Postkarte an Wirtschaftsminister

9. März 2009

Hallo,
hatte letzte Woche eine Postkarte an das Bundeswirtschaftsministerium, Hr. zu Guttenberg geschickt und heute folgende Antwort erhalten:
"bei der KE Deutschland handelt es sich nicht um eine Tochtergesellschaftder KE Bank hf., Reykjavik/Island, wie in einigen anderen europäischen Ländern, sondern um eine unselbständige Niederlassung. Sie unterliegt sowohl der isländischen Finanzaufsicht als auch der isländischen Einlagensicherung. Die isländische Finanzaufsichtz hat am 30. Oktober 2008 den Entschädigungsfall für die Kaupthing Bank hf., Reykjavik/Island bekanntgegeben. Ich gehe davon aus, dass Sie Ihre Ansprüche bei der isländischen Einlagensicherungseinrichtung geltend gemacht haben.Die Bundesregierung steht weiterhin zu Ihrem Angebot, an Maßnahmen einer Vorfinanzierung mitzuwirken, mit deren Hilfe die isländische Einlagensicherung ihren Verpflichtungen gegenüber den betroffenen Einlegern in Deutschland nachkommen kann. Nach Auskunft des Bundesministeriums der Finanzen, das… federführend zuständig ist, sind die komplexen Verhandlungsführungen mit Island derzeit jedoch noch nicht abgeschlossen." War das jetzt was neues?! Na ja, aber ich denke, daß ich wohl nicht die einzige war, die auch den Wirtschaftsminister an unserem Problem hat teilhaben lassen. Wollen wir mal hoffen, daß das federführende Finanzministerium in den komplexen Verhandlungsführungen, die ja nun schon recht lange andauern, endlich mal zur (positiven) Entscheidung für uns Anleger kommt!

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