Droht die isländische Situation auch uns?

7. April 2009

Der Chefredakteur eines Finanzbriefes sieht die Gefahr einer Hyperinflation auch im Euro-Raum. Dazu empfiehlt er ein Buch eines Kollegen. Dies ist ausdrücklich keine Kaufempfehlung von helft-uns für dieses Buch. Wer dies für sinnvoll und gewinnbringend hält, kann es sich kaufen – wer nicht, der kann es bleiben lassen. Alles weitere bei Finanznachrichten.de.

Staatsbankrott – Wann kommt die nächste Währungsreform?

Liebe Leser,

sicherlich haben die meisten Länder bis jetzt alles Mögliche getan, um die Wirtschaft wieder in ruhigeres Fahrwasser zu bringen. Aber was ist denn, wenn all diese riesigen Milliardensummen nicht helfen? Dann müssen wir uns sicherlich auf den einen oder anderen Staatsbankrott einstellen.

Noch klingt das sehr weit weg, aber erinnern Sie bitte zurück an den vergangenen Herbst: da stand Island kurz vor dem Kollaps. Auch in Ungarn konnte der Staatsbankrott erst durch eine Intervention des Internationalen Währungsfonds gestoppt werden. Nun ist es in den vergangenen Monaten um beide Länder ruhig geworden, aber bei einem können Sie sicher sein: Die Probleme haben sich nicht in Luft aufgelöst. In Ungarn hat erst kürzlich der Ministerpräsident Ferenc Gyurcsány das Handtuch geschmissen und der Forint, die ungarische Währung, hat allein seit dem Jahresanfang zum Euro mehr als 25% an Wert verloren.

In Island kam es erst vor einigen Wochen zu öffentlichen Auseinandersetzungen und die deutschen Kunden der vom isländischen Staat übernommenen Kaupthing Bank warten immer noch auf die Auszahlung ihrer Einlagen.

Dies wird von der Öffentlichkeit jedoch kaum noch wahrgenommen, denn es gibt fast jeden Tag neue Krisenherde und so verschwinden diese Geschichte aus den Schlagzeilen – aber sie sind weiter da.

Schauen wir auf die Staatsverschuldung der USA gehen uns fast schon die Zahlen aus: Mittlerweile schiebt die größte Volkswirtschaft der Welt einen Schuldenberg von rund 11 Billionen Dollar vor sich her. Wie dieser Berg jemals wieder abgebaut werden soll, darüber schweigt sich Barrack Obama, der Hoffnungsträger im Weißen Haus noch aus.

Klar ist: Auch Staaten können bankrott gehen und eine Währungsreform ist dann der letzte noch mögliche Schritt. Die Kriegsgeneration kann sich noch gut an die letzte Währungsreform in Deutschland im Sommer 1948 erinnern. Durch die vielen Erzählungen meiner Großeltern ist mir dieses Ereignis auch gut bekannt.

Aber es gibt auch aktuell die Gefahr des Staatsbankrotts. Mein Kollege Günther Hannich hat genau dazu ein spannendes Buch geschrieben, in dem er ganz detailliert und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen die Dinge beim Namen nennt. Lesen Sie heute einen kurzen Auszug aus dem Buch.

Bis morgen,
Heiko Böhmer
Chefredakteur „Privatfinanz-Letter“

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