Erlösung auch für die letzten belgischen Kaupthing-Kunden

20. Juli 2009

Sinngemäße Übersetzung von rtbf.be (auf Französisch):

Entlastung für die 15.000 belgischen Sparer. Seit Donnerstag 13 Uhr haben sie wieder Zugang zu ihren Online-Konten. Die Saga dauerte letztendlich neun Monate.

Die Konten wurden auf die Keytrade Bank übertragen. Das Anmeldeverfahren ist bis auf eine Sicherheitsergänzung dasselbe wie das der ehemaligen Kaupthing-Online.

Die Konten waren nicht nur seit neun Monaten blockiert, sondern auch visuell unerreichbar.

Jetzt geht es darum, wie die Haltung der Anleger sein wird, wenn sie ihr Geld zurückbekommen werden. Andreas Meyer ist einer von ihnen. Er hat die meisten Kontakte mit Behörden, Banken und anderen Sparern hergestellt. Nach ihm werden die tatsächlichen Auszahlungen wohl die Minderheit bilden: „Es gibt tatsächlich Fälle, in denen das Geld benötigt für dringende Ausgaben oder Investitionen benötigt wird, um Pläne zu verwirklichen, die sie bereits vor dem Kaupthing-Debakel gehabt haben – aber für den Rest gilt das nicht. Schließlich muss man wissen, wo man hingehen soll, wenn man die Bank wechseln muss.“

Eine andere Reaktion ist die von Luc Somers, Präsident einer Vereinigung zur Unterstützung der Jugend, die v.a. in Brüssel aktiv ist. Ein Teil der Vereinsgelder war auf einem Kaupthing-Konto blockiert. Luc Somers hatte damals sogar um das Bestehen der Vereinigung gefürchtet. Heute ist er erleichert. Klicken Sie oben, um es zu hören.

Das Schicksal der belgischen Kaupthing-Sparer kann über unseren Artikel vom 10.07.09 und die darin enthaltenen Links rückverfolgt werden.

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