Überweisungen VON Kaupthing: Hat sich Geschichte wiederholt?

13. Juni 2009

Bei meinen Recherchern bin ich bei wikipedia auf eine interessante Geschichte gestoßen, die in den USA und Deutschland im Jahr 1974 (!) gespielt hat. Das erinnert doch etwas an unsere Erfahrungen mit der DZ-Bank erinnert:

Die amerikanische Chase Manhattan Bank war damals Herstatts wichtigste Korrespondenz- und Abrechnungsbank für US-Dollar über die entsprechend alle Abrechnungen in dieser Währung liefen[3]. Chase Manhattan hatte damals viel Glück. Am Nachmittag des 26. Juni 1974 um 16.00 Uhr erfuhr der verantwortliche Devisenhändler aus der Frankfurter Niederlassung der Chase Manhattan Bank von dem anstehenden Zusammenbruch der Bank und veranlasste unmittelbar das Einfrieren der New Yorker Depotbestände in Höhe von 156 Millionen US-Dollar. Dadurch konnte Chase Manhattan jegliche Verluste vermeiden, während andere Banken lange auf die Aufteilung der wenigen verbliebenden Gelder warten mussten.

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