Dr. Peter Struck antwortet auf abgeordnetenwatch.de

28. Oktober 2008

Lieber Daniel,

für Deine Zuschrift danke ich Dir.

Die isländische Kaupthing Bank ist nicht Teil der deutschen Einlagensicherung. Die Bundesregierung ist dennoch bestrebt, mit der isländischen Regierung zu einer Lösung im Hinblick auf Einlagen deutscher Sparer bei der isländischen Kaupthing Bank zu kommen. Sie wird sich dafür einsetzen, dass die Sparer aus Deutschland Entschädigungen gemäß der isländischen Einlagensicherung erhalten, falls es zum Entschädigungsfall bei der Kaupthing Bank kommen sollte. Ein Entschädigungsfall würde eintreten, wenn die isländische Aufsichtsbehörde feststellen sollte, dass die Bank nicht in der Lage ist, die Einlagen zurückzuzahlen, und die Entschädigungseinrichtung einspringen müsste.

Weitere Informationen findest Du auf der Seite des Bundesfinanzministeriums unter www.bundesfinanzministerium.de

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Peter Struck MdB

Link: http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_peter_struck-650-5518–f148406.html#frage148406

5 Reaktionen zu “Dr. Peter Struck antwortet auf abgeordnetenwatch.de”

  1. Nathalieam 28. Oktober 2008 um 15:55 Uhr

    Warum duzt der dich?

  2. besterFreundeinesBetroffenenam 28. Oktober 2008 um 16:11 Uhr

    weil ich auch SPD-Mitglied bín.

  3. screaperam 28. Oktober 2008 um 16:32 Uhr

    Hört sich positiv an!

    Zumindest so, als würde tatsächlich geholfen, wenns eng wird.
    Dnn mal gruß an den peter 😉

  4. eingefrorenam 28. Oktober 2008 um 18:24 Uhr

    Kannst Du bitte mal den lieben Peter fragen, wieso er schreibt: „Die isländische Kaupthing Bank ist nicht
    Teil der deutschen Einlagensicherung. Die Bundesregierung ist dennoch bestrebt mit …“
    Das mit der Einlagensicherung ist bekanntlich richtig. Aber von dieser Bedingung, Mitglied des deutschen
    ESF zu sein, war weder in der oeffentlichen Ankuendigung der Kanzlerin („alle deutschen Sparer…“)
    am 5. Okt. noch bei dem folgenden TV-Auftritt von Minister Steinbrueck und seinem Staatsekretaer die Rede.
    Diese Einschraenkung wurde erst spaeter eingefuehrt und dient jetzt dazu, uns draussen zu halten.
    Frag‘ doch mal Herrn Struck, wie man Vertrauen zu Politikern entwickeln soll, wenn diese so offen
    demonstrieren, dass ihre Aussagen von gestern heute nichts mehr wert sind.

  5. oertheedgeam 28. Oktober 2008 um 23:18 Uhr

    Ganz genau, „eingefroren“. Der Antwort des Abgeordneten Troost [1] war auch noch zu entnehmen, dass es auch in Deutschland 33 Privatbanken gibt, die nur Teil der gesetzlichen Einlagensicherung sind, bei denen also im Schadensfall nur 20.000 bzw. 90% garantiert sind. Kaupthing bietet ja bekanntlich auf dem Papier 20.887 zu 100%.

    Ich vermag deshalb nicht zu erkennen, warum bei der europäischen Kaupthing der zugesagte „Schutzschirm“ nicht greifen soll, bei den deutschen Minimalsicherern aber schon. Bei Letzteren muss der Staat, um bei Insolvenz auf 100% aufzustocken ja sogar noch mehr zuzahlen als bei Kaupthing. Im Großen und Ganzen sind die deutschen Minimalsicherer und Kaupthing auf einer Stufe!

    Wenn der Staat bei Kaupthing nicht helfend eingreift, falls es zur Insolvenz kommt uind die Insolvenzmasse nicht reicht, unsere Einlagen zu 100% zurückzuzahlen, wann will er denn bitte eingreifen?

    Beste Grüße

    [1] http://kaupthing-edge.helft-uns.de/2008/10/27/antwort-auf-ihren-offenen-brief-dr-axel-troost-mdb/

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