ARD berichtet am 07.12.2008 über uns

4. Dezember 2008

Wir haben heute für den „Bericht aus Berlin“ in ARD gedreht. Die Sendung wird am 07.12.2008 um 18.30 Uhr ausgestrahlt.

Nähere Infos zu der Sendung hier

Die Pressemitteilung über die Themen hier

Da dieses Thema sehr kontrovers in der Redaktion diskutiert wird, kann es auch sein, dass kritische Töne geäußert werden.

6 Reaktionen zu “ARD berichtet am 07.12.2008 über uns”

  1. Janam 5. Dezember 2008 um 19:33 Uhr

    Tja, der Pressetext zeigt schon, in welche Richtung der Bericht geht. Da dürfen die NikolausFeste und Lambsdörffer nochmal zum Schlachtfest antreten. 🙁

  2. hbrosam 6. Dezember 2008 um 21:51 Uhr

    Zur kontroversen Diskussion in der ARD-Redaktion möchte ich hinzufügen, dass wir Tagesgeld bzw. Festgeld angelegt haben und nicht Zertifikate, Genuss-Scheine etc..Lambsdörffer haben überhaupt den Mund zu halten, werden deren Pensionen doch voll aus Steuermitteln bezahlt. Auch die Möllers sollen kleinlaut beidrehen, denn die dicken Bonuszahlungen werden noch dazu von der Steuer abgesetzt und zum Großteil vom Steuerzahler bezahlt.
    Einen Satz zu unseren Gewinnen:

    5,65% Zinsen – 3,8% Inflation – Zinsabschlag 0,30*5,65% – Zuschlag für Soli – Zuschlag für Kirchensteuer ergibt:

    5,65% -3,8% – 0.30*5,65% – 0,30*0,06*5,65% – 0,30*5,65*0,09 =- 0,1%
    Also noch immer einen Verlust. Zur Zeit gibt es mehrere Banken z. B. die Postbank, die 5,5% Zinsen bezahlt. Es ist keine Todsünde sein erspartes Geld vor Inflation zu schützen und den Banken, die hohe Bonuszahlungen an ihre Vorstände zahlen kein Geld anzuvertrauen.
    Nur der Staat verdient durch Inflation, das wissen auch die Lambsdörffer.
    MfG. hbros

  3. Reineram 6. Dezember 2008 um 23:04 Uhr

    Hallo,
    wenn das Thema kontrovers bei Herrn Deppendorf diskutiert wird, hat man
    eventuell vergessen : die Kaupthing Kunden erhalten ihre Einlagen nicht
    aus Steuergeldern der deutschen Steuerzahler! Die Bundesregierung setzt
    mit einem Kredit lediglich die isländische Regierung in die Lage, ihren
    isländischen Einlagensicherungsfonds zu stützen, damit der die vorgeschriebene Rückzahlung der Einlagen an die deutschen KE Kunden vornehmen kann. (Wenn
    das Einlagen in jeder Höhe sein werden, sei Herrn Steinbrück Dank !)
    Kredite an Staaten werden verzinst und stehen irgendwann zur Rückzahlung an ! Wo
    also sieht die Redaktion der ARD einen Anlass zu kontroverser Diskussion ?
    Apropos Zinsen: die KE DE Kunden erhalten nach Aussage eines Mitarbeiters
    des isländischen Einlagensicherungsfonds ihre Rückzahlung einschliesslich
    Zinsen lediglich bis Ende Oktober 2008. Seit Anfang November warten wir alle
    zinsfrei? Wie lange noch???
    RB

  4. Dirkam 6. Dezember 2008 um 23:05 Uhr

    Mal sehen, was sie von uns bringen, aber wir haben ganz klar Stellung bezogen!

  5. Nathalieam 6. Dezember 2008 um 23:07 Uhr

    Dirk war schneller, somit schließe ich mich seinem Kommentar an und habe „das letzte Wort“.

  6. xyzam 8. Dezember 2008 um 21:12 Uhr

    Bei dem in unserem Land so sehr konträren und allerseits frostigen Sozialklima bin ich überzeugt, die Bundesrepublik hätte sich nicht die für vollständige Rückzahlung unserer Einlagen eingesetzt, wenn sie nicht genötigt gewesen wäre, mit den anderen Ländern mitzuziehen. Dass nun Vertreter gewisser Interessengruppen Gift und Galle spucken, nachdem wir – wie auch immer und immer noch nur sehr wahrscheinlich – unser gesamtes Geld wieder bekommen werden (den Zinsausfall mal vergessen), ist abzusehen. Wäre es doch den restaurativen Kräften unserer Kapitalwirtschaft lieber gewesen, man hätte an uns ein abschreckenderes Exempel statuiert, als nun geschehen, damit alles schön bei den inländischen Banken und unter deren Zinsdiktat verbleibt. Da hätte der Teufel nur allzu gerne den Beelzebub ausgetrieben. Es war doch nicht die Kaupthing Bank der Auslöser der Bankenkrise, obwohl mitschuldig.

    Merken wir uns für die Zukunft genau, was mit uns geschehen. Und lassen wir uns nicht in jene Ecke treiben, in der man uns haben will. Und vielleicht war und ist man uns Amerika auch grundsätzlich um einiges voraus. Denn wer bei solchen Krisen die Zeche bezahlt, das sind in jedem Fall die Sparer. Man sollte Schulden machen, dass die Schwarte kracht. Dann kann es wirtschaftlich gerne bachabwärts gehen.

    Doch nicht zuletzt. Wenn wir einmal alles hinter uns haben, so sollten wir auch die Qualität besitzen, zu danken. Unser Dank sollte nicht übertünchen, was geschehen. Aber er sollte auch gemeinsam erfolgen, von Herzen kommen und angemessen sein.

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