Aktuelle News

Alles Gute für 2012…

2. Januar 2012

… wünscht auch das Team von helft-uns.

Den guten Wünschen unserer Nachbarn kann ich mich nur anschließen, sie fassen es gut zusammen.

Als ,,letztes Gefecht” in Sachen Zinsen halte ich übrigens folgende Aktion unserer Nachbarn für sinnvoll. Daher sei (noch einmal) darauf hingewiesen. Allen, deren Ansprüche (zurückgezahlte Einlage plus nicht ausgezahlte Zinsen) unter 20.887 Euro liegen, schuldet der TIF noch Zinszahlungen. Daher sollte an dieser Stelle noch einmal Druck ausgeübt werden, damit der TIF sich das uns zustehende Geld aus der Insolvenzmasse von Kaupthing besorgt. Näheres HIER.

Einspruchsgläubiger erhalten bis zum 22.04.2009 aufgelaufene Zinsen

25. November 2011

Unglaublich! Was lange währt, scheint am Ende doch noch Zinsen zu bekommen!

Das Winding-up Committee (zur Erinnerung: Insolvenzverwalter der Kaupthing Bank) hat massenhaft Bescheide verschickt. Darin erkennt es die Vorrangigkeit der Zinsforderungen an, die bis zum 22. April 2009 aufgelaufen sind. Heißt: Wer solch einen Bescheid bekommt, kann mit der Bezahlung eines großen Teils  seiner Forderung rechnen. Diese Forderung wird (wie schon unsere Einlagen) vorrangig vor allen anderen Gläubigern aus der Insolvenzmasse bezahlt!

Tja, da  scheint sich die ganze Arbeit, die wir uns vor eineinhalb Jahren noch HIER gemacht haben, doch noch zu lohnen. :-) Insbesondere mit der Argumentationshilfe, die viel Mühe gemacht hat, lag ich nicht schlecht. Vielleicht spezialisiere ich mich ja doch noch auf isländisches Insolvenzrecht. ;-)

An dieser Stelle geht auch ein großer Dank an unsere Nachbarn von Ex-foren-city, deren Hartnäckigkeit – trotz mancher Irrwege – letztlich (zusammen mit ihren guten isländischen Anwälten) viel zum Gelingen beigetragen hat. Ein ehrlicher Glückwunsch von dieser Stelle aus!

P.S.: Wann die Zinsen ausgezahlt werden, ist nicht bekannt, das kann noch eine Zeit dauern. Wer mit dieser Einstufung noch unzufrieden ist, kann bis zum 14.12.2011 auf bekanntem Wege wiederum Einspruch beim Winding-up Committee einlegen.

 

QUATSCH mit Soße

25. September 2011

Es ist nicht das erste Mal, das in Sachen Kaupthing von den Medien Unsinn verbreitet wird: Von angeblich superhohen Zinsen, angeblich abgelehnter Entschädigung deutscher Sparer, etc, etc.

DIESER Artikel zeigt es ein weiteres Mal:

Die drei wichtigsten Banken Islands, Landsbanki, Kaupthing und Glitnir gingen pleite und mussten verstaatlicht werden. Dadurch hafteten plötzlich die Bürger für die Schulden der Banken.

BLÖDSINN! Die Banken gingen pleite und wurden unter staatliche Kontrolle gestellt. Die Bürger haften (außer für Spareinlagen, siehe unten) für nichts. Aber ein Land ganz ohne Bank ist leider ein bisschen schlecht für die Wirtschaft. Also musste der Staat neue (Staats-)Banken gründen. Dazu löste er die isländischen Geschäftsbereiche aus den Pleitebanken heraus, siehe hier. Zusätzlich musste der Staat die Banken mit Geld ausstatten, Geld, dass der Staat nicht hatte (schließlich war mit den Banken die gesamte extrem kreditfinanzierte isländische Wirtschaft zusammengeklappt, also gab’s kaum noch Einnahmen, aber viele Ausgaben) und sich u.a. beim IWF leihen musste, siehe hier. DESHALB steht der Staat in der Kreide, er haftet aber nicht für die Schulden der Banken.

Die neue Regierung, die 2009 gewählt wurde, gab aber den Forderungen der Gläubiger zunächst ebenfalls nach. Jeder isländische Bürger sollte für die Dauer von 15 Jahren 100 Euro im Monat – mit einer Verzinsung von 5,5 Prozent – die 3,5 Milliarden Euro Schulden zurückbezahlen, die die Banken verursacht hatten.

Hier wird so getan als ob Island eine Wahl hatte. Fakt ist: Der STAAT (und damit auch die isländischen Steuerzahler) muss sicherstellen, dass die Einlagen der Sparer bis (damals) 20.000 Euro abgesichert sind (siehe hier). DAFÜR durften isländische Banken ins ganz Europa ungestört ,,fischen”. Das ist eine rechtliche internationale Verpflichtung. Die isländische Finanzaufsicht hätte den Banken auf die Finger klopfen können, dass sie keine Einlagen mehr in Europa sammeln. Hat sie aber nicht. Es gab auch keine Kochtopfdemos in Island oder eine Abwahl der Regierung gegen dieses riskante Geschäftsgebaren. Denn solange alles glatt läuft und der Rubel rollt (auch bei den Bürgern!), fragt keiner nach… Jetzt kann Island natürlich sagen: ,,Solange alles gut lief und wir von Europa profitiert haben: Dankeschön. Und wenn es schief geht: Nö, jetzt fühlen wir uns nicht an unsere Verpflichtungen gebunden.” Aber dann wird niemand mehr mit den Isländern Geschäfte machen – und das zu Recht. Deshalb gibt es auch keinen Streit darüber, OB der britische und niederländische Staat sein Geld zurückbekommt, sondern nur WIE. Deshalb wäre Island – anders als es der schlecht recherchierte Artikel lobt – kein Vorbild, wenn es weitere Abkommen blockiert, sondern einfach nur blöd – weil es sich international durch egoistisches Verhalten isolieren würde.

 

 

Es war einmal in Island – netter Artikel

26. Juli 2011

Der Standard schreibt in seinem Artikel eine ganz nette Zusammenfassung der Finanzkrise in Island.

Terror in Norwegen (Oslo)

25. Juli 2011

Unser aufrichtiges Beileid gilt allen Freunden und Verwandten der Opfer. Ein schwarzer Tag für die ganze Welt.

Netter Artikel über das Bankenwesen

12. Juli 2011

Da kann der Zinsjäger mal wieder froh sein sein Geld zu 100% zurück zu haben.

Hier der Beitrag aus der ZDF-Mediathek.

Gerichtskosten zahlen

24. Juni 2011

Hallllllllllllllo .

Um meine noch nicht erhaltenen Zinsen zu bekommen, hatte ich Einspruch eingelegt. Nun habe ich per Einschreiben von der Kaupting Bank die Information erhalten, dass ich rund 200,- Euro Gerichtskosten zu zahlen habe. In Island kam es am 13. 05 zur Verhandlung, bei der ich nicht anwesend war. Ich werde meine Zinsen nicht zurück erstattet bekommen, lt. Beschluss.  Die rund 200,- Euro seien jedoch von mir zu leisten. Kann mir jemand sagen, ob dies rechtens ist?? Hat jemand Erfahrungswerte?? Was kann ich tun?

Danke im Voraus für jede hilfreiche Information.

Nette Grüße sendet Vera

Steinbrück wieder beliebtester Politiker der Deutschen

15. Juni 2011

Mancher Frustrierter denkt noch an ein angeblich versprochenes Glas Wein mit dem ehemaligen Bundesfinanzminister…

…Bei vielen Deutschen jedoch ist der in der Finanzkrise gerne und viel kritsierte Peer Steinbrück inzwischen (wieder) beliebtester deutscher Politiker. Siehe Tagesspiegel und Stern. Hat er etwa nicht alles falsch gemacht? ;-)

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