Island wendet Staatsbankrott ab

17. November 2008

Island hat Kreditzusagen über vier Milliarden Euro zur Vermeidung eines Staatsbankrotts. Ministerpräsident Geir Haarde teilte in Reykjavik mit, dass neben der für Mittwoch fest zugesagten Bewilligung von zwei Milliarden Dollar (1,6 Milliarden Euro) durch den Internationalen Währungsfonds weitere drei Milliarden Dollar (2,4 Milliarden Euro) von befreundeten Staaten bereitgestellt werden.

Quelle: http://www.bild.de/BILD/news/telegramm/news-ticker,rendertext=6495810.html

Ich bin zwar kein wirklicher Bild-Fan, muss aber sagen, dass deren Ticker mit am schnellsten ist. Hoffe man liest das auch bald bei anderen Agenturen!

Eine Reaktion zu “Island wendet Staatsbankrott ab”

  1. xyzam 18. November 2008 um 06:31 Uhr

    Auch hier neues vom Loch am Pol:

    http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:Isl%E4nder-erwarten-baldige-Garantie-L%F6sung-f%FCr-deutsche-Bankkunden/440347.html
    Zitiert:
    Die rund 30.000 deutschen Kunden der zusammengebrochenen isländischen Kaupthing-Bank können auf baldige und umfassende Entschädigungszahlungen hoffen. …
    … „spätestens in einigen Wochen“ mit einer entsprechenden Lösung zu rechnen.
    … Ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums sagte dem „Handelsblatt“ (Dienstag), es gebe Anlass zur Hoffnung, dass auch darüber hinausgehende Einlagen deutscher Kunden entschädigt werden.
    Für deutsche Kunden der früheren Kaupthing-Bank sollen für höhere Einlagen als die garantierten 20.800 Euro Verkaufserlöse von Auslandsaktivitäten an die Kunden weitergeleitet werden. …

    http://www.morgenpost.de/printarchiv/wirtschaft/article980326/Islaender_erwarten_Garantie_fuer_deutsche_Bankkunden.html

    http://www.i-kredit.com/news/2008/11/17/koennen-deutsche-kunden-der-kaupthing-edge-bank-bald-aufatmen/

    http://www.kurier.at/geldundwirtschaft/268341.php
    Zitiert:
    In Deutschland hoffen die rund 30.000 Kunden der zusammengebrochenen isländischen Kaupthing-Bank auf baldige und umfassende Entschädigungszahlungen. „Spätestens in einigen Wochen“ sei mit einer entsprechenden Lösung zu rechnen, sagte ein Sprecher des Einlagensicherungsfonds in Reykjavik am Montag. Man hoffe, dass die ausstehenden Beträge von insgesamt 300 Millionen Euro vollständig abgedeckt werden könnten, auch wenn einzelne Einlagen über den garantierten 20.800 Euro liegen sollten.

    http://www.geldio.de/news/kaupthing-edge-deutsche-kunden-koennen-aufatmen-3174
    Zitiert:
    Ferner soll es Anlass zur Hoffnung geben, dass auch darüber hinausgehende Einlagen, also Einlagen über 20.900 Euro durch die isländische Einlagensicherung entschädigt werden, teilte der Sprecher weiter mit.

    http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2008-11/12390261-kaupthing-bank-entscheidung-vor-iwf-sitzung-am-mittwoch-001.htm
    Zitiert:
    … Weder das Bundesfinanzministerium noch die Finanzaufsicht Bafin bestätigten auf Anfrage des ‚Tagesspiegels‘ am Montag die Aussage der Bank, es werde an einem konkreten Abkommen mit den deutschen Behörden gearbeitet. ‚Am Status quo hat sich nichts geändert‘, sagte eine Sprechering des Ministeriums der Zeitung. ‚Es gibt noch keine konkrete Lösung.‘ Ein Bafin-Sprecher wollte sich zur Mitteilung der Bank nicht äußern.

    http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5jyJIhXYpZ4wSEOnBtmJ92TOpv4mg

    http://www.aschaffenburg24.de/default.aspx?ID=4817&showNews=306299
    Zitiert:
    … Deutsche Kunden der in Not geratenen isländischen Kaupthing-Bank werden ihre Einlagen bis zu einer Summe von 20 900 Euro erhalten. Das sagte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums auf Anfrage des «Handelsblatts» (Dienstagausgabe). Es gebe Anlass zur Hoffnung, dass auch darüber hinausgehende Einlagen durch die isländische Einlagensicherung entschädigt werden, sagte er weiter.

    Meine Meinung:
    – Von Auszahlungen bis 20880,- in Kürze kann man wohl ausgehen.
    – Ob und wann darüber hinaus bis max. Einlagenhöhe ausbezahlt wird, bleibt weiter offen. Da liegt offensichtlich noch viel dazwischen.
    – Die Bundesregierung bleibt weiter – jedenfalls doch uns gegenüber – desinformativ (wieso?, weshalb?). Aber man äußert sich erstmals zaghaft und anscheinend laufen doch Verhandlungen. Sie sieht sich möglicherweise langsam in Zugzwang gegenüber den anderen EU-Staaten und vielleicht auch uns. Denn die anderen Länder üben offensichtlich im Interesse ihrer Sparer mehr Druck aus auf Island.

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