ARD sucht die am härtesten Betroffenen

15. Oktober 2008

Leider bzw. zum Glück gehöre ich nicht zu diesen "am härtesten Betroffenen". Ich bitte euch, nehmt das in Anspruch! Wir brauchen die Medien, die Öffentlichkeit.

Hallo,

für die kommende Ausgabe des ARD-Politikmagazins REPORT MAINZ am Montag (20.10.) um 21:45 Uhr im ERSTEN arbeite ich an einem Bericht über die Auswirkungen der Finanzkrise. Dazu würde ich gerne den Fall Kauphting-Bank aufgreifen und suche nun dringend nach Betroffenen, die mehr als 20.000 Euro Guthaben eingelegt hatten und bereit wären, offen vor der ARD-Kamera darüber zu sprechen.

Bitte melden Sie sich in der REPORT-Redaktion: Tel. 06131 / 929 – 3351

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Reutter
REPORT MAINZ
report@swr.de

3 Reaktionen zu “ARD sucht die am härtesten Betroffenen”

  1. admin_1904am 15. Oktober 2008 um 11:48 Uhr

    Ich habe Hr. Reutter angeschrieben, mit der Bitte auch auf unsere Unterschriftenliste aufmerksam zu machen. Schließlich sind wir nun über 1200!

    Wir können nicht nur diskutieren, nein, wir wollen auch was bewegen -GEMEINSAM!

  2. ha109090am 15. Oktober 2008 um 12:53 Uhr

    Ich bin ein wenig skeptisch. Können wir uns sicher sein, dass ein Sparer, der mehr als 20.000 Euro angelegt wird, auch als Opfer und nicht als „gierig“ und „leichtsinnig“ dargestellt wird? Es wäre fatal, wenn die Stimmung in „selber schuld“ umschlagen würde.

  3. admin_1904am 15. Oktober 2008 um 13:14 Uhr

    Stimmt. Aber wer ist nicht „gierig“, wenn er sein Geld am gewinnbringensten anlegt? Auch ich mit meinem kleinen 4-stelligen Betrag würde mich als gierig bezeichenen. So viel wie möglich aus dem bißchen Geld zu machen, das ich habe.

    Aber ist die „Gier nach mehr“ wirklich schlecht? Ich würde sagen „nein“.
    Wenn es die nicht gebe, würde es nicht nach vorne gehen.

    Jeder hat den AGB´s zugestimmt. Wer mehr als diesen Betrag investiert hat, klar, da sagt es sich leicht „selber schuld“, aber wenn wir ehrlich zueinander sind, ist das so.

    Das ändert aber nichts daran, das auch diese Personen -ich beneide sie, weil sie soviel Geld überhaupt haben- wieder zu ihrem Geld kommen müssen und zwar in voller Höhe.

    Wir wissen nicht, wir ein Artikel oder ein Bericht benutzt wird, aber müssen wir nicht gewisse Risiken eingehen um evtl. einen Nutzen daraus zu haben?

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