Handelsblatt: IWF bewahrt Island vor Staatsbankrott

20. November 2008

Diesmal scheinen sich IWF, Island und EU endgültig einig zu sein, lässt sich dem Handelsblatt hier entnehmen.

Verwendungszweck der ersten Kredite: ,,Neben der Auszahlung der ausländischen Sparer soll mit den Krediten zunächst die isländische Krone stabilisiert werden. Sie hat seit Jahresbeginn fast 70 Prozent ihres Wertes gegenüber Dollar und Euro eingebüßt. Das sei die dringlichste Aufgabe, sagte der isländische Premier Geir Haarde dem Handelsblatt.“

Die Zahlen zur wirtschaftlichen Horrorsituation in Island: Leitzinsen auf 18 % (Kredite teuer), Verlust des Wertes der Währung in Höhe von 70%, Inflation von 15 %, voraussichtliche harte Rezession im nächsten Jahr (Wirtschafts,,wachstum“ -10 %).

Weitere Berichte zum Thema auch von Süddeutscher Zeitung (hier), rp-online (hier), Wetterauer Zeitung (hier), Schweizer Fernsehen (hier) und finanz-geld.de (hier).

21.11.: Siehe auch den Bericht im Kölner Stadtanzeiger (hier).

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