Anwort direktzu.de/Bundeskanzlerin

26. Oktober 2008

Der Brief wurde beantwortet (der andere übrigens auch). Zum Vergrößern einfach draufklicken.

6 Reaktionen zu “Anwort direktzu.de/Bundeskanzlerin”

  1. Klauserlam 26. Oktober 2008 um 20:57 Uhr

    Hallo hier ist mal wieder Klaus, ich bin im Hintergrund fleißig am Schreiben an unsere Regierungsspezialisten.
    Leider kommt bis jetzt nichts zurück. Bei dem Schreiben an die Adresse an die Bundeskanzlering bekomme ich immer eine Fehlermeldung.
    Jetzt habe ich mal wieder unseren Finanzminister angeschrieben.
    Ich kann nur alle auffordern, bleibt dran schreibt damit wir nicht aus dem Focus rücken.
    Das ist sehr wichtig, sonst warten wir noch Monate bis mal was passiert.
    Als persönliche Anmerkung, nathalie Du bist ganz gut dabei, super.
    Grüße Klaus

  2. Nathalieam 26. Oktober 2008 um 21:00 Uhr

    Hallo Klaus,

    vielen Dank. Mir ist das bei einigem Kontaktformularen auch schon passiert, da könnte man denken, das ist Absicht 😉

    Gruß Nathalie

  3. Phileasam 27. Oktober 2008 um 09:19 Uhr

    In dem Brief von der Bundeskanzlerin ist folgendes richtig zustellen:
    Ein höheres Risiko ist sein Geld bei Kaupthing Edge anzulegen gab es nicht.
    Zu unterscheiden sind zwei Risiken:
    1. Risiko der Anlageklassen (z.B.: Zertifikate, Aktien, Sparbuch).
    2. Risiko der Bank

    In unserem Fall bedeutet das:
    zu 1.: Egal, wo auf der Welt ich Geld anlege, ist das Risiko, dass ein Zertifikat nicht mehr bedient wird gleich groß. Genauso die Tagesgeldkonten und Festzinskonten. Diese sind keine Anteile einer Firma (wie Aktien, die Firma kann Pleite gehen) und auch keine Inhaberschuldverschreibungen (Zertifikate, die Firma kann Insolvent werden), sondern mündelsichere (!) Anlagen. Deren Risiko ist mit 0 (in Worten: „Null“) eingestuft. Vergleich deutsche Banken zu Kaupthing: gleich! Das einzige Risiko, dass hier auftritt, ist:
    zu 2.: das Risiko, dass die gewählte Bank durch Illiquidität die Anlagen nicht mehr auszahlen kann. Kaupthing hatte bis vor kurzem, beste Ratings und ist als eine der größten Banken in Skandinavien. Sollte der ungewöhnliche Fall eintreten, dass die Bank wirklich Pleite geht (ohne Rettungsmaßnahme, wie Aufkauf), dann greift der gesetzliche oder gar freiwillige Einlagensicherungfonds. Die freiwilligen Sicherungsfonds lassen wir hier mal außen vor, sie sind eben freiwillig. Vergleich deutscher Sicherungsfonds (90 % von 20.000 €) zu isländischem Sicherungsfonds (100 % von 20.887 €): 0:1 für Island.
    Die gebotenen Zinsen sind hier keine Ausdruck von höherem Risiko, sondern, geschäftliche Kalkulation. Wäre das Zinsniveau „normal“ dürfte es für kurzfristige Anlagen (Tagesgeldkonto) auch keine höhere Zinsen geben, als Sparbücher mit gesetzlicher Kündigungsfrist (3 Monate).

  4. badboyam 27. Oktober 2008 um 12:34 Uhr

    hallo leute,
    so in etwa habe ich auch an die frau kanzlerin geschrieben und die gleiche antwort bekommen.
    pech gehabt hätten sie mal ihr geld bei einer deutschen bank gelassen.zocker gehen risiken ein und werden dann auch mal betraft.

    die hoffnung stirbt zum schluss grüsse marco

  5. xyzam 28. Oktober 2008 um 09:55 Uhr

    Schon vor bald 3 Wochen hatte ich an die Bundeskanzlerin, den Bundespräsidenten, den Finanzminister und das Bafin geschrieben. Lediglich vom Bafin kam eine stereotype Antwort. Wie schade, dass alles so erschreckend deprimierend umsonst ist.

  6. xyzam 28. Oktober 2008 um 10:02 Uhr

    Zocker?

    Ja wer hat den gezockt? Waren es denn nicht die Banken, die uns in diese enorme Krise hinein gerissen haben und nun vom Staat unterstützt werden? Solche …dummen monopolkapitalistischen Äußerungen wie hier angesprochen, sollte man, wenn man in der Politik eine führende Rolle einnimmt, besser unterlassen.

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