Luxemburgische Finanzaufsicht überrascht über fehlende Informationen

7. März 2009

Nachdem es zuletzt hieß, dass die isländische Regierung bereits im Februar und April 2008 vor einem Bankenzusammenbruch gewarnt wurde (siehe unsere Artikel vom 02.03. und 05.03., zeigte sich nun die luxemburgische Finanzaufsicht überrascht, dass diese Informationen nicht an sie weitergeleitet wurden. Ein Angestellter, der anonym bleiben möchte, erklärte:  Man könne heute zwar schwer sagen, welche Schritte man damals eingeleitet hätte – es sei natürlich einfacher, wenn man hinterher schlauer sei. Hätte man allerdings diese Informationen gehabt, hätte man allerdings alles getan, um die Konten der Kunden zu schützen. Man hätte der Tochter untersagen können, Geld an die Muttergesellschaft zweiterzuleiten, die Kreditvergabe beschränken und der Bank aufgeben können, ihre Größe der Bank zu verringern.

Siehe newsfrettir.com

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