Warum erwartet ihr Hilfe von der Regierung?

19. Oktober 2008

Diese Umfrage wurde von mir aus versehen gelöscht. Ich bitte um Entschuldigung!

Aus diesem Grund habe ich die bereits abgegebenen Kommentare nachgetragen.

  • 28 Kommentare

28 Reaktionen zu “Warum erwartet ihr Hilfe von der Regierung?”

  1. admin_1904am 19. Oktober 2008 um 21:26 Uhr

    * Weil Fr. Dr. Merkel und Herr Steinbrück das versichert haben, dass ALLE Deutschen Sparer Schutz bekommen.
    * Weil ich Steuerzahler bin
    * Weil ich mich von der Bank betrogen fühle und als einzelner nichts ausrichten kann
    * Weil Politik hoffentlich mehr zum Erfolg beiträgt

  2. admin_1904am 19. Oktober 2008 um 21:26 Uhr

    Ich erwarte Hilfe, weil ich Angst habe, als Einzelner im Sog der Entwicklungen unterzugehen (der Staat Island steht am Rande des Bankrotts) und dass meine Ansprüche unter den Teppich fallen. Die Bundesregierung hat auf europäischer Ebene ganz andere Mittel und Wege, durch politischen Druck zu Lösungen zu kommen.

  3. admin_1904am 19. Oktober 2008 um 21:26 Uhr

    Auf der HP von KE statt die Einlagensicherung entspricht EU-Richtlinien. EU-Recht sollte auch durchgesetzt werden. Wenn die isländische Regierung verkündet, die Spareinlagen seien nur für Isländer sicher, erwarte ich, dass sich meine Regierung für meine Rechte einsetzt. An dem Punkt hatte die britische Regierung Recht, solch ein Verhalten für illegal zu erklären. So einen Kommentar hätte ich mir hier auch gewünscht.

  4. badboyam 19. Oktober 2008 um 22:09 Uhr

    ich erwarte hilfe von der regierung ,weil die bank in deutschland ihre geschäfte macht und die zinsen die ich bekomme ja auch vom deutschen staat besteuert werden.
    der sicherungsfond entspricht den eu richtlinien.

  5. ML-NRWam 19. Oktober 2008 um 23:14 Uhr

    Ich erwarte Hilfe seitens der Bundesregierung, weil
    – ich deutscher Staatsbürger bin,
    – dieses zu den Aufgaben einer Regierung gehört,
    – die Regierung ihrer Aufsichtspflicht nicht wirklich nachgekommen ist und
    – die Regierung für JEDEN entführten Deutschen in KRISEN- oder KRIEGSGEBIET weit mehr getan hat als für Kaupthing Kunden derzeit!

    Anmerkung der Initiatoren: Der letzte Punkt spiegelt nicht unsere persönliche Meinung wieder!

  6. Stradivariam 19. Oktober 2008 um 23:18 Uhr

    Ich erwarte Hilfe von der Regierung, weil ich davon ausgehe, dass Banken mit einem Sitz in Deutschland, deutscher BLZ, deutschem Gerichtsstand, Eintrag im deutschen Handelsregister etc. auch unter deutscher Aufsicht stehen. Und weil meine Zinseinnahmen auch in Deutschland versteuert werden.
    Die meisten deutschen KE-Anleger haben sauer verdientes Geld auf ihren Konten, der Gesamtbetrag ist im Vergleich zum Finanzpaket lächerlich gering. Unser Schmerz ist groß, mit politischem Engagement und/oder einem winzigen Teil des Finanzpakets könnte viel Leid beseitigt werden.

  7. ernst123am 19. Oktober 2008 um 23:52 Uhr

    Ich erwarte Hilfe, weil der Gesetzgeber zulässt, dass ausländische Banken den Eindruck erwecken können, sie hätte eine volle Zulassung und seien über die Einlagensicherung (nicht alle haben beim Abschluss auf das Kleingedruckte geachtet) zumindest bis zu den 20 TEUR voll abgesichert.

  8. Janam 20. Oktober 2008 um 00:32 Uhr

    1. fallen nach meiner Auffassung alle deutschen Kunden der Kaupthing-Bank unter die Einlagegarantie von Frau Merkel: Alle Sparer haben ihr Geld an eine Niederlassung in Deutschland überwiesen und hätten die Zinsen deshalb hierzulande versteuert.
    2. durfte die Kaupthing-Niederlassung in Deutschland ungestört tätig werden und massiv Werbung treiben, wobei die Reaktion der Medien keineswegs nur warnend war – so hat selbst der mit Abstand kritischste Beitrag (Finanztest vom 20.05.2008) festgestellt: ,,An der Seriosität des Instituts bestehen keine Zweifel.’’ Der ARD-Ratgeber Geld hat sogar noch am 20.09.2008 das Angebot der Kaupthing-Bank empfohlen.
    3. sind die Kaupthing-Sparer nicht für die Rahmenbedingungen verantwortlich, unter denen Kaupthing hierzulande Kunden anwerben konnte – die Kleinsparer haben weder die Verträge der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) oder das Kreditwesengesetz (KWG) erlassen, noch konnten sie überprüfen, ob der isländische Einlagensicherungsfonds tatsächlich den Anforderungen der Richtlinie 94/19/EG entspricht. Auf die Einhaltung von geltendem Recht habe ich – wie die anderen Kaupthing-Sparer – vertraut. Deshalb hat nach meiner Auffassung die deutsche Politik eine Pflicht zur Hilfeleistung, weil durch die Politik des gemeinsamen Binnenmarktes erst ein Missbrauchsrisiko wie im Kaupthing-Fall geschaffen wurde.
    4. Erwin Huber erklärte im Interview mit der Süddeutschen Zeitung v. 19.10.2008 Folgendes: ,,Die Insolvenz der US-Bank Lehman und neue Risiken etwa aus Island werden zu weiteren Verlusten führen.“ Es erscheint mir absurd, wenn eine solche Staatsbank wie die BayernLB abgeschirmt würde und Sparer auf konservativen Tages- und Festgeldkonten nicht. Noch dazu allein mit einem Betrag, der sämtliche Einlagen der Kaupthing-Sparer bei der deutschen Niederlassung bei weitem übersteigen dürfte, obwohl professionelle Banker ganz andere Risiken eingegangen sind, als Inhaber von Tages- und Festgeldkonteninhaber in Deutschland.
    5. und zu guter Letzt haben die Tagesgeld- und Festgeldsparer im Durchschnitt 10.000 € (300 Mio. € bei 30.000 Kunden) angelegt, sodass sich die ganz überwiegende Mehrheit im Rahmen der Sicherungsgarantie in Höhe von 20.887 € bewegt.

  9. manweissesnichtam 20. Oktober 2008 um 00:41 Uhr

    weil…

    – die Regierung sich mitverantwortlich gemacht hat
    – Fr. Merkel zu ihrem Wort stehen muss, sonst hätte sie es genauer ausdrücken müssen!
    – die Politiker mehr Macht haben als wir 30.000 Sparer
    – auch Geld für die Banken da ist, die ja erst zu dem Unglück beigetragen haben
    – unser Vertrauen schützenswert ist
    – das Vertrauen in die Finanzwirtschaft und in die Politik, sowie in demokratische Grundrechte wiederhergestellt werden muss
    – die Politiker wieder gewählt werden wollen

  10. pittiplatscham 20. Oktober 2008 um 01:19 Uhr

    Die Regierung kann sich aus der Angelegenheit nicht heraushalten, da ansonsten die vorwiegend im Inland erwirtschafteten und versteuerten Gelder einfach im Nirwana verschwinden. Das ist nicht im volkswirtschaftlichen Interesse des Staates!!!
    Es muss jedem bewußt sein, dass unsere Ersparnisse nichts anderes sind, als zeitlich verzögerter Konsum! Dieser Konsum ist in einer funktionierenden Volkswirtschaft notwendig! Sollten unsere Einlagen also einfach „verschwunden“ sein, so kann dass die Regierung nicht tatenlos hinnehmen, da ihr (also dem Staat) die Kaufkraft seiner Bürger entzogen wird, und sich somit der Weg in die Rezession noch deutlicher abzeichnen würde, als er es ohnehin schon der Fall ist.
    Es ist also allein aus volkswirtschaftlichen Gründen mit dem entsprechenden Engagement der Regierung zu rechnen!

    Somit sollte jeder auf den Einsatz der politschen Kräfte in unserem Land vertrauen! Es ist in jedem Falle davon auszugehen, dass zumindest die Einlagen in Höhe des vorgesehenen isländischen Sicherungsfonds auch wieder zur Verfügung stehen werden. Wann, und durch wen wir wieder Zugriff auf unsere Einlagen erhalten ist jedoch noch fraglich!

    In diesem Sinne, euch allen hoffentlich einigermaßen ruhige Nächte!

  11. joday1am 20. Oktober 2008 um 05:30 Uhr

    WEIL WIR ZU NAIV WAREN DER BUNDESREGIERUNG UND DERER PRÜFSTELLEN VERTRAUT ZU HABEN!
    WEIL WIR ZU NAIV WAREN DEN VERBRAUCHERSCHÜTZERN VERTRAUT ZU HABEN!
    DIE HABEN JETZT EINE WEIßE WESTE UND WERDEN IHRER FEHLER NICHT EIGESTEHEN!
    WEIL WIR KEIN JURA STUDIERT HABEN UM DA ÜBERALL ÜBERHAUPT DURCHZUBLICKEN!
    WEIL WIR ÜBERHAUPT SPAREN UND STEUERN BEZAHLEN !
    SOMIT ARBEITEN GEHEN; REDLICH!
    WEIL WIR SOMIT ÜBERHAUPT ERST WAS HABEN UND DIES ZU EINER DEUTSCHEN NIEDERLASSUNG GEBRACHT HABEN!
    WEIL SICH BANKEN UND ÖFFENTLICHE STELLEN DIE HOCH SPEKULATIV HOCH VERSCHULDET SIND; SICH NICHT DER ÖFFENTLICHKEIT STELLEN BRAUCHEN; DIES WIRD HINTER VERSCHLOSSENEN TÜREN AUSGEHANDELT; OHNE DEN KLEINEN!
    WAS GLAUBT IHR WIEVIELE BANKEN UND GEMEINDEN IN ISLAND INVESTIERT SIND; OBWOHL DIE WEIT BESSERE KENNTNISSE VERFÜGEN WIE WIR?
    WEIL ES EGAL IST BEI WELCHER BANK ICH DAS GELD ABNGELEGT HÄTTE; FINANZKRISE IST ÜBERALL UND AUCH BEI DEUTSCHEN BANKEN ICH LANGE WARTEN MUSS UM IM ENTSCHÄDIGUNGSFALL ICH MEIN GELD AUSBEZAHLT BEKOMME!
    WO IST DER UNTERSCHIED DEUTSCHE EINLAGENSICHERUNG UND ISLÄNDISCHE ZU 20 000 ??????????????ICH KENNE KEINEN!!!
    WEIL WIR NICHT HELLSEHEN KÖNNEN UND ES KEINE INFOS GIBT EINES STAATSBANKROTTES!!!
    ICH WILL HIER AUF DIE LBS VERWEISEN; INVESTIERT IN ISLAND/MEINE UMRAGE IM FORUM /BIN GESPANNT WIE DAS UNS JEMAND ERKLÄREN WIRD WENN DIE EINLAGEN VON DEUTSCHLAND BEKOMMEN; DIE MÜSSEN SICH DOCH EIGENTLICH GENAUSO AN DEN ISLÄNDISCHEN SICHERUNGSFOND WENDEN?????
    DIE ERKLÄRUNGSNOT MÖCHTE ICH SEHEN?
    FÜR JEDES SPIELZEUG GIBT ES TÜV ABNAHMEN UND WEIL WIR DEUTSCHEN EIN PRÜFUNGSWÜTIGES LAND SIND UND WIR ALLE AUF DAS VERTRAUT HABEN!
    WEIL WIR NAIV WAREN UND DACHTEN WIR LEGEN UNSER GELD BEI EINER DEUTSCHEN NIEDERLASSUNG AN!!!

  12. Veryam 20. Oktober 2008 um 10:05 Uhr

    Habe festgestellt, dass sich alle offiziellen Beschwerden des Forums immer auf die Sicherung sämtlicher angelegter Gelder beziehen, also auch diese über 20887 €.
    Die allermeisten haben jedoch nur Gelder unter 20887 € angelegt, da sie wohlüberlegt gehandelt haben und den von der Bank zugesagten Einlagensicherungsfond von mind. 20887 € verantwortungsbewusst beachtet haben.
    Wir sind also normale Sparer, die ihr Geld sicher als Tages- oder Festgeld angelegt haben und keine Spekulanten, auch sind wir kein höheres Risiko wegen der etwas höheren Zinsen dieser Bank eingegangen, da wir das gesamte Geld durch den Einlagensicherungsfond abgesichert glaubten. Nicht die um 0,5 % höheren Zinsen waren für die Einlagen wichtig, sondern die garantierte Sicherung der gesamten Anlage über den Fond in Verbindung mit dem Zinsvergleich. Warum sollte man auf höhere Zinsen verzichten, wenn die Sicherung des Geldes bis zur angelegten Höhe (20887 €) genau so sicher ist, wie bei einer anderen Bank, die weniger Zinsen zahlt.
    Die BRD hat in ihrer Stellungnahme die Sparer beschuldigt, sie hätten bewußt ein höheres Risiko in Kauf genommen und deshalb gilt die Zusicherung der deutschen Sicherung nicht für die Kaupthing Bank, obwohl unter Umständen diese auch deutsche Zweigstellen ausländischer Banken gelten kann.
    Wenn wir solide bleiben und nur (zumin. vorerst) die zugesicherten 20887 € oder die EU-Sicherung 20000 € zurückverlangen würden, so kann die Regierung uns nicht als risikofreudig zurückweisen; vielleicht erhalten wir dann eine Zusicherung über die BRD, für den Fall, dass Island nicht zahlt. Weniger ist manchmal mehr.
    Bitte starten Sie einen erneuten Versuch in dieser Form. Habe festgestellt, dass sich alle offiziellen Beschwerden des Forums immer auf die Sicherung sämtlicher angelegter Gelder beziehen, also auch diese über 20887 €.
    Die allermeisten haben jedoch nur Gelder unter 20887 € angelegt, da sie wohlüberlegt gehandelt haben und den von der Bank zugesagten Einlagensicherungsfond von mind. 20887 € verantwortungsbewusst beachtet haben.
    Wir sind also normale Sparer, die ihr Geld sicher als Tages- oder Festgeld angelegt haben und keine Spekulanten, auch sind wir kein höheres Risiko wegen der etwas höheren Zinsen dieser Bank eingegangen, da wir das gesamte Geld durch den Einlagensicherungsfond abgesichert glaubten. Nicht die um 0,5 % höheren Zinsen waren für die Einlagen wichtig, sondern die garantierte Sicherung der gesamten Anlage über den Fond in Verbindung mit dem Zinsvergleich. Warum sollte man auf höhere Zinsen verzichten, wenn die Sicherung des Geldes bis zur angelegten Höhe (20887€) genau so sicher ist, wie bei einer anderen Bank, die weniger Zinsen zahlt.
    Die BRD hat in ihrer Stellungnahme die Sparer beschuldigt, sie hätten bewusst ein höheres Risiko in Kauf genommen und deshalb gilt die Zusicherung der deutschen Sicherung nicht für die Kaupthing Bank, obwohl unter Umständen diese auch deutsche Zweigstellen ausländischer Banken gelten kann.
    Wenn wir solide bleiben und nur (vorerst) die zugesicherten 20887 € oder die EU-Sicherung 20000 € zurückverlangen würden, so kann die Regierung uns nicht als risikofreudig zurückweisen. vielleicht erhalten wir dann eine Zusicherung über die BRD, für den Fall, dass Island nicht zahlt. Weniger ist manchmal mehr.
    Bitte starten Sie einen erneuten Versuch in dieser Form

    Anmerkung der Initiatoren: Unsere Umfrage zeigt, dass wahrscheinlich der Großteil der Anleger unter 20887 Euro fallen. Wir sind aber eine Gemeinschaft und unser Ziel muss es sein, dass ALLE ALLES zurück bekommen.

  13. bintigam 20. Oktober 2008 um 13:20 Uhr

    Ich erwarte Hilfe von der deutschen Regierung, weil ich mich aufgrund eines deutschen Newsletters auf einer deutschen Internetseite in deutscher Sprache bei einer Bank mit deutschler BLZ und Zweigstelle in Deutschland mit dem Identifikationsverfahren über die Deutsche Post angemeldet habe.

  14. reklovam 20. Oktober 2008 um 18:31 Uhr

    ich erwarte Hilfe von der deutschen Bundesregierung so wie es die Länder Schweden, Finnland, Schweiz, Österreich und Großbritannien getan haben. Diese Länder haben unter der Auflage Kredite gewährt, dass die kreditierten Beträge ausschließlich zur Auszahlung der Sparguthaben ihrer Bürger verwendet werden.
    Darüberhinaus sollte die EU bzw. der IWF prüfen, ob man das geschundene Island nicht mit entsprechenden Krediten ausstattet, damit die angeschlagenen Banken fortgeführt werden können. Mir ist leider nicht bekannt inwieweit die Kaupthing sich am verheerenden Subprimemarkt, der die eigentliche Ursache für das Bankendesaster darstellt, beteiligt hat.
    Meine Forderung: Island muss über entsprechende Kredite (auch von Russland sind Gelder willkommen) vor dem Staatsbankrott bewahrt werden.

  15. ISSELHORSTam 20. Oktober 2008 um 23:08 Uhr

    Ich erwarte Hilfe von unserer Bundesregierung, so wie es die anderen betroffenen Länder für ihre Bürger auch getan haben. Wenn Island selbst nicht über ausreichende finanzielle Mittel verfügen sollte, dann sollte auch die Bundesrepublik Deutschland einen Kredit gewähren, der ausreicht um die Ansprüche der Sparer zu realisieren. Es kann nicht sein, dass die Sparer der deutschen Niederlassung von Kaupthing so behandelt werden, als ob sie wegen eines geringfügigen Zinsvorteiles bewusst höhere Risiken, wie einen Staatsbankrott von Island, in Kauf genommen hätten. Dafür sind nicht die Sparer, sondern gewissenlose Banker verantwortlich, welche sich aber jetzt mit ihren Gewinnen aus dem Staub gemacht haben.

  16. agnesam 21. Oktober 2008 um 22:36 Uhr

    Die Bayern LB hat sich um 1,7 Mrd in Island verzockt. Uns Kleinanlegern wirft man Gier, Dummheit und Leichtsinn vor. Wenn der Staat die Bayern LB für dieses Verhalten mit 5,4 Mrd unterstützt, dann sollte der Schutz der Anleger an erster Stelle liegen. Wie kann man denn von uns verlangen, die Situation richtig einzuschätzen, wenn selbst die Manager der Bayern LB, von der Herr Huber ehemaliger Vorsitzender der CSU der Vize-Vorsitzende des Verwaltungrats ist, dies nicht mal verhindern konnte?

  17. haralkaam 22. Oktober 2008 um 08:09 Uhr

    Schon die engl. Philosophen T. Hobbes und J.Locke haben das Machtmonopol des Staates dadurch gerechtfertigt, weil er seine Bürger schützt.
    Ein ausländisches Produkt kann in unserem Rechtssystem nur vermarktet werden, wenn es unseren Sicherheitsbestimmungen entspricht. Dieses Prinzip hätte auch bei dem Finanzprodukt der Kaupthing Edge wirken müsen. Da die Kunden dieser Bank nicht die gleiche Sicherheit erhielten, hat die deutsche Bankenaufsicht welche für die Genehmigung der Bank zum Marktzugang ermöglichte, versagt.

  18. sverige96am 22. Oktober 2008 um 22:09 Uhr

    Guten Abend,
    selbstverständlich hat auch der deutsche Staat eine Erklärung für die Einlagen bei der Kaupthing abzugeben (wie andere Staaten es für ihre Bürger getan haben). Wer die Einträge in der Rubrik „Schicksale“ gelesen hat, kann nur so entscheiden. Ich hoffe für alle Betroffenen (also auch für mich), dass eine entsprechende Entscheidung bald kommt. Viele Grüße aus Hannover

  19. Nathalieam 25. Oktober 2008 um 14:45 Uhr

    Offener Brief/ Appell an verantwortliche Politiker

    Beenden Sie mit einem klaren Statement das Informationschaos im Falle Kauphing Edge Deutschland. Sorgen Sie dafür, dass das in unsere Volksvertreter gesetzte Vertrauen aller – nicht nur der konkret betroffenen – deutschen Sparer gerechtfertigt ist.

    Inzwischen wird deutlich, dass sich deutsche Politiker – wie dies auch für Politiker anderere Länder selbstverständlich ist – für die Interessen betroffener Sparer in Deutschland einsetzen. Wie die geradezu enthusiastischen Reaktionen auf das Gespräch der Forumsteilnehmer Thomas/ Silke mit MdB Volker Theissen zeigen, sind Betroffene für diese Unterstützung dankbar.

    Was allerdings bis zum jetzigen Zeitpunkt fehlt, ist ein klares, in der allgemein zugänglichen Presse veröffentlichtes Statement eines verantwortlichen Politikers – sei das von Bundesfinanzminister Steinbrück persönlich, oder eines offiziellen Vertreters, welches das herrschende Informationschaos beendet.

    Selbst hier im Forum, in dem sich Betroffene umfassend aus allen möglichen Quellen – offiziellen, inoffiziellen, objektiven, subjektiven etc. – informieren, schwankt die Stimmung beinahe stündlich zwischen Enthusiasmus und Verzweiflung. Wie mag es Betroffenen gehen, die Informationen nur aus der Presse erfahren – ich erwähne hierzu nur die zuletzt getroffene fehlerbehaftete Aussage von Bundeswirtschaftsminister Glos in der Welt, welche wiederum in der Bild-Zeitung zitiert und damit einem Großteil der Bevölkerung zugänglich gemacht wurde.

    Gerade dieses – auch von deutschen Politikern verantwortete – Informationswirrwarr sorgt für Vertrauensverlust und Hilfslosigkeit bei den Betroffenen, während bei anderen Teilen der Bevölkerung Hohn und Häme gegenüber den Betroffenen gefördert werden. Den Schaden, den diese Situation verursacht, verdeutlichen folgende Beispiele:

    – Die Entsolidarisierung unserer Gesellschaft sowie der Vertrauensverlust der Bürger in die Volksvertreter schreiten voran.
    – Anwälte treiben ihr Spielchen und schlagen – teilweise unter Veröffentlichung zweifelhafter eigener Pressemeldungen – Profit aus der verworrenen Situation.
    – Die von Betroffenen, Politikern, Medien zu verarbeitende Informationsflut bindet Ressourcen, die anderweitig gegebenenfalls sinnvoller eingesetzt wären.
    – Betroffene bangen – gegebenenfalls zu unrecht – um ihre Existenz und entwickeln teilweise Krankheitssymptome

    Kann dies alles im Interesse der Betroffenen, der Volksvertreter, der deutschen Bevölkerung sein? Ich meine: NEIN

    Fazit:

    Die Lösung ist eigentlich ganz einfach. Veröffentlichen Sie ein Statement/ eine Aussage von offizieller Stelle in den allgemein zugänglichen Medien, welches die momentan für alle Seiten unbefriedigende Situation bereinigt.

    Hierzu ein Vorschlag für ein Statement:

    “Die deutsche Bundesregierung/ das Bundesfinanzministerium vertritt die Interessen deutscher Sparer und setzt sich im Falle der von Island verstaatlichten deutschen Niederlassung der Kaupthing Bank für die Sicherung der deutschen Guthaben ein. Welche Lösung in den aktuell laufenden Verhandlungen zwischen Vertretern der deutschen Bundesregierung sowie offizieller Stellen in Island gefunden wird, lässt sich momentan noch nicht konkretisieren. Ziel ist in jedem Falle eine möglichst rasche, im Interesse deutscher Sparer liegende Lösung. Soweit die Verhandlungssituation dies zulässt, werden Informationen unverzüglich von offizieller Seite veröffentlicht.”

    Ergänzende Erläuterung zur Situation:

    Argumente, warum die Einlagen deutscher Sparer gesichert werden sollten, wurden bereits zur Genüge ausgetauscht und lassen sich in den Pressemeldungen des Forums verdichtet nachvollziehen.

    Der Informationswirrwarr lässt sich daran ablesen, dass sich im Themenbereich “Öffentliche Reaktionen und Infos” nur wenige Aussagen von offizieller Stelle finden lassen, das Forum inzwischen aber auf tausende von Beiträgen angeschwollen ist. An dieser Stelle nur ein kurzer Abriss der Informationssituation:

    – 10.10.2008: Hartmut Wohlfahrt, BMF, Leitungsstab Referat Bürgerangelegenheiten per E-Mail:

    “Die Kaupthing Edge Bank besitzt keine deutsche Banklizenz. Auch die deutsche Niederlassung der Kaupthing Bank unterliegt den Regularien der Isländischen Bankenaufsicht. Daher ist sie nicht der deutschen , sondern der isländischen Einlagensicherung zugeordnet und unterliegt somit nicht der zusätzlichen – durch die Bundesregierung abgegebenen – Staatgarantie. Genaue Auskünfte kann nur die Kaupthing Edge Bank selbst erteilen.
    Auf die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleitungsaufsicht getroffenen Maßnahmen darf ich hinweisen”

    Zusammenfassung (ggf. leicht subjektiv): Dieses Problem geht uns nichts an. Klären Sie das mit ihrer Bank

    13.10.2008: Bundesfinanzminister Steinbrück, Pressekonferenz auf Anfrage zum Fall der Sparguthaben deutscher Anleger im Falle Kaupthing.

    Steinbrück: Gibt Frage an seinen Staatssekretär Asmussen weiter
    Assmussen: “.. da gilt die Zusage, die gemacht worden ist, die bezieht sich auf dt. Sparer und Sparerinnen”
    Steinbrück: “..will sagen, eine isländische Bank mit einer Niederlassung oder Tochter in Deutschland wird abeschirmt, mit dem was wir machen…, die Töchter deutscher Banken in Island nicht!”

    Zusammenfassung (ggf. leicht subjektiv): Gesamten Einlagen sind abgesichert

    16.10.2008:Veröffentlichung des BMF auf Homepage:

    “Die Garantieerklärung der Bundesregierung umfasst Spareinlagen in Form von Sparbüchern, Sparbriefen, Girokonten und Termingeldern. Grundsätzlich gilt sie für Banken, die Teil der deutschen Einlagensicherung [Glossar] sind. Auch Tochtergesellschaften von ausländischen Banken können Teil der deutschen Einlagensicherung sein. Die Kaupthing Bank ist es jedoch nicht. Das Institut hat Sparerinnen und Sparern höhere Renditen geboten als andere Institute in Deutschland. Dafür sind die Sparer größere Risiken eingegangen, weil die Bank nicht Teil der deutschen Einlagensicherung ist. Die Bundesregierung versucht mit der isländischen Regierung Wege zu finden, wie man im Einzelfall helfen kann. Abzuwarten ist, ob es überhaupt zu Schäden kommt, da erstmal die isländische Einlagensicherung greift.”

    Zusammenfassung (ggf. leicht subjektiv): Ihre Einlagen sind bis 20877 abgesichert, im Einzelfall vielleicht auch darüberhinaus.

    Die Aussage ist absolut missverständlich formuliert. Weiß das BMF bereits, dass der Sicherungsfond-Fall eintreten wird und das dieser genug Finanzmittel hat – Kaupthing ist noch nicht insolvent, im Fond angeblich nur 100 Mio; Was bedeutet Einzelfall – bezieht sich dies auf Einlagen, welche die Höhe von 20877 EUR überschreiten?

    20.10.2008: Wirtschaftsminister Glos, Interview in Welt, am 21.10.2008 zitiert in Bild auf die Frage nach Beratung bei Finanzprodukten und Gier:

    “Gier ist ein ebenso schlechter Ratgeber wie Angst. Für mich ist es beispielsweise unverständlich, wie Zigtausende Menschen via Internet ihr Geld einer kleinen Bank in Island überweisen konnten, ohne sich über die Risiken einer Geldeinlage im Vorfeld zu informieren. Es ist doch klar, dass es keine überdurchschnittlichen Renditen ohne überdurchschnittliche Risiken gibt. Hier braucht es wieder ein Stück Maßhalten.”

    Zusammenfassung (ggf. leicht subjektiv): Selber schuld, warum seid ihr auch nur Kleinsparer und keine Bayerische Landesbank

    22.10.2008: MdB Carl-Ludwig Thiele, FDP, Vorsitzender der AG Finanzen und Steuern, per E-Mail

    “Grundsätzlich ist dieser isländische Sicherungsfonds für die Entschädigung der Kunden der Kaupthing-Bank zuständig.
    Trotzdem führt die Bundesregierung Gespräche mit der isländischen Regierung darüber, ob und wenn ja auf welche Weise für deutsche Betroffene im Falle von Verlusten durch die isländische Kaupthing-Bank eine Lösung gefunden werden kann.
    Ich bitte Sie, die Ergebnisse dieser Gespräche abzuwarten. Die Wirtschaftspresse berichtet nahezu täglich darüber.”

    Zusammenfassung (ggf. leicht subjektiv): Eine Lösung wird gesucht.

    21/22.10.2008: Neue Rhein Zeitung mit Berufung auf Ministeriumssprecher

    “Das Bundesfinanzministerium dämpft die Hoffnung deutscher Kunden der verstaatlichten isländischen Kaupthing-Bank auf ein schnelles Eingreifen der Bundesregierung. „Eine nationale Lösung ist die Ultima Ratio”, sagte gestern ein Ministeriumssprecher.” Bei den Gesprächen mit Island gehe es nicht primär um eine bilaterale Vereinbarung, so der Ministeriumssprecher „Es geht darum, dass wir für die Sparer aus Deutschland im Rahmen der internationalen Stabilisierung des isländischen Finanzsystems eine Lösung finden, bei der sie nicht diskriminiert werden.””

    Zusammenfassung (ggf. leicht subjektiv): Der Blick in die Wirtschaftspresse macht die Informationslage nicht unbedingt klarer.

    Dies sind, die aus meiner Sicht stichhaltigen (Bundeswirtschaftsminister Glos ggf. ausgenommen) Aussagen offizieller Stellen. Hierzu kommt eine ganze Reihe von Stellungnahmen u.a. von einzelnen Bundestagsabgeordneten, Abgeordneten im Europaparlament sowie in den Medien zitierte Aussagen von Sprechern des Bundesfinanzministeriums. Beispielhaft sollen zwei genannt werden.

    22.10.2008: MdB Ingbert Liebig, Mitglied der Ausschüsse Tourismus, Umwelt, Inneres: Antwort auf Abgeordnetenwatch; sehr ausführliche Antwort, aber ist das offiziell?

    “…Es gibt Bestrebungen von Seiten der Bundesregierung, mit der isländischen Regierung zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen. Sie setzt sich dafür ein, dass für die Sparer aus Deutschland Entschädigungen gemäß der isländischen Einlagensicherung gezahlt werden. Derzeit ist davon auszugehen, dass zumindest die Entschädigungssummen gerettet werden.”

    22.10.2008: MdB Jörn Theissen, Ausschüsse für Verteidigung, Ernährung; persönliches Gespräch mit Forumsmitgliedern Thomas&Silke

    “Herr Steinbrück selbst weiß von uns, ebenso vom Forum und natürlich auch der ebenso lobenswerten Homepage. Auch hier hat er nichts geschönt in dem er uns übermittelte, daß die Regierung an einer Lösung arbeiten wird, jedoch momentan noch nicht mit einem Ergebnis zu rechnen ist. Er weiß auch, daß jeder Tag des Wartens für einige von uns ein Martyrium ist. Aber der Hexer ist er nunmal nicht. Ein entscheidender Satz war für uns:”Sie können sicher sein, daß sie alle von uns allen als Kleinsparer angesehen werden, die berechtigte Forderungen haben und denen wir helfen werden.”
    Ich befragte ihn auch, ob man sich in Berlin, wenn gar nichts anderes mehr geht, schon einmal Gedanken über einen zweckgebundenen Kredit für Island Gedanken gemacht hat. Er hat mir, mit einem Augenzwinkern, keine Auskunft dazu erteilen können. Ich stellte die Frage um, um zu erfahren, ob es bereits Gesprächsthema war und ob Herrn Steinbrücks Ministerium dies ausgeschlossen hat. Die Antwort bezüglich eines Ausschlusses war ein klares Nein. Ebenso steht fest, daß man, auch von deutscher Seite, Island nicht seinem finanziellen Schicksal überlassen wird.”

    Zum Schluss:

    Deutlich wird, dass sich deutsche Volksvertreter um die betroffenen Sparer kümmern. Bleibt nur die Frage, wieso dies nicht professionell kommuniziert wird. Inzwischen – 23.10./24.10.2008 ist das Informationschaos durch aktuelle Aussagen von Bundesfinanzminister Steinbrück, Aussagen von Mitarbeitern des Bundesfinanzministeriums, diversen Antworten verschiedener Abgeordneten, unpräzisen Publikationen in der Presse noch größer geworden. Die faktisch einzige und äußert missverständlich formulierte, offizielle Information auf der Homepage des Bundesfinanzministeriums ist seit dem 16.10.2008 nicht mehr aktualisiert worden.

    Letzer Aufruf und Bitte an verantwortliche handelnde Personen:

    Wer die Rahmenbedingungen, die Argumente und die Schicksale von Betroffenen kennt, für den kann es eigentlich nur eine Schlussfolgerung geben:

    Möglichst rasche Sicherung der gesamten Einlagen betroffener Sparer der deutschen Niederlassung der Kaupthing Bank.

  20. Wiskiam 30. Oktober 2008 um 20:24 Uhr

    Die Regierungen der Niederlande, Großbritanien, Österreich usw. haben sich schnell und effizient um die Belange ihrer Bürger gekümmert.
    Nichts weniger erwarte ich von unseren Volksvertretern im Rahmen einer solchen Krise, wenn sie denn in Zukunft meine Stimme haben wollen.
    30000 Betroffene in Deutschland sind wohl in jedem Fall genug Grund aktiv zu werden.

  21. tagesgeldam 2. November 2008 um 14:51 Uhr

    Alle Argumente bezüglich ## O-Ton Finanzministerium##:
    „Das Institut hat Sparerinnen und Sparern höhere Renditen geboten als andere Institute in Deutschland. Dafür sind die Sparer größere Risiken eingegangen, weil die Bank nicht Teil der deutschen Einlagensicherung ist. Die Bundesregierung versucht mit der isländischen Regierung Wege zu finden, wie man # im Einzelfall # helfen kann“ …
    greifen in unserer Situation ME nicht, weil :
    -Die Renditen waren unwesentlich höher, z.T. niedriger als bei deutschen Banken!
    -Es war aufgrund der Rahmenbedingungen wie: deutsche Filiale, deutsche Konten und besonders wichtig…deutsche Aufsicht und Zulassung der Bank, kein erhöhtes Sicherheitsrisiko erkennbar!
    -die deutsche Finanzbehörde und Bafin müssen über den Zustand, Bonität etc. von Island und seiner Banken und deren Machenschaften informiert gewesen sein!
    -Trotzdem hat man keine Sicherheitswarnungen herausgegeben oder das Treiben unterbunden, so wie man es bei Butterfahrten oder sonstigen Nebensächlichkeiten doch auch gemacht hätte.
    -Ferner ist die Gesamtfinanzsituation mit einem „Fall von höherer Gewalt“, mit einem Erdbeben zu vergleichen und da gelten eben andere Bestimmungen!
    Insofern hat man den Landesbanken bei ihren Islandaktivitäten zu recht geholfen…aber bitte doch dann auch den Kleinsparern und deren verhältnismäßig geringen VerlustSumme von 300.000Mio.
    -Wieso will man ausgerechnet an den ehrlichen Sparern ein Exempel statuieren, während um uns herum die Finanzwelt durch unverantwortliche Geschäftspraktiken zusammenbricht? Warum? Vollkommen unverständlich und auch sehr schädlich für das Ansehen der politisch Handelnden.
    -Denn der Geldverlust bei der Kaupthingbank ist faktisch gleichzusetzen mit dem Verlust bei einer deutschen Bank. Die Unterschiedsargumente sind nicht stichhaltig!
    -Da aber Spargeldverlust der Vertrauens-Gau wäre, sollte auch Deutschland diese Vertrauenslücke unverzüglich schließen, so wie es alle anderen betroffenen Länder sofort gemacht haben .
    Kauptinggeschädigte sind allesamt Oper und keine Täter!!!

  22. frauke146am 3. November 2008 um 21:25 Uhr

    Ich kann es nicht verstehen warum die Regierungen anderer europ. Länder (z.B. Finnland, Österreich) sich für ihre Bürger/Sparer eingesetzt haben, und diese ihre gesamten Einlagen zurück bekommen haben. Warum tut unsere Regierung nicht das Gleiche ? Ist der kleine schwer arbeitende Mann nur dazu da, um ihn von vorn bis hinten zu verkohlen? Je nachdem wie es den Herren Politikern gerade paßt ! Mein Vertrauen in den deutschen Staat ist jetzt vollends zerstört ! Ich hoffe und bete mein Geld zurück zu bekommen; und freue mich schon auf die nächste Wahl !!

  23. clauss00am 5. November 2008 um 19:07 Uhr

    *Die Regierung hat versichert, dass ALLE Deutschen Sparer Schutz bekommen, es zeigt sich, was die Versprechen der Regierung wert sind
    * Weil Politik hoffentlich mehr zum Erfolg beiträgt
    *Weil ich Steuerzahler bin
    * Weil ich mich von der Bank betrogen fühle und als einzelner nichts ausrichten kann
    *meine Zinserträge werden HIER besteuert
    *wenn Banken Millionen verzocken( Bayrische LB),hilft der Staat,der kleine Mann bleibt im Regen stehen
    *das gerettete Geld wäre in Deutschland ausgegeben worden,hätte Arbeit gebracht und Mehrwertsteuern
    *wenn die Bank mit dem isländischen Einlagensicherungsfond wirbt,sich im Sicherungsfall Island aber davor drücken will, müßte die deutsche Regierung, genau wie die britische solche Überlegungen als das benennen was sie sind-illegal-
    *statt sich um den Sparer zu kümmern, wird er von der Regierung als Zocker verurteilt

  24. Nathalieam 7. November 2008 um 18:10 Uhr

    Belgien im November

    Da es sich um normale Spareinlagen handelt , kann ich die Besorgnis der Kunden verstehen.

    Schon im Frühjahr gab es sehr ernstzunehmende Anzeichen , dass Island dem Staatsbankrott nahe ist

    Während Kaupthing Belgium , eine Tochtergesellschaft der Banque Kaupthing Luxemburg ist und potentielle Übernahmekandidaten vorhanden sind , stehen die Chancen gut , dass eine Übernahme vorbereitet wird, dies ist immer noch die beste Lösung, auch muss ich die Initiative des Lux. Premier Herr Juncker und des belg, Herr Leterme loben m die nach Island gereist sind um vor Ort eine Lösung zu finden , wie auch mit niederländischen , finnischen und anderen . die vollständig entschädigt oder durch, wie in England von ING übernommen wurden.

    Aber ich bin entäuscht über Herr Steinebrück und Frau Merkel , wo ist die Europäische Idee, was haben Sie gemacht um Ihre Mitbürger wirklich zu helfen . sie verweisen immer auf dem isländischen Einlagesicherungsfonds von 20.000 Euro , Es handelt sich um einfache Leute , die Ihr Geld auf einem Festgeldkonto , wie es viele andere gibt ,geparkt , es sind doch keine Spekulanten.

    Also, bitte Herr Steinebrück, so wie Sie unerbittlich Steuersünder in aller Welt verfolgen, FAHREN SIE NACH iSLAND SOFORT UND MACHEN SIE MAL DRUCK AUF IHREN KOLLEGEN :

    gruss RAY

  25. lavcadioam 7. November 2008 um 22:47 Uhr

    ich erwarte hilfe weil ich ein bürger bin. und als bürger bürge ich. auch mit meinem steuergeld für die fehler z.b. der kfw.

    und wer soll mir helfen? die volksvertreter. weil diese das volk vertreten.

    ich kann nicht verstehen weshalb ‚die regierung‘ (ja, das sind auch sie frau merkel) uns nicht einfach hilft. ist in anderen staaten ja auch ganz schnell gegangen.

  26. JohnTChanceam 8. November 2008 um 00:19 Uhr

    was soll ich noch sagen, es sind alle Argumente bisher schon aufgeführt worden die auch ich ins Feld geführt hätte.
    Einigen kann ich nicht zustimmen, andere wie die Verantwortlichkeit der Bundesregierung für die dt. Niederlassung der Kaupthing sind leider nicht zutreffend, manche haben den Hang zur grotesken Überspitzung.
    Kann aber auch anschaulich bis erheiternd sein.
    Das was aber hängen blieb war die Garantieerklärung der Bundeshanslerin. Sie ließ mich aufhorchen und beruhigt zurücklehnen: du mußt dein Geld nicht rücküberweisen!
    Ich hoffe sie handelt entsprechend – sie wird sich daran messen lassen müssen!
    JohnT

  27. tomam 8. November 2008 um 20:39 Uhr

    Offener Brief an die Herren Steinbrück, Glos und Frau Merkel

    Sehr geehrter Herr Finanzminister Steinbrück,

    ich verstehe, dass Sie in diesen hektischen Zeiten ein sehr beschäftigter Mann sind. Trotzdem möchte ich mir die Mühe machen, Ihnen das Anliegen von 30880 deutschen Steuerzahlern ans Herz zu legen.

    Meine Gattin und ich sind PhD Studenten an der National Cheng Kung University, Taiwan und sind jetzt seit fast 4 Wochen nicht in der Lage auf unsere Mittel zurückzugreifen. Wir sind „gefangen“ im Ausland und dürfen selbst wenn wir wollten hier, als Studenten, keiner Arbeit nachgehen. Unsere Mittel reichen nicht einmal um nach Hause zurück zu fliegen. Meine Frau kommt aus Weinkrämpfen nicht mehr heraus.

    Ich lade Sie herzlich dazu ein sich unter http://kaupthing-edge.helft-uns.de/schicksale/ ein Bild von dem Schicksal anderer Betroffener zu machen. Dazu gehören Rentner, die Ihre Altersversorgung verloren haben, Alleinerziehende, die mit der Zahlung der nächsten Miete kämpfen und Häuslesbauer, die ihren Verpflichtungen nicht nachkommen können.

    Leider habe ich vom Ausland aus verfolgen müssen wie Sparer als „geizig, gierig und als Zocker“ verschrien wurden. Obwohl dies nicht Ihre exakten Worte waren, haben gewisse popularistische Presseorgane Ihre Aussagen zum Anlass einer propagandistischen Hetzjagd genommen.

    Ich glaube, zum jetzigen Zeitpunkt steht es außer Frage, dass die Sparer der Kaupthing Bank hf. an einem Zinsmarkt teilgenommen haben der über dem des restlichen Marktes lagen. Dazu gibt es mittlerweile ausreichend Informationen in der Presse und im Internet.

    Angesichts der jüngsten Ereignisse (Barmer Ersatzkasse/Lehmann, KfW/Kaupthing, BayernLB erst 1.5 dann 6.5 Milliarden verspekuliert) ist doch eindeutig gezeichnet, dass der Sparer nicht hätte schlauer sein können als die institutionellen Anleger es ihnen vormachen und anbieten.

    Ganz zu schweigen von deutschen Städten und Gemeinden, die zusammen mit namhaften deutschen Banken, den nächsten Schritt unserer Krise einläuten werden. Wie erklären Sie dem deutschen Steuerzahler, dass öffentliche Einrichtungen, bezahlt von deutschen Steuergeldern, als Cross-Border Leasing Produkte an ausländische Eigner (für 30 Jahre) verkauft wurden?

    Meinen Nachforschungen zu Grunde liegend wird die ganze Angelegenheit dadurch verschlimmert das den Regulierungsbehörden, auf EU- und Bundesebene, nicht bemerkt haben bzw. nicht bemerken wollten, dass der isländische Einlagensicherungsfond hat bereits 2007 nicht den gesetzlichen Voraussetzungen genügt:

    „The fund does not meet with the legal requirements on total assets, which shall not be lower than 1.0% of the average insured deposit of commercial banks and savings bank in the previous year. It is therefore assumed that the fund must collect approx. ISK 2,537 million in the year 2008 from commercial banks and savings banks in order to reach the legal minimum size of the fund and in addition, the fund must issue guarantee pledge to the amount of ISK 6,045 million.”

    Quelle: http://www.tryggingarsjodur.is/modules/files/file_group_26/arsreikningur%202007_enska.pdf, abgerufen am 03.11.2008 um 16.23 (GMT+8)

    Frei von mir übersetzt:

    Der Fond erfüllt nicht die rechtlichen Voraussetzungen an Gesamtvermögen, welches nicht weniger als 1% der durchschnittlich versicherten Einlagen von Geschäftsbanken und Sparkassen im vorhergehenden Jahr ausmachen. Es wird deshalb vorausgesetzt, dass der Fond ca. 2.537 Million ISK, im Jahr 2008, von Geschäftsbanken und Sparkassen einsammelt um die minimale gesetzliche Größe des fonds zu erreichen und zusätzlich muss der Fond eine Bürgschaft über die Summe von 6.045 Million ISK ausstellen.

    Übersetzung ohne Haftung oder Gewährleistung

    Zu guter Letzt möchte ich Ihre Aufmerksamkeit noch auf diese, jüngst vom Petitionsausschuß zur Mitschrift freigegebene, Petition richten:

    https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=717

    Diese hat seit Einstellung fast 500 Mitschriften bekommen und wird größtenteils, selbst von Skeptikern, positiv kommentiert.

    Ich bitte Sie daher sich Ihrer Äußerungen nochmals bewusst zu werden und diese öffentlich zu relativieren. Machen sie ein Ende zu dieser negativen Einstellung gegenüber den geschädigten Sparern.

    Des Weiteren bitte ich Sie sich öffentlich für die volle Entschädigung aller Sparer einzusetzen, wie sie es auch für institutionelle Anleger tun und gewiss für deutsche Städte und Gemeinden in Zukunft tun werden.

    Geben Sie ein Signal, damit 30880 Steuerzahler endlich wieder eine Nacht durchschlafen können!

    Mit freundlichen Grüßen aus Taiwan

    Gleicher Wortlaut ging an den Herrn Glos und Frau Merkel raus.

  28. dobrzewskiam 11. März 2009 um 13:20 Uhr

    Hallo liebe Mitstreiter,

    ich habe gerade mal mußehalber auf abgeordnetenwatch.de den Inhalt der website nach dem Begriff „kaupthing“ durchforstet.

    Und fand in Einträgen seit Ende letzten Jahres (es sind erfreulich viele Betroffene schon früh auf die Idee gekommen Ihre Abgeordneten einzuschalten)…

    …leider immer wieder genau dieselben Antworten. Und das seit über vier Monaten…es hat keiner unserer Vertreter etwas anderes zu sagen als „…nicht zuständig…keine Deutsche Angelegenheit…wird geprüft…wird verhandelt…haben angefragt…“.
    Und wenn ich mir dann noch zu Gemüte führe dass unser Bundesfinanzminister erst durch Mitglieder der Kaupthing-Foren bei einer der zuletzt besuchten Veranstaltungen über die Thematik Kaupthing aufgeklärt wurde und über die Involvierung der DZ Bank gar nicht Bescheid wusste – ist es ja auch kein Wunder dass sich bislang nichts bewegt.

    Das Problem sehe ich aber kurz- und mittelfristig darin dass sich daran auch nichts ändern wird solange von Deutscher Seite keien Initiative ergriffen wird. Kaupthing und DZ Bank haben kein Interesse daran am aktuellen Status etwas zu ändern – Kaupthing hat 285 Millionen Euro (möglicherweise sogar zinsloses) Darlehen die es für andere Investitionen nutzt, und die DZ Bank wird genauso schnell oder langsam ausgezahlt wie alle anderen Groß-Gläubiger auch, hat aber als Trostpflaster solange ein zinloses Darlehen von 55 Millionen Euro.

    Diese Financefarce wird erst dann enden, wenn BaFin und Bundesministerium für Finanzen in dieser Reihenfolge

    1. die DZ zur Herausgabe der gepfändeten Gelder erzwingt – und wenn durch gezielte Rechtsbeugung durch die DZ die Aufrechnung von Geldmitteln Dritter (den Kaupthing-Privatkunden) als zulässig erklärt wird, muss hier die Deutsche Legislative zum Schutz der Sparer Recht schaffen und Judikative und Exekutive müssen Recht durchsetzen

    2. damit Kaupthing in Island vor die Situation stellen dass nun die zugesagte Auszahlung auch sofort erfolgt.

    OB und WANN das dann auch so geschieht werden wir dann sehen – aber immerhin haben wir dann von unserer (damit meine ich die Deutschen Kaupthing-Sparer) Seite aus alles mögliche getan. Wenn man uns dann immer noch unser sauer erspartes und bitter benötigtes Geld vorenthält wissen wir zumindest dass die rechtskräftigen Statuten des Europäischen Währungssicherungsfonds Worte auf allzu ungeduldigem Papier sind.