Zum wirtschaftlichen Erholungsprozess in Island

7. April 2009

Offener Brief des neuen isländischen Zentralbankchefs

Der neue Chef der isländischen Zentralbank Svein Harald Øygard (siehe zu ihm bereits unsere Berichte vom 04.03. und 02.03.) hat in einem offenen Brief in der isländischen Tageszeitung Morgunbladid beschrieben, was aus seiner Sicht zur Erholung der isländischen Wirtschaft zu tun ist. Siehe IceNews (in Englisch).

Isländischer Finanzminister will an IWF-Abkommen festhalten

Die Kündigung des Abkommens mit dem IWF stehe ,,außer Frage“, sagte Steingrimur Sigfusson. Allerdings müsse man darauf achten, wirklich nur soviel Kredite wie nötig abzurufen. Der bemerkenswerte Teil des Interviews von Michael Hudson sei hingegen, dass die Isländer nicht die Kontrolle über die eigenen Naturreserven/Bodenschätze verlieren dürften, was er bereits mehrfach hervorgehoben habe.

Der isländische Finanzminister reagierte dabei auf ein Interview von Michael Hudson (Wirtschaftsprofessor an der Universität Missouri), in dem dieser behauptete, der IWF wolle die Kontrolle über die isländischen Naturreserven/Bodenschätze und Vermögenswerte erlangen und vergebe Kredite, die Island nicht zurückzahlen könne, weshalb Island die Zusammeanarbeit mit dem IWF beende solle.

Siehe Iceland Review (auf Englisch).

Zahlreiche Unternehmensinsolvenzen

In den ersten drei Monaten des Jahres 2009 sind 347 den Weg ins isländische Insolvenzverfahren gegangen. Dies bedeutet einen Anstieg um 47% gegenüber den ersten drei Monaten 2008. Siehe Iceland Review (in Englisch).

Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben

Du musst angemeldet sein, um kommentieren zu können.