The Guardian: Isländische Banken kämpfen mit harten Bandagen mit britischen Unternehmen

31. März 2009

,,Sie sind sehr aggressiv“, wird z.B. eine Person zitiert, die direkt an Neuordnungsvereinbarungen mit isländischen Banken beteiligt sind. So wurde z.B. JJB Sports, die einen Kredit von umgerechnet ca. 66 Mio € an Lloyds, Barclays und Kaupthing nicht zurückzahlen können, von Lloyds und Barclays eine weitere Finanzierung in Höhe von je umgerechnet ca. 27 Mio. € angeboten bekommen, von Kaupthing allerdings nicht (zum Thema JJB Sports führt weitergehend unser Artikel vom 19.01.).

Dieser neue harte Kurs werde gefahren, um so viel Geld wie möglich zu sichern. Kristján Óskarsson, Mitglied des Resolution Committee von Glitnir meinte, dass man die Interessen in einigen Dachgesellschaften in einem Höchstmaß sichern wolle und nicht wie die Feuerwehr Vermögenswerte verkaufen werde.

So hat die Landsbanki Darlehen gegenüber Baugur zurückfordert, was zur Zwangsverwaltung von britischen Baugur-Unternehmen wie House of Fraser, Hamleys und Iceland food group geführt hat (zu diesem Thema führt weitergehend unser Artikel vom 13.03.). Entsprechend verfuhr Kaupthing mit Mosaic (zu diesem Thema führt weitergehend unser Artikel vom 07.03.). Auch Refresco schuldet Kaupthing Geld.

Ebenso könnten die Übernahmen der englischen Fußballklubs West Ham United und Tottenham Hotspur von den isländischen Banken Kaupthing und Landsbanki finanziert sein, sodass auch auf diese noch harte Zeiten zukommen könnten…

Siehe den ganzen Bericht bei The Guardian (in Englisch).

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