Freigemachte Rückschreiben

26. Mai 2009

War gerade bei meiner Postfiliale, dort hätte ich den freigemachten Umschlag nur in den Briefkasten werfen können mit dem von der Postangestellten bezeugten Risiko, dass er nicht transportiert wird. Sie hat ganz klar gesagt, dass freigemachte Briefe ins Ausland nicht transportiert werden dürfen! Habe ihn dann natürlich mit Einschreiben verschickt. Sollte man nicht die Deutsche Post grundsätzlich auf dieses Problem aufmerksam machen? Aus den Kommentaren ist merkwürdigerweise ersichtlich, dass es Postfilialen gibt, die trotz der klaren Vorschriften die freigemachten Briefe angenommen haben!?

Anmerkung Nathalie: Das entspricht NICHT der Wahrheit! Siehe Leifaden (Anmerkung von Thor). Ich werde mich mit der Post und Kaupthing in Verbindung setzen.

7 Reaktionen zu “Freigemachte Rückschreiben”

  1. Nathalieam 26. Mai 2009 um 19:58 Uhr

    von Manfred:

    Hallo , liebe Mitstreiterinnen + Mitstreiter,
    ich habe ebenfalls heute die Unterlagen bekommen bezgl. der Auszahlung
    meiner Einlage bei der Kaupthing Edge – Bank.
    Deshalb habe ich umgehend meine Anlage Nr.1 unterschrieben.
    Bin heute Nachmittag mit dem Rückumschlag “ Gottsei Dank “ direkt zur Post gegangen und habe diesen Umschlag DIN A 5 nicht nur in den Briefkasten eingeworfen – sondern habe mich in der Post erkundigt bezgl.
    des Briefportos und dies war gut so.
    Der Postbeamte gab mir zu verstehen, dass dieser kein Freiunmschlag
    wäre – dies wäre nur für Iceland im Inland gültig – wir hier von
    Deutschland müssten diesen mit Porto DIN A 5 in Höhe von € 3,– versehen.
    Andernfalls würde der Brief nicht weitergehen – und gehe zurück.
    Dies wäre sicher für die anderen wichtig zu wissen – daher gebe ich
    dies Ihnen umgehend weiter.
    Wir wollen hoffen , daß wir in absehbarer Zeit unser Geld wieder bekommen.

  2. Nathalieam 26. Mai 2009 um 20:02 Uhr

    Also, ich habe meinen Brief heute auch erhalten. Ich habe dann meinen Brief unterschrieben, obwohl nicht gefordert vor meine Unterschrift ein Datum gesetzt, dann habe ich eine Kopie gemacht. Habe den Brief dann einmal gefaltet, eingetütet, zugeklebt, hinten noch meinen Absender drauf und in den Briefkasten in meiner Straße eingeworfen. Entweder er kommt in Island an oder er kommt, dank „unzureichender“ Frankierung an mich zurück. Ich würde zwar ersteres bevorzugen, aber wenn er zurück kommt, klebe ich dann ne Marke drauf und schmeiße es nochmal in den Briefkasten.

  3. Reinifeiniam 26. Mai 2009 um 21:03 Uhr

    Ich habe das Ganze per Einschreibe / Rückschein geschickt.
    So kann ich kontrollieren, wann es dort ankommt bzw angenommen wurde
    und ich haben einen Nachweis, dass die Bank den „Zettel“ mit meiner bekannten Adresse und Bankverbindung hat.

    Das hat 5.60€ gekostet und war mir die Sache wert, bevor ich einen „verlorenem“ oder „nie angekommen“ Brief hinterher jage.
    Im Anbetracht meiner Einlage war mir das, das Porto wert.

    Außerdem sind es Werbungskosten.

    Wobei ich bei der Abwickelung sagen muß, das die Bank bei allen Formalien
    zuverlässig war.
    Ich hatte im März die Hausbank gewechselt und das per Post in Island mitgeteilt – es war auf dem Brief heute schon richtig angegeben.

  4. ISSELHORSTam 27. Mai 2009 um 18:42 Uhr

    Ich habe gestern am 26.05.2009 den Brief von Kaupthing erhalten und heute die Anlage 1 wegen unveränderter Daten unterschrieben (auch mit Datum 27.05.2009), mir dann sowohl von diesem Papier und dem Rückumschlag (diesen mit meinem Absender versehen) eine Sicherheitskopie für mich gemacht und den Brief in der Mittagspause ca. um 12.50 Uhr in einen Briefkasten vor meiner örtlichen Hauptpost eingeworfen. Laut Plan wurde der Briefkasten um 14.00 Uhr entleert.
    Nun bleibt mir nichts anderes übrig als abzuwarten und zu hoffen, dass der Brief zu Kaupthing nach Reykjavik befördert wird und nicht etwa wegen angeblich fehlendem Porto wieder bei mir im Hausbriefkasten landet. Ich habe mir vorsorglich die PDF-Broschüre „Werbeantwort International“ von der Webseite der Deutschen Post ausgedruckt. Sollte der Brief wieder in meinem Hausbriefkasten landen, werde ich mit dieser PDF-Broschüre bei der Hauptpost vorstellig werden. Ansonsten gehe ich davon aus, dass der Brief bei Kaupthing auch ankommt, so wie der Brief von Kaupthing auch bei uns Leidensgenossen angekommen ist. Weiterhin gehe ich aufgrund der Hinweise auf der Webseite von Kaupthing Deutschland davon aus, dass die Einlagen auf das Referenzkonto überwiesen werden, sobald das entsprechende Papier bei dem zuständigen Mitarbeiter von Kaupthing angekommen ist.
    Wenn ich dann demnächst den Zahlungseingang auf meinem Referenzkonto sehe, muss ich mir wohl vorkommen, als ob ich im Lotto gewonnen hätte, denn ich habe ehrlich nicht mehr damit gerechnet.

  5. FloderHamburgeram 4. Juni 2009 um 20:08 Uhr

    Hallo, ich habe letzte woche das schreiben von der Kaupthing Edge bekommen, habe den 1. Antrag ausgefüllt und den 1. Antrag dann in den mitgeschickten Umschlag gesteckt und ohne eine Briefmarke drauf zu kleben in den Briefkasten gesteckt.

    Hab ich da jetzt was falsch gemacht? Soll ich nochmal ein neues schreiben aufsetzen und das verschicken?

  6. Nathalieam 4. Juni 2009 um 20:08 Uhr

    Nein, siehe hier
    http://kaupthing-edge.helft-uns.de/2009/06/04/portonachberechnung-fur-kaupthing-ruckumschlage/

  7. badboyam 4. Juni 2009 um 23:38 Uhr

    hallo liebe leidensgenossinen und leidensgenossen,
    habe den brief von kaupthing bekommen und die anlage gleich unterschrieben.
    mein sohn brachte diesen dann auch gleich zu unserem postamt.
    dort hat er den brief am schalter abgegeben ohne probleme.
    muss ich nun befürchten das der brief nicht befördert wird?
    leider weiss ich nicht mehr ob ich ihn mit meiner absendeadresse versehen habe 🙁

    in der hoffnung das nun doch noch alles sich zum guten wendet grüsse an alle

    Anmerkung Jan: Du hast alles richtig gemacht, der Brief sollte ohne Probleme ankommen, siehe die Anmerkung von Nathalie in diesem Artikel.

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