Obwohl die Abwicklung ziemlich zügig lief: GB will bei Einlagensicherung noch besser werden!

10. Januar 2009

Zur Erinnerung: Die britische Einlagensicherung hat die Entschädigung der britischen Sparer vorfinanziert, obwohl auch die britischen Sparer nur über den isländischen Einlagensicherungsfonds abgesichert waren.

Die Vorschläge der britischen Finanzaufsicht (FSA) zur Verbesserung des Auszahlungssystems nach der IceSave- und Kaupthing Edge-Erfahrung sind:

  • Geld soll binnen 7 Tagen ausgezahlt werden. Dazu müsse ein neues IT-System her. Veranschlagte Kosten: Umgerechnet über 1 Mrd. €
  • ,,Bruttoauszahlung“: Sparer sollen ihre Einlagen auch dann bis zur garantierten Höhe zurück bekommen, wenn sie auch Schulden bei der betreffenden Bank haben (z.B. Kreditkartenschulden)
  • Klare Informationen für Investoren, welches Kreditinstitut zu welchem gehört. Auszahlungen sollen auf umgerechnet ca. über 6o.000 € pro Kreditinstitut beschränkt werden (anstatt Beschränkung durch Marktführer).
  • Banken sollen aktuelle Informationen über ihre Kunden bereithalten, um eine schnelle Bearbeitung der Ansprüche sicherzustellen.

Zum Bericht (auf Englisch) geht es hier. Weitere Erläuterungen der FSA im Bericht hier.

Trackback URI | Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben

Du musst angemeldet sein, um kommentieren zu können.