Dieser Artikel widerlegt endgültig Behauptungen der Bundesregierung

23. März 2009

In akutellen Rundschreiben kann man immer wieder Folgendes lesen (siehe z.B. unseren Artikel vom 07.03.):

Die im UK und in NL tätigen isländischen Banken haben von diesem “Topping Up” Gebrauch gemacht mit der Folge, dass für die Durchführung die dortigen Einlagensicherungssysteme zuständig sind. Nachdem in D gesetzlich – wie auch ISL – nur das in der Richtlinie vorgesehene Minimum von 20.000 € abgesichert wird, bestand insoweit für ein “Topping Up” kein Raum.

Dies wird im Bericht einer Anwältin und Finanzexpertin bei Business Daily Africa widerlegt (sinngemäß übersetzt):

Die entscheidende Frage zu dieser Zeit war, ob diese Sparer [der isländischen Banken in GB] unter die UK Einlagensicherung fielen – das Financial Services Compensation Scheme (FSCS).

Im Falle von Kaupthing Singer & Friedlander – die als Tochtergesellschaft in England tätig war – hätten die Sparer vom FSCS profitiert, da die Tochtergesellschaft als Heimatbank eingetragen war.

Im Fall von Icesave jedoch, das als eine Niederlassung in England tätig war, hätten die Sparer nicht vom FSCS profitiert und hätten sich an den isländischen Einlagensicherungsfonds wenden müssen, der in keinster Weise dafür ausgerüstet war, Absicherung für all die auswärtigen Ansprüche von Icesave-Sparern zu bieten.

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