Trotz einigen Ausschreitungen: Große Mehrheit der Isländer bleibt hilfsbereit und friedlich

26. Januar 2009

Überwiegend friedliche Proteste

Dies bestätigte der Polizeipräsident Geir Jon Thorisson. Als am Mittwochabend Steine gegen Gebäude und Polizisten flogen, gingen friedliche Demonstranten zu den Steinewerfern und redeten auf sie ein, diese Aktionen zu unterlassen. Ebenso stellten sich friedliche Demonstranten demnach erfolgreich schützend vor bedrängte Polizisten. Die Steinewerfer seien hingegen bereits polizeibekannt. Siehe den Bericht (auf Englisch) hier.

Britische Rentner bekommen Hilfe aus Island

1 von 3 britischen Rentern lebt in absoluter Armut und 1 von 12 britischen Rentnern ist in Gefahr, wegen der winterlichen Kälte zu sterben. Diese Zahlen sind nicht aus der Luft gegriffen, denn zwischen Dezember 2007 und März 2008 starben 25.000 ältere Menschen an kältebedingten Krankheiten. Dies hat sich auch auf Island, das eng mit Großbritannien verbunden ist, herumgesprochen. Eine große Spendenaktion und eine große Welle der Hilfsbereitschaft brachten trotz der eigenen bedrohlichen Lage führten zu einem ganzen Schiffscontainer voller gespendeter Wollsachen. Siehe den Bericht auf Englisch hier.

Orangene Bewegung gegründet

Als Reaktion auf die Ausschreitungen hat sich die neue Protestbewegung “Orange“ gegründet, deren Vertreter sich bereits mit Polizeivertretern getroffen hätten. Diese Demonstranten würden sich orange kleiden, um – ähnlich der weißen Flagge – ihre friedliche Haltung zu zeigen. Orange sei ein friedliches Symbol des Wandels und sei mit keiner isländischen Partei verbunden, sodass die Bewegung keine Unterstützungsbewegung für eine bestimmte Partei sei. Es seien aber Neuwahlen so schnell wie möglich erforderlich. Siehe den Bericht von IceNews hier (auf Englisch).

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