine Menge wußte, was im Forum diskutiert wird. Zum Beispiel erzählte sie mir, was ich hier im Forum gelesen habe (über das Gerücht, dass der Kaupthing Brief eine Zinsverzichtserklärung enthalten könnte) ist nicht notwendigerweise wahr.

Meine Vermutung ist, das abseits der Arbeit an der Rückzahlungsmethode, Mitarbeiter von Kauphting eine Menge Zeit im Forum verbringen, um unsere Meinungen und Strategien zu bewerten.

Ich bin sehr ärgerlich über diese Enthüllung, dass wir im Dunkeln über die Discussionen zwischen Kaupthing und anderen Parteien bleiben, unsere Mitteilungen und Diskussionen aber offen für alle sind und von allen gelesen werden können.

@Lavcadio und Moderatoren: Ich möchte nachdrücklich dazu ermutigen, das Forum privat zu machen und für weiteren Registrierungen zu sperren.
Bitte stellt eine Umfrage über dieses Thema ein.

[…] Posting 3

Ich entschuldige mich, ein weiterer Aspekt: Das Zinsthema ist bis jetzt noch unklar, weil Kaupthing nicht weiß, ob Zinsen auch als Priority Claims eingestuft werden.
Folglich muss dies von einem Gericht entschieden werden.

————————————————————————–

Ohne jegliche Garantie auf korrekte Übersetzung, ich denke, der Sinn kommt schon durch.

Quelle: Forum

Das Forum ruft auf: 1. Mai in Hilden – mit Peer Steinbrück

28. April 2009

Quelle: Forum

Aus dem Forum gibt es folgenden Aufruf:

Bundesweite Einladung: Wer tanzt mit Peer in den Mai?

KronjuwelenCrawler:

„meine ideen: – demonstrationen mit massiver lautstärke …
um auf uns aufmerksam zu machen,  wahlkamftermine, abgeordnete“
http://www.spd-hilden.de/.net/QZPYDPGZCPDVCDTTZDDGZGQ/termin/-1/301690.html
Ein Fototermin mit Peer vor dem Glücksrad hat doch Charme

SPD Hilden hat Folgendes geschrieben:

01. Mai 2009 (10.30 Uhr bis 15.00 Uhr)
Tag der Arbeit in Hilden
Alter Markt / Mittelstraße
Ort: 40721 Hilden

Die Redner sind:
# Günter Scheib, Bürgermeister der Stadt Hilden
# Peer Steinbrück, Bundesminister für Finanzen
# Petra Kammerevert, SPD Kandidatin für das Europaparlament

Anschleißend findet ein Familienfest mit Luftballonwettbewerb, Glücksrad, Hüpfburg und vielem mehr statt.
Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt.

An den Info-Ständen der Gewerkschaften, Parteien und Verbänden aus Hilden können sich die Gäste über alle wichtigen Hildener Themen informieren und diskutieren.

Es fehlen bisher die Warnwesten, oder? Was werden wir tun?
Peer Steinbrück sollte sich doch ein wenig „verfolgter fühlen“… wenn WIR es wollen!
Diese Veranstaltung ist öffentlich – bundesweit!

Hier geht es nicht nur um Bürger aus dem Wahlkreis des Peer Steinbrück!
Jede(r) darf sich eingeladen fühlen!
Drehen wir das Glücksrad gemeinsam und hüpfen auf der Burg?
Aschermittwoch waren über 100 Teilnehmer vor dem Bürgerhaus Hochdahl…(leider ohne Peer Steinbrück)… können wir das steigern?
Hilden braucht Euch!
Falls Ihr schon Button’s habt, bitte nicht vergessen, Warnwesten & Trillerpfeifen zur Begrüßung gehören ebenfalls ins Handgepäck…

Weitere Vorschläge? Hier
Hier geht es zur Mitfahrzentrale

Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen der „Warnwesten“, viele Grüße, Köppi

Schicksale ohne Ende – ein weiterer Forums-Nutzer berichtet:

28. April 2009

Und ICH vergesse dabei die menschliche Komponente mit Sicherheit nicht. Fast die gesamten Rücklagen von meiner Freundin liegen in Island. Letztens war mal wieder eine KFZ-Inspektion fällig. Anfang des Jahres hatten wir gigantische Kosten für den Tierarzt. Irgendwas geht irgendwie immer kaputt. Im Betrieb meiner Freundin gibt es eine Betriebsvereinbarung: Weniger arbeiten, weniger Gehalt. Mir steht vermutlich ab nächsten Monat Kurzarbeit 0 ins Haus (also eben mal 40%-50% weniger vom ohnehin schon mickrigen Gehalt im Monat). Über die menschliche Komponente musst Du mir nichts erzählen…

Quelle: Forum

Bericht von der INVEST-Aktion

26. April 2009

Hier in Auszügen der Bericht aus dem Forum:

Vielen Dank an alle Aktiven die dabei waren oder dabei sein wollten! Es war klasse. Wir waren geschätzt um die 30 Menschen vielleicht auch knapp darüber. Alleine 2 komplette Wagenladungen voll aus der RG WEST/NRW.

[…]

Ich ging gemeinsam mit Leyla nochmals zum BaFin Stand um in einem 6 Augen Gespräch einiges zu vertiefen. Der Mitarbeiter nahm sich sehr viel Zeit, wir besprachen bis 30 Minuten nach Messeschluss!

  • DZ-Bank hat alle notwedigen Unterschriften inklusive einer Erklärung der BaFin daß einer Rückzahlung der 1,6 Mio. nicht im Wege steht. DZ ist umgehend in Auszahlungspflicht. Es bestehen keinerlei Hinderungsgründe mehr!
  • Eine Rückzahlung aus Island ist sofort möglich, der gesamte Prozess solle innerhalb weniger Wochen machbar sein!
  • Auf den Brief, den wir von Kaupthing erhalten sollen angesprochen, war er mit mir einer Meinung daß dieses Schreiben erst durch eine eventuelle Verzichtserklärung der Zinsen ab Moratoriumserlass Sinn ergäbe.
  • Darauf angesprochen daß die ‚händische Rückrechnung‘ zu einer monatelangen weiteren Verzögerung des Rückzahlungsprozesses führt sagte er: Ich bin erstaunt, das habe ich noch nicht gehört.

[…]

In dem 6 Augen Gespräch gab es dann nützliche Informationen über die Hintergründe der bisherigen Entwicklung und des Zusammenspieles Kaupthing Island <-> Kaupthing Edge Deutschland <-> BaFin <-> DZ Bank

In weiten Bereichen wurden die Informationen von Titan und Stephan bestätigt, mit einer Verfeinerung hinsichtlich des Abwicklungsprocedere. Alles was ich jetzt schreibe ist die persönliche Meinung eines Menschen der zufällig bei der BaFin arbeitet und stellt explizit keine öffentliche Stellungnahme der BaFin dar!
Der Auszahlungsprozess sollte eigentlich in wenigen Wochen abgeschlossen sein. Von Verzögerungen aufgrund technischer Schwierigkeiten seitens des Dienstleisters Fiducia um mehrere Wochen bis Monate war so nicht bekannt. Hier werden wir Dr. Schick bitten, sich bei der Fiducia für uns einzusetzen, gleichwohl sind wir uns nach dem Gespräch sicher, daß auch in der BaFin diese Angelegenheit nochmal ‚auf den Tisch kommt. Von einer Rückzahlung im Zeitrahmen einiger Wochen war die Rede, nicht jedoch mehrere Monate!

Für Überraschung sorgte daß die weitere Verzögerung der Rückzahlung nunmehr an technischen Problemen der Rückrechnung zum Tag des Moratoriums seitens des IT-Dienstleisters Fiducia hängen solle. Hier haben wir die BaFin sensibilisiert – und ich habe einen simplen Vorschlag angebracht wie dieses Problem einfach und schnell lösbar sei, wenn man nur will: Auf (z.B.) einem vorhandenen, redundanten Computersystem wird die Datensicherung zum Zeitpubnkt des Moratoriums eingespielt. Damit sind alle Daten zu diesem Tag aktuell vorhanden. Nichts muss umständlich zurückgerechnet werden oder ähnliches. Das dauert wenige Stunden und nicht mehrere Monate. Es ist vom WOLLEN abhängig, technisch ist das Wiederherstellen einer Datensicherung erprobt uns problemlos möglich. Unser Gesprächspartner war überrascht wie einfach manche Probleme doch lösbar sind.

In dem 6-Augen-Gespräch wurde insistierend die Thematik des angeblich notwendigen Briefes seitens Kaupthing besprochen. Als ein möglicher Grund ist unsere Zustimmung zu der Kündigung der Konten vorstellbar.
Zur Überprüfung der Validität der ‚Stammdaten‘ ist dieser Brief hingegen nicht notwendig – hier sind wir mit den AGB’s der Kaupthing Edge völlig d’accord es ist eine Bringschuld unsererseits. Mein Vorschlag, daß Kaupthing ja einfach einen Cent zu überweisen könne, und nur die sich so ergebenden Rückläufer bearbeiten könne, wurde mit einem sehr sehr breiten Grinsen kopfnickend ‚kommentiert‘.
Als wahrscheinlicher für die Versendung des Briefes hat sich jedoch unsere mögliche Zustimmung zur Änderung des Vertragsverhältnis mit Blick auf die zu zahlenden Zinsen herauskristallisiert. Das wurde von dem Geprächspartner als ‚vorstellbarer‘ Grund kommentiert, ohne jedoch eine rechtliche Wertung damit abzugeben.

Resümee:

  • Frau Künast ist informiert, besonders über die die unhaltbaren Zustände, mit denen wir Verbraucher und Kleinsparer uns in einem Gebiet herumschlagen müssen, daß von einer klaren EU/EWR-weiten rechstssicheren Regelung weit entfernt ist. Da Frau Künast nicht nur Anwältin ist, sondern selbst auch Bundesministerin für Verbraucherschutz war, ist Sie nun mit aktuellsten Informationen auf dem Weg nach Berlin.
  • Herr Dr. Schick sagte Unterstützung zu, und, da selbst vom Fach ist er nicht nur spontan mit uns zum BaFin-Stand gegangen, sondern war erstaunt die Situation als auch die Position aller Beteiligten in Erfahrung zu bringen. Er wird sich für uns einsetzen, ohne jeden Zweifel!
  • Der runde Tisch aller Beteiligten inclusive Geschädigter rückt (leider) in greifbare Nähe, schade daß es soweit kommen muß!
  • BaFin ist sensibilisiert was die erneute Verzögerung der Rückzahlung anbelangt, dies, sowie der zu erwartende Brief werden, da sind wir uns sicher, mit einer überaus gespannten BaFin wachsam begleitet werden.
  • DZ-Bank war komplett überrascht. Über 30 bestens informierte Kaupthing-Opfer stellten Fragen, macht 6 Kaupthing-Opfer auf einen Ansprechpartner. Zeitgleich informierte Köppi, in Warnweste, ALLE interessierten Messebesucher sehr ausführlich über die Pfändung von Vermögen der Kaupthing, aus denen auch Sparguthaben der Einleger bedient werden sollten.
  • Durch das von uns seit nunmehr 1/2 Jahr angesammelte Hintergrundwissen wurde erstmals öffentlich der Mißstand kommuniziert, der um den 08.10 / 09.10 auftrat, und auch ein klein wenig die Position der isländischen Kaupthing erklärbar macht: Eine deutsche Behörde BaFin fordert offiziell Geld aus Island zur Sicherstellung der Liquidität nach, diese Mittel sind zweifelsohne für unsere Abverfügungen gedacht, (das betrifft die Ebene Kaupthing -> Kleinsparer <–> DZ-Bank als Subunternehmer).
    Diese Mittel kommen auch nach Deutschland, werden jedoch von dem Vertragspartner der Kaupthing auf deren Vetragsverhältnis in das Pfandrecht angewendet, da die DZ-Bank als institutioneller Anleger selbst milliardenschwer investiert hat, und hieraus den Anspruch ableitet.
    Das betrifft hingegen das Verhältnis Kaupthing als institutioneller Kunde <–> DZ-Bank als institutioneller Kunde.
    Hier sind schlicht 2 Ebenen vermengt worden, dies ist der mangelnden vertraglichen Ausgestaltung mit nur einem einzigen Konto geschuldet.
  • Es wird interessant sein, in Erfahrung zu bringen, auf wessen Wunsch hin alles über nur ein einziges Konto abgewickelt wurde, eine klare Trennung ist so niemals möglich, und machte eine Pfändung der Gelder, die für uns Einleger bestimmt war, erst möglich.
  • Den Messebesuchern sowie den Angesprochenen durch uns wurden ’neue Blickweisen‘ auf den Ausrichter der Messe, DZ-Bank geboten, das sollte einer nunmehr wirklich sofortigen Rückzahlung der 1,6 Mio. zuträglich sein.

Den ganzen Bericht (und weitere Berichte) findet ihr hier.

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