The Herald: Isle of Man ist bereit für die Zustimmung zum Entschädigungsverfahren Isländische Bank

18. Februar 2009

Langsam wird es klarer, wie sich die enorme Summe von umgerechnet ca. 900 Mio. € an Kundengelder bei der Kaupthing-Tochter auf der Isle of Man zusammensetzt: Nur umgerechnet etwas mehr als 190 Mio. € waren Spareinlagen bzw. Sparbriefe, der Rest in großen Summen in Anleihen angelegt. Für die Entschädigung wurden bereits umgerechnet  ca. 165 Mio. € von der Regierung und ca. 220 Mio. € von den Finanzinstitutionen der Insel bereitgestellt. Wie hoch die Entschädigung letztendlich ausfallen wird, hängt davon ab, wieviel von dem Vermögen, das die die britische Regierung in London eingefroren hat, der KS&F Isle of Man zurücküberwiesen wird.  Siehe den Bericht von The Herald (auf Englisch) hier.

Zum geplanten Entschädigungsverfahren der Isle of Man siehe bereits hier.

Analysten sehen die Insel gut gewappnet in der Finanzkrise. Siehe Telegraph (auf Englisch).

In der Tat hat die Regierung der kleinen Insel bereits einiges für die Kunden der dortigen Kaupthing-Tochter getan: Anhebung der Einlagensicherung auf umgerechnet ca. 55.000 €, Vorabentschädigung bis zu je umgerechnet ca. 11.000 €, einen Rückzahlungsplan, bei dem alle Spareinlagen vollständig und andere, äußerst hohe Anlagesummen mit mindestens 65% erstattet werden sollen.

Trackback URI | Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben

Du musst angemeldet sein, um kommentieren zu können.