Absage Bayrischer Rundfunk – Hr. Stefan Meining

17. März 2009

Sehr geehrter Herr Schwarz!

Ich möchte Sie bitten, die folgende Mail in Ihr Forum zustellen:

Sehr geehrte Damen und Herren!

Für die vielen Emails, die Anrufe und nicht zuletzt für das Vertrauen, dass Sie mir geschenkt haben, möchte ich mich sehr herzlich bedanken. In den letzten beiden Tagen haben sich sehr viele von Ihnen an mich gewandt. Aus diesem Grund möchte ich Sie bitten zu verstehen, dass ich mich nicht bei jedem von Ihnen persönlich melde und stattdessen diesen Weg wähle.

Nach zahlreichen Recherchegesprächen mit den verschiedensten Beteiligten haben meine Kolleginnen, Kollegen und nicht zuletzt ich den Eindruck gewonnen, dass womöglich in den nächsten Tagen mit einer Regelung bezgl. Ihrer Einlagen zu rechnen ist. Aus diesem Grund werde ich zunächst auf eine journalistische Umsetzung Ihrer berechtigten Anliegen verzichten.
Sollte dies nicht der Fall sein, werde ich mich erneut an Sie wenden.

Mit freundlichen Grüßen,

Stefan Meining

6 Reaktionen zu “Absage Bayrischer Rundfunk – Hr. Stefan Meining”

  1. das war knappam 17. März 2009 um 18:11 Uhr

    Danke für die Info. Und bei mir keimt vorsichtiger Optimismus.

  2. DanielPam 17. März 2009 um 18:51 Uhr

    Ich glaub, da is nichts dran. Die ‚verschiedensten Beteiligten‘ haben den Journalisten sicher mit den gleichen Phrasen abgespeist wie auf der Kauthing-Seite zu lesen ist…es wird intensiv nach einer Lösung gesucht und so.
    Schenkt man diesem Glauben und kennt die Vorgeschichte nicht im Detail, könnte man so tatsächlich den Eindruck gewinnen, in den nächsten Tagen ‚womöglich‘ eine Lösung präsentiert zu bekommen – aber diesen Eindruck hatte man schon vor Monaten…

  3. akbabaam 17. März 2009 um 19:00 Uhr

    Für Optimismus, auch vorsichtigen, bin ich immer zu haben. Gibt es dafür konkrete Anhaltspunkte außer dieser Mitteilung im Rahmen der Absage der Bayerischen Rundfunks ?

    Anmerkung Dirk: Verhalten optimistisch kann man sein. Geben wir den Leuten einfach noch ein paar Tage. Trotzdem werden wir weiterhin aktiv sein, mit Terminen bei Politikern, E-Mails, Anrufen. Alles andere was ich hier schreiben könnte, wäre reine Spekulation und nicht förderlich. Der Pressekontakt bleibt auch weiterhin dran und wird, sollte sich nichts tun auch wieder investigativ aktiv 😉

  4. Nathalieam 17. März 2009 um 19:31 Uhr

    Als wir das letzte Mal so eine Info bekommen haben, kam kurz danach das Steinbrück-Versprechen. Na ja, es hat nicht viel genutzt, denn bis heute ist unser Geld noch nicht auf dem Konto. Wollen wir diesmal hoffen, dass die Info, die wir bekommen sollen, auch wirklich zeitnah umgesetzt wird.

  5. xyzam 17. März 2009 um 21:11 Uhr

    Den „Eindruck“, „dass womöglich in den nächsten Tagen mit einer Regelung betr.
    Ihrer (d. h. unserer) Einlagen zu rechnen“ sei, kann ein gewievter Optimist auch aus der Kaupthing-Mitteilung vom 12.03.2009 herauslesen. Aber in Sachen Optimismus tun wir uns leider mittlerweile recht schwer. Vielleicht ist´s wieder einmal nur ein neuer Vers im alten Lied. Deshalb, wer nicht mit singt, heißt auch nicht Störenfried. Warten wir´s einfach ab. Wir warten ja sowieso. Schaden kann es also auch nicht. Wie schon sinngemäß in der Kaupthing-Mitteilung gesagt, ob wir nun einen Handstand machen und dabei die Beine herunter hängen lassen oder unsere Sache vertreten, bleibt egal. Denn alles geschieht über unsere Köpfe hinweg. Und hinterher wird man uns vielleicht noch sagen: Geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Denn Sorge macht auch die Formulierung „Regelung betreffend Ihrer Einlagen“ – also nicht betreffend der Auszahlung. Letztlich, ich denke, Herrn Meining und seinem Team hat man auch keine besseren Informationen vermittelt, als jene unkonreten in der Kaupthing-Mitteilung. Und die Gegenseite hat erst einmal wieder die Presse zum Schweigen gebracht und Ruhe vor uns und Zeit gewonnen.

  6. MiKaam 18. März 2009 um 09:43 Uhr

    Würde mich mir den Sachverhalt unbelastet anschauen, käme ich auch auf die Idee, dass sich bald was tut. Wenn man seit Monaten mit den gleichen Phrasen und Hoffnungen hingehalten wird, glaubt man das einfach nicht mehr. Bleibt neben unseren Aktionen nur hoffen. Hoffen wir…

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