Untersuchungsausschuss des britischen Parlaments kritisiert Anwendung der Anti-Terror-Gesetze

5. April 2009

Ein Untersuchungsausschuss des britischen Parlaments, der sich mit Ereignissen in der isländischen Wirtschaft und ihren Einwirkungen auf die britische Wirtschaft befasst, kritisierte die Anwendung der Anti-Terror-Gesetze gegen die isländische Landsbanki als ,,unnötig scharf“. Die Anti-Terror-Gesetze müssten überarbeitet und klarer gefasst werden.

Schatzkanzler Alistair Darling habe die Worte des isländischen Finanzministers falsch interpretiert. Der Ausschuss widersprach der Einschätzung von Mr. Darling, Island sei nicht gewillt gewesen, seine Verpflichtungen zu erfüllen.

In isländischen Medien wurde kritisiert, dass sich der Bericht des Untersuchungsausschuss nur auf den britischen Schatzkanzler und die britische Regierung als Ganzes bezog, während Premierminister Gordon Brown, der den Einsatz des Gesetzes mit starken Worten verteidigt hatte, überhaupt nicht erwähnt werde.

Siehe Bericht 1 und Bericht 2 von IceNews (beide auf Englisch).

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