Haben Bankmanager noch Moral?

28. März 2009

ich behaupte nein.

obwohl sie ihre Bankinstitute in die Pleite geführt haben, kassieren sie noch Millionen als Prämien und schämen sich noch nicht einmal dafür. Während wir schon seit Monaten auf unsere Spareinlagen warten, feiern diese Ihren Privaten Erfolg zu Lasten von uns Steuerzahler.

Hat schon  jemand nachgerechnet, welchen Zinsgewinn alleine die DZ-Banke für unsere Gelder einstreichen wird ?

Für die Beteiligten Banken ist es doch ein lukratieves Geschäft mehr als 308 Millionen Euro ohne Zinszahlungen bei sich zu behalten. Da fällt diesen schamlosen Gesellen sicherlich noch einiges ein, mit der man die Auszahlungen noch weiter verzögern kann.

Was haltet ihr von der Idee, sich bei seiner Eigenen Hausbank über ein soches Verhalten zu beschweren.

Anmerkung Dirk: Nicht viel, da ich nicht gerne Textkonserven von vorgefertigten Antwortschreiben lese. Der Weg über die Öffentlichkeit ist immer wirksammer.

Eine Reaktion zu “Haben Bankmanager noch Moral?”

  1. JoWaLoam 29. März 2009 um 13:08 Uhr

    Hallo Heindieter,

    ganz so einfach ist es mit den Prämien und Boni nicht.
    Wer schon mal im Aussendienst gearbeitet hat, kennt das Dilemma.
    Man bekommt ein kleines Grundgehalt (oder auch nicht) und den Rest zum Lebensunterhalt muß man sich mit Prämien, Provision oder eben Boni dazuverdienen.

    Wenn man also eine größere Anschaffung plant, ist es sehr verlockend, einer achtzig jährgen Oma eine Lebensversicherung, einen Bausparvertrag oder DEKA-Fonds aufzuschwatzen (die letzeren beiden kenne ich von der Sparkasse!).

    Wenn die Boni von Geschäften enstanden, die Gewinnbringend für die Banken waren, ist eine Auszahlung eigentlich in Ordnung (natürlich müssen die Boni mit denen von Negativ-Gschäften verrechnet werden!).

    Was mit uns gerade passiert ist eine große Sauerei, wie sie wohl noch nie im Bankengeschäft vorgekommen ist.
    Man kann den Bankmanagern nicht mal eine juristische Schuld zuweisen, da alles im Rahmen bestehender Gesetze bleibt.

    Jeder arbeitet nach Vorschrift, die allgemeinen Geschäftsbedingungen werden eingehalten, doch dummerweise hat man irgendwie die Sparer, bzw. Anleger vergessen, die inzwischen verhungern.

    Ich zweifle inzwischen sehr daran, daß wir je wieder einen Cent unseres sauer verdienten, versteuerten und vom Munde abgesparten Eigentum wiedersehen.

    Früher hatte ich als Hausbank die Sparkasse.
    Kaum hatte man ein paar Mark bzw. EURO auf dem Girokonto (für das man heute noch Grundgebühren und Gebühren für jede Überweisung zahlen muß), wurde ich vollgetextet: Kaufe DEKA-Fonds, mache einen Bausparvertrag usw. usw.
    Was die Sparkasse wohl als „Service an dem Kunden“ sieht, habe ich mehr als Belästigung oder schon teilweise als Nötigung empfunden.
    Deshalb habe ich alle meine Konten bei der Sparkasse geleert, gekündigt und nach Alternativen gesucht.
    So eine lukrative Alternative war … die Kaupthing-Edge-Bank GmbH, abgesichert durch den isländischen Einlagensicherungsfonds eines aufstrebendes Inselstaates.
    Sogar von der „Schweiz Nordeuropas“ wurde vor gar nicht allzu langer Zeit geredet.

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